Kinder und Süßigkeiten

Süßigkeiten und Knabbereien sind bei Kindern äußerst beliebt. Durch den teils sehr hohen Gehalt an Zucker und Fett kann der (vor allem übermäßige) Genuss jedoch schnell zu Gesundheitsproblemen führen.

Naschen für Kinder: Der maßvolle Umgang mit Süßigkeiten

Das Verlangen nach fettigen und süßen Nahrungsmitteln sei angeboren, heißt es oft. Es stamme aus Zeiten, in denen das Überleben der Menschen von der Aufnahme kalorienhaltiger Lebensmittel abhing.

Kinder und Süßigkeiten
Kinder und Süßigkeiten

Doch unabhängig davon, wie viel Wahrheit in dieser Annahme steckt, ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern einen maß- und sinnvollen Umgang mit Süßigkeiten und Knabbereien von Beginn an vermitteln. So können Essstörungen und Übergewicht frühzeitig vermieden werden.

In Deutschland und allen anderen Industrienationen stellt die Versorgung mit lebenswichtigen Lebensmitteln kein Problem dar, und damit ist die Aufnahme von stark gesüßten oder gesalzenen bzw. im Geschmack verstärkten Speisen nicht essentiell.

Mit Süßem, Salzigem und Fettigem sinnvoll umgehen

Süßigkeiten und Knabbereien dürfen theoretisch täglich auf dem Speiseplan eines Kindes stehen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Grundsätzlich sollten Eltern ihren Kindern „beibringen“, dass süße, salzige und fettige Nahrungsmittel wie Bonbons, Chips & Co. etwas Besonderes sind. Sie stellen keinesfalls einen Ersatz für die normalen Nahrungsmittel dar und sollten auch nicht nebenbei beim Fernsehen oder Spielen gegessen werden.

Für den Körper ist es besser, sich bewusst auf das Essen zu konzentrieren, sich Zeit zu nehmen und zu genießen. Auf diese Weise werden die „Zwischenmahlzeiten“ nicht zu unbewussten, routinemäßigen Vorgängen. Auch wird die Lust auf salzige, fettige oder süße Knabbereien nachhaltiger befriedigt. „Kinder und Süßigkeiten“ weiterlesen

Grippe oder grippaler Infekt?

Ob ein Kind die echte Grippe (Influenza) oder „nur“ einen grippalen Infekt hat, lässt sich an verschiedenen Merkmalen feststellen. Für Eltern ist die Unterscheidung oft schwierig, gerade, wenn eine Grippewelle halb Deutschland überrollt.

Grippe oder grippaler Infekt

Grippe oder nicht?
Grippe oder grippaler Infekt? © Tatyana Gladskih – Fotolia.com

Der Name Influenza leitet sich übrigens von dem Begriff „Einfluss“ ab. Früher glaubte man nämlich, dass alle Krankheiten durch gewisse Planetenkonstellationen hervorgerufen würden.

Im Gegensatz zu einem grippalen Infekt, der langsam beginnt, meist mit einer Erkältung, beginnt sie Grippe schlagartig.

Ganz typische Symptome für eine echte Grippe sind plötzlich auftretendes hohes Fieber (an die 40 Grad sind keine Seltenheit), Kopfschmerzen und ein sehr starkes Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen.

Ein grippaler Infekt kann bei einem schweren Verlauf auch diese Symptome mit sich bringen, aber sie verlaufen in der Regel milder.

Grippe – was nun?

Wenn Sie den Verdacht haben, ihr Kind könnte die echte Grippe haben, sollten Sie auf jeden Fall den Kinderarzt aufsuchen. Gefürchtete Komplikationen sind Herzmuskel- oder Gehirnhautentzündung sowie andere Sekundärinfektionen durch Bakterien, die der Körper aufgrund der Grippeviren nicht mehr gut bekämpfen kann.

Sie selbst können bei Grippe das Fieber mit Wadenwickeln senken und ihrem Kind am besten frisch gepresste Säfte anbieten. Die echte Grippe wird von Appetitlosigkeit begleitet, also zwingen Sie Ihr Kind nicht zum Essen. Ganz wichtig ist Trinken! Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit von Wasser über Tee bis hin zu den Säften.

Absolute Bettruhe während und ein langsamer Beginn aller Aktivitäten nach Abklingen der Grippe sollten selbstverständlich sein.

