Winter – Mit kalten Füßen fängt es an – Jahreszeiten

Es ist längst kein reines Frauenproblem mehr, auch wenn sich diese das ein oder andere Mal mehr darüber beschweren: kalte Füße und Hände, vor allem in der Winterzeit! Doch kaum einer fragt sich noch, woher die kalten Füße überhaupt kommen und was man wirklich gegen kalte Füße – nicht nur im Winter – tun kann.

Kreativität gegen kalte Füße im Winter

Kalte Füße im Winter
Warme Socken helfen gegen kalte Füße

Wobei wir ja eigentlich recht kreativ werden, wenn es um unsere Füße geht. Strumpfhose, drei Paar Socken, Schuhe für Temperaturen bis minus 30 Grad, Einlegepads die kurze Zeit wärmen und vieles mehr.

Doch helfen diese Dinge wirklich gegen kalte Füße oder liegt das Problem gar nicht an den Außentemperaturen?

Fakt ist, dass kalte Füße oder so genannte Eisfüße sehr viele Ursachen haben können, einige von ihnen sind dabei natürlich harmlos, andere hingegen bedürfen sogar medizinischer Behandlung.

Ursachenfindung in Sachen Eisfüße

Der Hauptgrund für kalte Füße ist natürlich die Kälte draußen, denn Füße oder Hände kühlen bei Minustemperaturen als erstes ab um alle wichtigeren Organe und Körperteile mit Wärme versorgen zu können. Das Gehirn, das Herz und alle weiteren wirklich lebenswichtigen Organe dürfen natürlich nicht einfach so auskühlen wie es unsere Füße tun und aus diesem Grund wird die Wärme im Körper umverteilt.

Dabei reguliert unser Organismus die Temperaturen selbst, verengt die Gefäße und leitet das warme Blut aus den Händen und Füßen Richtung Organe. So sind Finger und Zehen schnell mit weniger Blut versorgt und können sogar absterben.

Weiter Gründe können nasse Füße oder Hände sein, wodurch eine so genannte Verdunstungskälte entsteht und die Haut durch die Nässe Wärme nach außen abgibt. Wer also mit schwitzenden Füßen oder Händen zu tun hat, der bekommt schneller kalte Füße. Je mehr Kleidung man allerdings trägt, desto weniger kann die Haut wirklich atmen, wodurch wiederum die Durchblutung extrem gestört wird.

Fakt ist leider auch, dass viel mehr Frauen von kalten Füßen geplagt sind als Männer. Sogar 8 von 10 Frauen sind davon betroffen, also definitiv kein Einzelfall.

Grund dafür ist der höhere Muskelanteil der Männer, welcher für mehr Körperwärme sorgt. Männer besitzen einen 40-prozentigen Muskelanteil, wogegen der Anteil der Frauen nur bei knapp über 20 Prozent liegt. Und auch die gesamte Körpermasse spielt eine Rolle, was aber natürlich nicht bedeutet, dass dickere Frauen nie frieren.

Tipps und Tricks gegen kalte Füße im Winter

Warme Socken! Bestenfalls sollten es Socken aus dicker Baum- oder Schafswolle sein. Diese lassen die Haut atmen und schützen besonders gut vor Kälte. Allerdings sollten die Socken zwar dick, aber locker am Fuß sitzen, sodass die Durchblutung weiterhin funktioniert.

Schweißfüßen vorbeugen! Nasse Füße kühlen aus, wer nasse Füße bekommt, der sollte entweder die Socken wechseln, oder besser nach Hause vor den Kamin gehen. Auch zu enge Schuhe können die Schweißbildung fördern und gleichzeitig die Durchblutung stören.

Fußbäder genehmigen! Können Sie sich ab und an ein warmes Fußbad und rubbeln Sie die Füße anschließend gut trocken. Dies fördert die Durchblutung erst einmal. Wechselbäder und Fußmassagen haben den gleichen Effekt.


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Wärmflasche im Bett! Kalte Füße in der Nacht sind nicht nur für den Partner unangenehm. Abhilfe schaffen hier nur dicke Schlafsocken und eine Wärmflasche, die bestenfalls schon ein paar Minuten vor dem Schlafengehen unter der Decke liegen sollte.

Frau in den Bergen
Frau in den Bergen

Und nun ein Tipp, den Sie vielleicht noch nicht kennen: Fußcremes gegen kalte Füße und scharfe Gewürze!

Es gibt durchaus ein paar empfehlenswerte Fußcremes, welche mit durchblutungs-fördernden Wirkstoffen angereichert sind. Auch scharfe Gewürze heizen innerlich ein und können in Suppen oder im Glühwein Wunder wirken.

Kann man kalten Füßen auch vorbeugen?

Ja! Wussten Sie, dass tierische Produkte die Entstehung von Gefäßverkalkungen fördert und die Blutzirkulation beeinträchtigen. Mehr Obst und Gemüse im Winter ist also absolut empfehlenswert. Auch grünes Gemüse liefert unserem Körper mehr Vitamin B und schützt die Nerven, die für die Wärmeregulierung in unserem Körper verantwortlich sind.

Außerdem: Viel Wasser trinken und Sport treiben ist nicht nur im Sommer angesagt, sondern kann auch im Winter zu einer besseren Durchblutung beitragen. Und da wir schon bei einem besseren Blutkreislauf sind: Rauchen aufhören hilft ebenfalls.

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