Kindliche Förderung – Wie viel Drill erträgt eine Kindheit?

Montags musikalische Früherziehung, dienstags Schwimmen, mittwochs English for Beginners, donnerstags Tanzen, freitags Töpfern, am Wochenende durchgeplante Besuche bei Freunden und Verwandten – manch ein kleiner Mensch hat durch kindliche Förderung einen Terminplan, der jedem Vorstandsvorsitzenden zur Ehre gereicht.

Kindliche Förderung oft der reine Ehrgeiz der Eltern

Kindliche Förderung vs Freizeit für das Kind
Wie viel kindliche Förderung ist vernünftig?

Brauchen Kinder soviel Input? Und wenn ja, wozu? Ist es schlimm, sich zu langweilen? Und was macht eine Kindheit eigentlich wirklich richtig toll?

Schon im Mutterleib werden die lieben Kleinen mit klassischer Musik beschallt, und die Pläne der werdenden Eltern sind erschreckend präzise. “Natürlich muss unser Kind ein Instrument erlernen, wegen der geistigen Entwicklung!

Selbstverständlich erziehen wir das Kind zweisprachig, wie soll es sonst später auf dem Arbeitsmarkt mithalten? Sport muss sein, das stachelt den Ehrgeiz an!“

Solche und tausend andere Argumente zeigen deutlich, dass viele Eltern angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen, im Schatten von Pisa und Bildungsreformen enorm verunsichert sind. „Kindliche Förderung – Wie viel Drill erträgt eine Kindheit?“ weiterlesen

Bewerbung nach der Elternzeit

Die Bewerbung nach der Elternzeit muss nicht schwer sein!

Auch wenn es in den vergangenen Jahren viele Bemühungen gab, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, ist oftmals noch immer schwierig, beides unter einen Hut zu bekommen. So schön die Elternzeit mit der Möglichkeit ist, sich voll und ganz um den eigenen Nachwuchs kümmern zu können, so sehr stellt sie doch einen klare Auszeit vom Beruf dar.

Bewerbung nach der Elternzeit für Mütter
Bewerbungen nach der Elternzeit

Gerade im heutigen Zeitalter, in dem die Entwicklungen in den verschiedensten Branchen einer ungeahnten Dynamik unterliegen, birgt jede Pause die Gefahr, nur schlecht den Anschluss finden zu können.

Dies ist unter anderem eine der größten Ängste, die in Verbindung mit der Bewerbung nach der Elternzeit steht. Steigt man „nur“ in Teilzeit wieder in den Beruf ein, sind fast alle Führungspositionen außer Reichweite.

Mit der richtigen Vorbereitung auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben sowie professionellen Bewerbungsunterlagen kann man jedoch durchaus erfolgreich sein. Wie man die Bewerbung nach der Elternzeit am geschicktesten angeht, darum geht es in diesem Beitrag.

Vor der Elternzeit ist vor der Bewerbung : Rechtzeitig vorbereiten…

Im Vorfeld einer Elternzeit sollte man sich grundsätzlich die Frage stellen, welches berufliche Ziel man nach der Elternzeit beabsichtigt bevor man wieder berufstätig wird. Möchte man kürzer treten und eine Teilzeitstelle anstreben oder ist die konsequente Fortführung einer begonnenen Karriere das anvisierte Vorhaben? Je klarer man sich in der Antwort ist, umso besser kann man sich auf eine spätere Bewerbung vorbereiten.

Denn die Elternzeit bietet oftmals genügend Möglichkeiten, sich weiter- oder fortzubilden. Dabei gibt es zwischen Weiterbildung und Fortbildung einen klaren Unterschied. Bildet man sich im bestehenden Beruf weiter, so handelt es sich um eine Weiterbildung. Eine Ausbildung in einem anderen Bereich ist per Definition eine Fortbildung.

