Einen Sandkasten für Kinder im Garten anlegen

Im Garten herumtoben, Fahrradausflüge mit anschließendem Picknick und bei angenehmen Temperaturen im Freibad herumplanschen; Gerade die warmen und sommerlichen Monate im Jahr sind für die Kleinen das Größte. Dafür braucht es einen Sandkasten.

Im Frühling einen Sandkasten für Kinder anlegen

Sandkasten im Garten
Im Garten einen eigenen Sandkasten anlegen

Leider lässt der Frühling in diesem Jahr auf sich Warten, weshalb die vielen tollen Unternehmungen im Freien nur halb so viel Spaß machen oder – wie der Besuch ins Freibad – noch gar nicht möglich sind.

Gespielt wird daher weiterhin im heimischen Kinderzimmer und dabei ist es nach den langen, tristen Wintermonaten besonders wichtig, dass Sie mit ihrem Kind so oft wie möglich an die frische Luft gehen.

Da es für die Kleinen kaum etwas spannenderes gibt den eigenen Garten, den Stadtpark oder -wald zu erforschen, werden die wenigsten Eltern Schwierigkeiten damit haben ihre Kinder dazu zu motivieren ihr Zimmer für ein paar Stunden zu verlassen.

Ein Kindertraum in Sand

Vorerst sollten Sie sich einen Standort suchen welcher sich dafür eignet, dass ihr Kind im Sommer stundenlang mit seinen Eimern und Schaufeln im Sand spielen kann – Sprich ein schattiger Platz. Neben einem Sonnenschirm bieten Bäume bieten idealen Schatten.

Jedoch können bei zu wenig Abstand zu diesem die Wurzeln das Sandkastenkonstrukt beschädigen oder direkt zu Beginn den Bau gar verhindern. Gleichzeitig sollte der Sandkasten nah am Haus gelegen sein, damit Sie ihr Kind beim Spielen im Auge behalten können.

Für den eigentlichen Bau muss zunächst ein Loch aus dem Boden gehoben werden. Ein Sandkasten sollte mindestens 40 cm tief mit Sand gefüllt werden können, der Grund des Loches mit Kies ausgelegt sein. Der ausgelegte Kies bietet den Vorteil, dass Wasser aus dem Sandkasten abfließen kann.

Für die Innenkonstruktion müssen vier Holzbretter zu einem Quadrat verschraubt werden. Eine atmungsaktive Folie, die zusätzlich an die Innenseiten der Konstruktion festgenagelt wird, verhindert das Unkraut oder unliebsame Gäste von unten in den Sand gelangen und den Spielspaß stören. Aus weiteren vier Holzbrettern wird nach selbigem Verfahren die Außenkonstruktion hergestellt.

Da die Außenkonstruktion gleichzeitig als Sitzfläche dienen soll, können die Holzbretter breiter als das eigentliche Loch ausfallen. Wichtig ist, dass die Holzbretter nicht imprägniert sind! Regnet es, wäscht sich die Imprägnierung leicht ab und schwemmt in den Sand, aus welchem Kinder fleißig ihre Kuchen backen und der anschließend allzu gerne probiert wird.

Ein Tip: Douglasie, Robinie und Lärche sind Hölzer, die auch unimprägniert sehr widerstandsfähig gegen Witterungen sind.

Verletzungsgefahr beim Sandkasten senken

Damit sich ihr Kind beim Spielen nicht verletzt, sollten scharfe Kanten unbedingt gehobelt werden. Um weitere Gefahren ausschließen zu können, sollten die Schrauben, welche das Holzkonstrukt zusammenhalten, tief im Holz versenkt sein.

Keinsfalls sollten Schrauben links, rechts, oben oder unten herausragen!

Zwar braucht es für den Bau eines Sandkastens keine sonderbar große handwerkliche Begabung, doch wer auf Nummer sicher gehen und zusätzlich sicherstellen will das am Ende ein schönes Modell den Garten ziert, kann sich natürlich auch einen fertigen Sandkasten zulegen. Die Sandkasten von Edinger beispielsweise gibt es bereits mit Dach zu erwerben, so dass ein Sonnenschutz garantiert ist.

