Talente der Kinder fördern

Seine Kinder richtig fördern möchte eigentlich jeder. Leider artet das gut gemeinte Nachmittagsprogramm oft nur in Stress und nicht in Talentförderung aus. Heute reiten, danach noch ins Fußballtraining, morgen Gesangsstunden und übermorgen Golf und Schwimmen.

Kinder richtig fördern – nicht überfordern

Talente fördern
Talente der Kinder erkennen und fördern

Freunde treffen klappt vielleicht noch am Donnerstag, aber nur, wenn der Gitarrenunterricht abgesagt wird.

Kinder richtig fördern bedeutet nicht, die Tage wahllos zu verplanen. Auch wenn die Kinder angeblich doch alles so gern machen.

Kinder richtig fördern bedeutet vielmehr, aus dem großen Angebot an Möglichkeiten das auszuwählen, was die angelegten Talente unterstützt.

Dafür muss ich mein Kind sehr genau beobachten und mir überlegen, woran es langfristig Spaß haben könnte.

Kinder fördern heißt auch, ihnen Sozialkompetenzen zu vermitteln

Oft haben Eltern Angst, zu wenig Programm anzubieten. Meist werden diese Ängste noch von Medien und Freunden geschürt. Dabei trägt gerade die Ruhephase und manchmal auch die Langeweile dazu bei, sich selbst zu entdecken und kreativ zu sein. Kinder richtig fördern bedeutet auch, Zeit zum Freunde treffen zuzulassen.

Lieber nur ein oder zwei Nachmittagstermine, die dafür aber konsequent.

Kinder richtig fördern bedeutet weiterhin, ihnen Sozialkompetenz und Teamgeist mitzugeben. Dafür braucht es keinen Kurs am Mittag, sondern nur eine intakte Familie mit guter Struktur. Oft ist den späteren Arbeitgebern diese Fähigkeit zum Gemeinschaftssinn ebenso wichtig wie ein gutes Zeugnis!

Kindliche Förderung – Wie viel Drill erträgt eine Kindheit?

Montags musikalische Früherziehung, dienstags Schwimmen, mittwochs English for Beginners, donnerstags Tanzen, freitags Töpfern, am Wochenende durchgeplante Besuche bei Freunden und Verwandten – manch ein kleiner Mensch hat durch kindliche Förderung einen Terminplan, der jedem Vorstandsvorsitzenden zur Ehre gereicht.

Kindliche Förderung oft der reine Ehrgeiz der Eltern

Kindliche Förderung vs Freizeit für das Kind
Wie viel kindliche Förderung ist vernünftig?

Brauchen Kinder soviel Input? Und wenn ja, wozu? Ist es schlimm, sich zu langweilen? Und was macht eine Kindheit eigentlich wirklich richtig toll?

Schon im Mutterleib werden die lieben Kleinen mit klassischer Musik beschallt, und die Pläne der werdenden Eltern sind erschreckend präzise. “Natürlich muss unser Kind ein Instrument erlernen, wegen der geistigen Entwicklung!

Selbstverständlich erziehen wir das Kind zweisprachig, wie soll es sonst später auf dem Arbeitsmarkt mithalten? Sport muss sein, das stachelt den Ehrgeiz an!“

Solche und tausend andere Argumente zeigen deutlich, dass viele Eltern angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen, im Schatten von Pisa und Bildungsreformen enorm verunsichert sind. „Kindliche Förderung – Wie viel Drill erträgt eine Kindheit?“ weiterlesen

Die frühkindliche Förderung effektiv gestalten

Der Lernprozess des Kindes beginnt bereits mit der Geburt und entwickelt sich jeden Tag weiter. Eine besondere Förderung des Kindes durch den gezielten Einsatz von Spielzeug und Büchern ist da hilfreich.

Warum ist frühkindliche Förderung so wichtig?

Frühkindliche Förderung der Kinder
Der Lernprozess bei Kindern begint mit der Geburt

Doch auch Spielen bedeutet lernen – und das tun die Kinder ganz unbewusst. Dieser Effekt kann durch Lernspielzeug genutzt werden.

Ohne dass die Kinder es merken lernen sie jeden Tag etwas Neues dazu, sei es die Erweiterung ihrer motorischen Fähigkeiten, ihr Sprachvermögen, ihre Beweglichkeit, oder das logische Denken.

Dabei sollte das Spielzeug robust sein, ebenso wie verschiedene Formen und Farben haben. Puzzle verhelfen zum Beispiel zur Konzentrationsfähigkeit und verbessern das Gedächtnis, ebenso wie das logische Denken.

Das Vorlesen von Büchern erweitert den Wortschatz der Kinder und regt sie zum Sprechen an. Ausmalbilder regen die Fantasie an, das Halten des Buntstiftes verbessert wiederum die Motorik des Kindes. Das Spielen mit Puppen regt die Fantasie an, verhilft aber zugleich zu sozialen Kompetenzen. Es gibt unzählig viele verschiedene Arten von Spielzeugen, durch die die Kinder ihre Welt entdecken können. Farben, Formen und Geräusche der Spielsachen tragen dazu bei. Wichtig ist dabei aber, dass die Kinder dabei nicht überfordert sind, das Spielen soll weiterhin Freude machen.

Kinder nicht zum Lernen zwingen

Der Spaß steht im Vordergrund, das Lernen ist ein positiver Nebeneffekt. Grundsätzlich sollten die Spielsachen altersgerecht ausgewählt werden, um eine Überforderung zu vermeiden, dennoch sollte es eine Herausforderung für das Kind sein – so bleibt das Spielzeug interessant. Das richtige Spielzeug für Ihr Kind finden Sie hier. Lernspielzeug hilft den Kindern dabei, Stärken zu fördern und ungeahntes Können zu entdecken. Ebenso bietet es eine Grundlage für den späteren Werdegang des Kindes, es verhilft ihnen zu einem besseren Start in der Schule, erleichtert das Lernen neuer, komplizierter Dinge und erleichtert das Auseinandersetzen mit schwierigen Situationen.

Allerdings sollte auch beim Kauf dieser Spielsachen auf die Qualität geachtet werden. In günstigem Spielzeug finden sich häufig schädlichen Chemikalien, oder sie weisen eine schlechte Verarbeitung auf, was zur Verletzungsgefahr führen kann.

Da Kinder ihr Spielzeug auch oftmals in den Mund nehmen ist hochwertige Qualität von besonders großer Bedeutung. Es lässt sich allerdings nicht grundsätzlich sagen, dass ausschließlich teure Produkte auch gleichzeitig gute Produkte sind – ein genauer Vergleich lohnt sich allenfalls, ebenso wie die Information beim Hersteller.