Grundsätzlich ist klar zu überlegen, ob diese auch wirklich einen realistischen Vorteil für den eigenen Ziele nach der Elternzeit darstellt. Die falsche Weiter- oder Fortbildung kann nämlich durchaus einen Nachteil für ein Bewerbungsvorhaben bedeuten, wenn kein klarer Bezug zu der angestrebten Stelle besteht. Hat man sich für eine Weiterbildung oder Fortbildung entschieden, so muss man während der Elternzeit konsequent dabei bleiben.

Viele Angebote sind auf ein Fernstudium ausgelegt und enthalten keine oder nur sehr begrenzte Anwesenheitspflichten. So kann man bequem von zu Hause aus und flexibel in der Zeitgestaltung etwas für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit tun, ohne das eigene Kind bzw. die eigenen Kinder vernachlässigen zu müssen. Eine passende berufliche Weiterbildung oder Fortbildung lohnt sich immer!

Welche Unterlagen werden für eine Bewerbung nach der Elternzeit benötigt?

Die Bewerbung nach der Elternzeit erfolgt mit den üblichen Dokumenten:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisanlage

Zusätzlich kann man auch noch ein Deckblatt erstellen, welches sich beim postalischen Versand einer Bewerbungsmappe empfiehlt. Für die Onlinebewerbung – per Bewerbungsportal oder per E-Mail – ist ein Deckblatt nicht erforderlich. Sofern in der jeweiligen Stellenanzeige nichts anderes steht, müssen Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisanlage immer eingereicht werden.

Neben der Vollständigkeit einer Bewerbung ist es vor allem der Inhalt, der maßgeblich über den Erfolg bestimmt. Wenn man nach der Elternzeit eine neue Stelle anstrebt, so gibt es Themen die man ansprechen sollte – und jene, die man besser vermeidet.

Welchen Inhalt sollten Lebenslauf und Anschreiben haben?

Im Wesentlichen dienen die Bewerbungsunterlagen dazu, dem gewünschten Arbeitgeber klar zu zeigen, dass man nach der Elternzeit bereit für neue Aufgaben und für eine bestimmte Stelle bestens geeignet ist. Man muss sich gegen andere Bewerberinnen und Bewerber durchsetzen, denn die Konkurrenz ist mitunter groß, insbesondere wenn es um attraktive Stellen bei Arbeitgebern mit gutem Ruf geht.

Sehr wichtig ist es daher, dass die Bewerbungsunterlagen ein abgerundetes und einheitliches Bild abgeben. Anschreiben und Lebenslauf dürfen sich niemals widersprechen, sondern müssen einander ergänzen. Während der Lebenslauf einen lückenlosen Überblick über den eigenen Werdegang, inklusive Elternzeit, geben soll, geht es im Anschreiben darum, aufzuzeigen, warum man auf die Stelle passt und worin die eigene Motivation besteht. Im Normalfall stehen dabei zwei Seiten für den Lebenslauf zur Verfügung.

Das Anschreiben darf niemals länger als eine Seite sein. Ein einheitliches Layout ist dabei zwingend erforderlich. Beim Lebenslauf sollte man vor allem darauf achten, dass keine zeitlichen Lücken entstehen und dass alle Namen sowie Bezeichnungen korrekt sind. Mit ein paar Stichpunkten wird die jeweilige berufliche Tätigkeit kurz umrissen. Im Anschreiben muss dann in mehreren Abschnitten erklärt werden, warum man sich für die Stelle bewirbt.

Dabei ist es ratsam, einen Überblick über den bisherigen Werdegang zu geben sowie auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten einzugehen. Bitte nicht übertreiben und auf eine einwandfreie Rechtschreibung und Grammatik achten. Auf die Elternzeit sollte im Anschreiben nur so wenig wie möglich eingegangen werden.

Ein kurzer Hinweis, dass für die Betreuung des eigenen Kindes bzw. der eigenen Kinder gesorgt ist, kann man gegen Ende des Anschreibens einbringen.