Auf der Internetseite finden Sie neben den klassischen, quadratischen Sandkästen außerdem ein originelles Modell in Form eines Schiffes mit Mast und blau-weiß gestreifeten Segel. Zusätzlich kann eine Kajüte für die kleinen Seefahrer erworben werden, welches das Modell „Störtebecker“ komplett macht.

Den Garten auf den Winter vorbereiten

Gartenarbeiten, die im November und Dezember anfallen

Wer glaubt, dass sich Gärtner im November und Dezember auf die faule Haut legen können, liegt falsch. Vor allem im November gibt es noch einiges zu tun, bevor der Winter hereinbricht. Welche Routinearbeiten, Pflege- und Winterschutzmaßnahmen jetzt noch anstehen, erklären wir nachfolgend.

Garten im November

Gartenmöbel im Winter
So hat man nicht lange Freude an seinen Gartenmöbeln © WoGi – Fotolia.com

Im November ist die beste Zeit, Beeren- und Obstgehölze zu pflanzen. Solange das Wetter es zulässt und es frostfrei bleibt, lassen sich auch noch weitere Gehölze setzen. Empfindliche Pflanzen und Stauden wie der Lavendel sollten spätestens jetzt mit Laub oder Reisig beziehungsweise mit Jute und Vlies abgedeckt werden.

Beim Zurückschneiden ist vor allem bei Ziergräsern Vorsicht geboten. Es ist sinnvoller, die trockenen Gräser zusammenzubinden, um die Wurzeln vor Kälte und Nässe zu schützen. Auch Ziersträucher und Koniferen sollten, soweit möglich, leicht zusammengebunden werden. So können größere Schneemassen den Pflanzen nichts anhaben.

Der Rasen sollte stets von herabfallendem Laub befreit werden, damit er „atmen“ und die Sonnenstrahlen einfangen kann. Unkraut lässt sich jetzt besonders leicht entfernen. Bei Nässe und starkem Frost ist die Fläche allerdings möglichst wenig zu belasten, da der Rasen jetzt sehr empfindlich ist.

Und auch neue Beete für das Frühjahr können bereits im November vorbereitet werden, indem die jeweiligen Flächen umgegraben werden. Das Mulchen der Anbau- und Zierbeete schützt die Flächen vor Erosionen und Kälte.

Was kann im November geerntet werden?

  • Spinat

  • Porree

  • Herbstkohl

  • Rote Bete

  • Feldsalat

  • Endivien

  • Rosenkohl

Radieschen, Rettich und Salat lassen sich jetzt aussäen (unter Glas).

Garten im Dezember

Obgleich es im Dezember im Garten nicht mehr so viel zu tun gibt, darf das Gießen der Pflanzen nicht vergessen werden. Denn auch die winterharten Stauden und Pflanzen brauchen Wasser, um nicht auszutrocknen. Ferner sind weitere Winterschutz-Maßnahmen wichtig. Wer einen Gartenteich besitzt, sollte diesen vor dem Zufrieren bewahren. Für kleinere Teiche genügt der Einsatz von Brettern. Bei größeren kommen Eisfreihalter zum Einsatz, die man käuflich erwerben, aber auch selbst bauen kann. Empfindliche Seerosen lassen sich im Keller überwintern.

Ist der Dezember weitestgehend frostfrei, können auch jetzt noch Laubgehölze, Rosen und Zwiebelblumen angepflanzt werden. Im Winter sind diese besonders preiswert zu bekommen.

Was kann im Dezember geerntet werden?

  • Grünkohl

  • Blumenkohl

  • Rosenkohl

  • Feldsalat

  • Chicorée

  • Porree

  • Rettich

  • Spinat

  • Winterlauch

  • Schwarzwurzeln

Schnittlauch, Kresse und Chicorée (Wurzeln) lassen sich jetzt unter Glas aussäen und vorkeimen.

Vögel füttern im Winter

Viele Gärtner stellen in der kalten Jahreszeit ein Vogelhaus auf, da die Tiere in der verschneiten Landschaft nur auf ein begrenztes Nahrungsangebot zurückgreifen können. Andere hängen Meisenknödel an Zweige oder andere geeignete Stellen. Vogelmischungen, Erdnussbruch etc. gibt es pünktlich zu Beginn der kalten Monate in vielen Supermärkten und Fachgeschäften.