Licht unterstützt Kinder positiv beim frühen Aufstehen

Ich kann mich damals noch ganz genau an meine Schulzeit erinnern. Jeden Morgen wurde ich noch vor 07:00 Uhr mit einem schrillen Weck-Ton durch den klassischen Wecker aufgeweckt und musste aufstehen, damit ich dann pünktlich um 07:45 Uhr zur ersten Unterrichtsstunde komme – Gott sei dank war die Grundschule nicht sehr weit entfernt und konnte gut zu Fuß erreicht werden.

Aufstehen ist immer ein Ärgernis

Mittel gegen Lichtmangel
Müdigkeit am Morgen durch Lichtmangel

Da ich schon recht früh selbständig war, lag es an mir selber jeden Morgen – nachdem der Wecker geklingelt hat – auch wirklich aufzuwachen, was nicht gerade immer eine große Freude war. Die Schule an sich hat mir Spaß gemacht, immerhin würde ich dann wieder meine Freunde treffen, neue Sachen die mich begeistern dazulernen und dann natürlich auch im Sportunterricht anwesend sein und mich da ordentlich auspowern.

Erst jetzt realisiere ich, wo ich diesen Artikel schreibe, wie stressig es doch jeden Morgen für einen Grundschüler ist über mehrere Jahre hinweg die gleiche Prozedur durchmachen zu müssen. Stress an sich kannte ich bis dato nicht wirklich und konnte mit dem Begriff nichts anfangen. Ich dachte mir nur: „Immerhin muss man ja zur Schule gehen und das gehört jeden Morgen eben auch dazu. Also Augen zu und durch“. Zwar bin ich am Morgen dann sofort aufgestanden, habe kurz gefrühstückt und bin dann losgelaufen, aber wohlgefühlt habe ich mich nie wirklich dabei. Da stellt sich mir und dem bekannten Neurobiologen Dr. Gerald Hüther eine weitere Frage – „Warum müssen Kinder denn überhaupt so früh in die Schule?“.

Das hatte zur Folge das ich oftmals in der ersten Stunde noch etwas verschlafen war und nicht meine volle Leistung erbringen konnte. Erst später als ich „warmgelaufen“ bin, konnte ich mich auch viel besser konzentrieren. Schlimm war es besonders in den kalten und dunklen Wintermonaten, wo sich die Sonne erst spät (bzw. hier in Deutschland mit unserem nördlichen Klima überhaupt) zeigte – Der bekannte „Winterblues“ hat sich im Lande breitgemacht. Anders als meine Mitschüler konnte ich das alles noch halbwegs gut handeln, andere wiederum gar nicht.

In diesem Artikel werde ich näher auf die Wirkung von Licht auf unsere Kinder eingehen und was man gerade jetzt zur Schul-Anfangszeit unternehmen kann, um den eigenen Kindern den Stress am morgen zu sparen und sie positiv zu unterstützen. „Licht unterstützt Kinder positiv beim frühen Aufstehen“ weiterlesen

Draußen spielen macht Kinder glücklich(er)

Denke ich an meine eigene Kindheit zurück, erinnere ich mich daran, dass ich sehr viel Zeit an der frischen Luft verbracht habe. Ich habe mit Nachbarskindern in der Wiese gespielt, im Wald haben wir nach Stöcken und Laub gesucht.

Draußen spielen wird uncool

Kinder in die Natur
Draussen spielen

Geschaukelt haben wir gefühlt bis in den Himmel. Unabhängig davon ob es draußen warm oder kalt war, sonnig oder verregnet – immer habe ich an der frischen Luft gespielt und mit Materialien aus der Natur, ganze Welten erschaffen.

Seither hat sich Einiges geändert. Viele Kinder schauen heutzutage lieber fern und spielen Computerspiele als raus an die frische Luft zu gehen.

Da ist vordergründig die Initiative der Eltern gefragt, ihren Sprösslingen schon in der frühkindlichen Erziehung, Freude an Spiel und Bewegung in der Natur zu vermitteln.

Zudem ist das Spiel an der frischen Luft und die Nähe zur Natur gut für das Immunsystem, das maßgeblich in der Kindheit aufgebaut wird. Daher profitieren selbst Erwachsene noch davon, wenn sie als Kinder viel draußen spielen durften, indem sie weniger anfällig für Infekte und Erkältungskrankheiten sind. „Draußen spielen macht Kinder glücklich(er)“ weiterlesen