Ansonsten geht es beim Anschreiben klar um die beruflichen Fähigkeiten. Probleme jedweder Art dürfen nicht thematisiert werden, man muss immer und zu jeder Zeit aus einer positiven Perspektive heraus schreiben.

Die Bewerbung nach der Elternzeit: Ein kurzes Fazit.

Eine erfolgreiche Bewerbung nach der Elternzeit ist machbar, wenn man sich gut darauf vorbereitet und einige Punkte beachtet. Empfehlenswert ist es, eine Weiterbildung oder Fortbildung während der Elternzeit zu absolvieren.

Viele Fernkurse und Fernstudiengänge bieten dabei die erforderliche Flexibilität. Ansonsten ist darauf zu achten, dass die eigenen Bewerbungsunterlagen vollständig sind und aus einer positiven Perspektive heraus geschrieben werden. Die Elternzeit sollte nicht im Fokus der Bewerbung stehen, sondern die beruflichen Fähigkeiten und Kompetenzen.

Anschreiben und Lebenslauf müssen auf einander abgestimmt sein, die Zeugnisanlage schließt eine Bewerbung ab.

Angemessenes Taschengeld für Grundschüler bis Teenager

Das Taschengeld wichtig ist, braucht man eigentlich nicht weiter zu diskutieren. Es hilft, den Wert der Dinge einschätzen zu lernen, zu erkennen, welche Anschaffung sinnvoll und welche unsinnig war, und führt – wenn richtig angeleitet oder reflektiert – zu einem angepassten Konsumverhalten.

Wie viel Taschengeld ist in der Grundschule sinnvoll?

Schülerin pleite
Wieviel Taschengeld benötigt mein Kind?

Aber wieviel Taschengeld ein Kind bekommen soll und was davon gezahlt werden muss, da scheiden sich die Geister.  In der Grundschule sollte Taschengeld besser wöchentlich ausgezahlt werden, da die Kinder noch zu klein sind, um richtig hauszuhalten.

In der Regel misst man die Höhe des Taschengeldes am Schuljahr oder Alter, sprich Erstklässler bekommen fünfzig Cent bis einen Euro pro Woche, Zweitklässler dann eine Steigerung um fünfzig Cent etc., so dass Viertklässler dann bei einem Wert von ungefähr zwei Euro bis vier Euro angekommen sind.

Strafen nicht am Taschengeld festmachen

Wichtig ist, dass Strafen keine Auswirkungen auf das Taschengeld haben sollten, es sei denn, das Kind hat beispielsweise mutwillig etwas beschädigt und muss nun einen Teil (niemals das ganze) des Taschengeldes als Entschädigung beisteuern.

Hier wäre der Taschengeldentzug bzw. die -einschränkung eine logische Konsequenz und somit gerechtfertigt. Ansonsten sollte Taschengeld auch ohne Aufforderung des Kindes immer am gleichen Wochentag ausgezahlt werden, Kinder sollten sich niemals als Bittsteller fühlen müssen, da das ihr Selbstwertgefühl herabsetzt.

Weiterhin sollten die Eltern keine Vorschriften machen, für was das Taschengeld ausgegeben werden darf und für was nicht und es muss natürlich klar geregelt werden, was davon bezahlt werden muss. Allerdings sollte es in der Grundschule noch zur absolut freien Verfügung stehen!

Was müssen Teenager vom Taschengeld selbst kaufen?

Taschengeld für Teenager kann ganz unterschiedlich ausfallen. Bei Grundschulkindern gibt es noch einfache Faustregeln, um die Höhe des Taschengeldes festzulegen. Beim Taschengeld für Teenager sieht das schon wieder anders aus, weil alle Familien auch unterschiedlich festlegen, was von dem Geld alles selbst bezahlt werden muss.