Spaß haben, gesund ernähren und die Natur erleben im eigenen Gemüsegarten

Die Idee hinter meine-Ernte.de

meine-ernte.de
Ein eigenes Stück Garten für jeden

Ein eigener Gemüsegarten zum Mieten in Stadt-Nähe, den Sie selber pflegen und in dem Sie ernten und immer wieder nachsäen können. Damit Sie eine ganze Saison lang immer frisches Gemüse und bunte Blumen haben.

Und so Ihren Kindern die Natur „erleben“ lassen können.

Bevor die Saison beginnt, werden die Gemüsegärten professionell von unserem Landwirt, und uns, meine ernte, vorbereitet. Jeder Garten wird bereits mit mehr als 20 verschiedenen Gemüsesorten und Blumen einmalig bepflanzt und besät. So können die Gärtner ihren kompletten Gemüsebedarf für eine Saison decken.

Anfang Mai fällt der Startschuss und die Gärten werden an die Gemüsegärtner übergeben. Ab dann stehen Jäten, Gießen, Ernten und Nachpflanzen für die Gärtner auf dem Programm. Und natürlich das Kennenlernen von und der Austausch mit anderen Gemüsegärtnern.

Unterstützt und beraten werden die Gärtner vom Landwirt und uns, meine ernte.

Während der wöchentlichen Gärtner-Sprechstunde haben die Gärtner die Möglichkeit Fragen vor Ort zu stellen; im Newsletter sowie im Login Bereich der Internetseite www.meine-ernte.de können die Gärtner zuhause Informationen nachlesen. So kann auch jeder Gartenneuling erfolgreich mit-gärtnern!

Bevor die kalte Jahreszeit anbricht, endet die Saison im November mit der Rückgabe der Gemüsegärten. Dann gilt es den Winter abzuwarten, bis im nächsten Frühjahr die neue Gemüsegarten-Saison wieder beginnt.

Auch in Ihrer Nähe? Hier erfahren Sie mehr, direkt zu meine-ernte.de

Giftige Pflanzen erkennen und Kinder schützen

Giftpflanzeninfos zum Downloaden bei www.erste-hilfe-fuer-kinder.de

Hortensien sind giftig
Erste Hilfe für Kinder bei Unfällen und Vergiftungen

www.erste-hilfe-fuer-kinder.de gibt hilfreiche Tipps rund um das Thema Erstversorgung bei Notfällen. Gerade jetzt im Frühling und Sommer, wo Kinder wieder vermehrt draußen spielen, kommt es häufig zu Unfällen und Vergiftungen.

Zum Thema Vergiftungen bietet www.erste-hilfe-fuer-kinder.de eine Extraseite mit Informationen und Infoblättern zum Runterladen an. Die wichtigsten Giftpflanzen sind groß abgebildet und beschrieben, so dass Eltern sie sich gut einprägen können.

Wer einen Garten hat, sollte, sofern er ihn nicht selbst angelegt hat, unbedingt anhand dieser Listen überprüfen, ob sich darin für Kinder gefährliche Giftpflanzen befinden. Notfalls sollte man den Vermieter bitten, diese Pflanzen zu entfernen.

Weitere Anlaufstellen unter www.erste-hilfe-fuer-kinder.de

www.erste-hilfe-fuer-kinder.de weist auch auf weitere Webseiten mit nützlichen Informationen zum Thema Giftpflanzen hin, außerdem zeigt die Seite www.erste-hilfe-fuer-kinder.de ein anderes großes Problem zum Thema Vergiftungen bei Kindern auf: Viele Giftpflanzenbücher seien sehr allgemein gehalten und würden nicht auf Einzelheiten eingehen.

So hängt die Giftigkeit einer Pflanze auch immer von Jahreszeit, Zuchtform, Standort und Pflanzenteil ab. Weiterhin spielt auch das Zerkauen eine Rolle, denn oft entfalten giftige Pflanzenteile erst dann ihre gesundheitsschädliche Wirkung. Auch spielt die allgemeine Empfindlichkeit der Kinder eine große Rolle.

All diese Dinge kämen oft in speziellen Giftbüchern nicht zur Sprache. Unter www.erste-hilfe-fuer-kinder.de finden Eltern auf jeden Fall erst mal die wichtigsten Fakten.

Vorbeischauen lohnt sich – und hilft, Kinder zu schützen! Weitere Informationen über giftige Pflanzen im Garten in unserem Elternportal.