Manche Heranwachsende müssen zum Beispiel Schulhefte, Patronen, Kleber etc. selbst bezahlen, bekommen dafür aber auch ein höheres Taschengeld. Andere haben das Geld komplett zur freien Verfügung, während ihre Kameraden sogar Klamotten vom Taschengeld kaufen müssen.

Schön wäre es, wenn Eltern mit ihren Kindern gemeinsam festlegen, wie es gehandhabt wird. Der Wunsch der Kinder sollte bei dem Taschengeld für Teenager berücksichtigt werden, zur Not auch auf Probe, falls es eben doch nicht so gut läuft, wie manch Pubertierender es sich erhofft und am Ende kein Geld mehr für das neue Deutschheft übrig ist.

Die Höhe des Taschengeldes für Teenager festlegen

Je nachdem, was bezahlt werden muss, ist die Höhe des Taschengeldes für Teenager festzulegen. Natürlich spielt auch die finanzielle Situation der Familie eine Rolle, ebenso wie das Alter. Klar, dass ein Siebzehnjähriger mehr Geld bekommen sollte als ein Zwölfjähriger.

Ab der fünften Klasse kann man Taschengeld auch monatlich auszahlen. Viele Eltern nehmen sich bei der Höhe des Taschengeldes für Teenager das Alter als Richtwert, sprich das Kind bekommt so viel Euro, wie es Jahren alt ist. Ein zwölfjähriges Kind bekommt zwölf Euro im Monat, die es dann zur freien Verfügung hat, bei anderen Familien wird der Betrag verdoppelt, das Kind bekäme demnach vierundzwanzig Euro. Mehr muss es auch für einen Zwölfjährigen nicht sein.

Taschengeld für Teenager darf im Übrigen von den Kids auch selbst gerne aufgebessert werden. Hier gibt es unzählige Möglichkeiten und die Kinder lernen, wie hart es sein kann, sich das Geld selbst zu verdienen!

Konsequenz in der Erziehung wird häufig mit Strafe gleichgesetzt

Was bedeutet Konsequenz in der Erziehung eigentlich? Viele Eltern verstehen darunter das Androhen einer Strafe, frei nach dem Motto: Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, bekommst du nachher keine Schokolade. Dabei meint Konsequenz in der Erziehung noch viel mehr.

Konsequenz in der Erziehung muss situationsbedingt sein

Mutter küsst ihre fröhliche Tochter
Konsequente Erziehung kann liebevoll sein

Zunächst einmal müssen Strafen, sollten sie denn bei bestimmten Forderungen angedroht werden, einen direkten Bezug zur Handlung haben. Somit sind sie für Kinder verständlich und nachvollziehbar.

Eine richtige Konsequenz in der Erziehung wäre zum Beispiel: Wenn du nicht aufräumst, kann niemand zum Spielen kommen, weil ihr dann keinen Platz habt. Und dann ist es natürlich ebenso wichtig, diese Konsequenz auch durchzuziehen.

Konsequenz in der Erziehung schließt auch die Eltern ein

Konsequenz in der Erziehung fängt bei den Eltern an. Denn oft gehen gerade bei Erziehungsfragen die Meinungen auseinander. Das schadet aber nicht, da Kinder so lernen, andere Sichtweisen zu respektieren.

Wenn die Mutter weniger Computerspielen erlaubt als der Vater, weil das auch eines seiner Hobbys ist, dann lernen die Kinder natürlich: Wenn Papa da ist, darf ich länger an den Computer. Konsequenz in der Erziehung wäre hier, dass sich die Eltern auf eine bestimmte Zeitspanne am Tag einigen.

Beide Elternteile sollten sich in der Mitte treffen und bereit sein, dies auch durchzusetzen, wenn der Parter nicht zu Hause ist. Sonst spielen Kinder die Eltern gerne gegeneinander aus.

Und natürlich ganz wichtig bei dem Thema Konsequenz in der Erziehung: Ausnahmen von der Regel sollte es nur im Notfall geben. Und was denken Sie?