Bewerbung nach der Elternzeit

Geschätzte Lesedauer 4 Minuten

Auch wenn es in den vergangenen Jahren viele Bemühungen gab, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, ist oftmals noch immer schwierig, beides unter einen Hut zu bekommen. So schön die Elternzeit mit der Möglichkeit ist, sich voll und ganz um den eigenen Nachwuchs kümmern zu können, so sehr stellt sie doch einen klare Auszeit vom Beruf dar.

Die Bewerbung nach der Elternzeit muss nicht schwer sein!

Bewerbung nach der Elternzeit für Mütter
Bewerbungen nach der Elternzeit

Gerade im heutigen Zeitalter, in dem die Entwicklungen in den verschiedensten Branchen einer ungeahnten Dynamik unterliegen, birgt jede Pause die Gefahr, nur schlecht den Anschluss finden zu können.

Dies ist unter anderem eine der größten Ängste, die in Verbindung mit der Bewerbung nach der Elternzeit steht. Steigt man „nur“ in Teilzeit wieder in den Beruf ein, sind fast alle Führungspositionen außer Reichweite.

Mit der richtigen Vorbereitung auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben sowie professionellen Bewerbungsunterlagen kann man jedoch durchaus erfolgreich sein. Wie man die Bewerbung nach der Elternzeit am geschicktesten angeht, darum geht es in diesem Beitrag.

Vor der Elternzeit ist vor der Bewerbung : Rechtzeitig vorbereiten…

Im Vorfeld einer Elternzeit sollte man sich grundsätzlich die Frage stellen, welches berufliche Ziel man nach der Elternzeit beabsichtigt bevor man wieder berufstätig wird. Möchte man kürzer treten und eine Teilzeitstelle anstreben oder ist die konsequente Fortführung einer begonnenen Karriere das anvisierte Vorhaben? Je klarer man sich in der Antwort ist, umso besser kann man sich auf eine spätere Bewerbung vorbereiten. „Bewerbung nach der Elternzeit“ weiterlesen

Talente der Kinder fördern

Geschätzte Lesedauer 1 Minute

Seine Kinder richtig fördern möchte eigentlich jeder. Leider artet das gut gemeinte Nachmittagsprogramm oft nur in Stress und nicht in Talentförderung aus. Heute reiten, danach noch ins Fußballtraining, morgen Gesangsstunden und übermorgen Golf und Schwimmen.

Kinder richtig fördern – nicht überfordern

Talente fördern
Talente der Kinder erkennen und fördern

Freunde treffen klappt vielleicht noch am Donnerstag, aber nur, wenn der Gitarrenunterricht abgesagt wird.

Kinder richtig fördern bedeutet nicht, die Tage wahllos zu verplanen. Auch wenn die Kinder angeblich doch alles so gern machen.

Kinder richtig fördern bedeutet vielmehr, aus dem großen Angebot an Möglichkeiten das auszuwählen, was die angelegten Talente unterstützt.

Dafür muss ich mein Kind sehr genau beobachten und mir überlegen, woran es langfristig Spaß haben könnte.

Kinder fördern heißt auch, ihnen Sozialkompetenzen zu vermitteln

Oft haben Eltern Angst, zu wenig Programm anzubieten. Meist werden diese Ängste noch von Medien und Freunden geschürt. Dabei trägt gerade die Ruhephase und manchmal auch die Langeweile dazu bei, sich selbst zu entdecken und kreativ zu sein. Kinder richtig fördern bedeutet auch, Zeit zum Freunde treffen zuzulassen.

Lieber nur ein oder zwei Nachmittagstermine, die dafür aber konsequent.

Kinder richtig fördern bedeutet weiterhin, ihnen Sozialkompetenz und Teamgeist mitzugeben. Dafür braucht es keinen Kurs am Mittag, sondern nur eine intakte Familie mit guter Struktur. Oft ist den späteren Arbeitgebern diese Fähigkeit zum Gemeinschaftssinn ebenso wichtig wie ein gutes Zeugnis!

Konsequenz in der Erziehung wird häufig mit Strafe gleichgesetzt

Geschätzte Lesedauer 1 Minute

Was bedeutet Konsequenz in der Erziehung eigentlich? Viele Eltern verstehen darunter das Androhen einer Strafe, frei nach dem Motto: Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, bekommst du nachher keine Schokolade. Dabei meint Konsequenz in der Erziehung noch viel mehr.

Konsequenz in der Erziehung muss situationsbedingt sein

Konsequenz in der Erziehung unserer Kinder
Konsequente Erziehung kann liebevoll sein

Zunächst einmal müssen Strafen, sollten sie denn bei bestimmten Forderungen angedroht werden, einen direkten Bezug zur Handlung haben. Somit sind sie für Kinder verständlich und nachvollziehbar.

Eine richtige Konsequenz wäre zum Beispiel: Wenn du nicht aufräumst, kann niemand zum Spielen kommen, weil ihr dann keinen Platz habt. Und dann ist es natürlich ebenso wichtig, diese Konsequenz auch durchzuziehen.


Streitregeln


Konsequenz in der Erziehung schließt auch die Eltern ein

Konsequenz in der Erziehung fängt bei den Eltern an. Denn oft gehen gerade bei Erziehungsfragen die Meinungen auseinander. Das schadet aber nicht, da Kinder so lernen, andere Sichtweisen zu respektieren.

Wenn die Mutter weniger Computerspielen erlaubt als der Vater, weil das auch eines seiner Hobbys ist, dann lernen die Kinder natürlich: Wenn Papa da ist, darf ich länger an den Computer. Konsequenz in der Erziehung wäre hier, dass sich die Eltern auf eine bestimmte Zeitspanne am Tag einigen.

Beide Elternteile sollten sich in der Mitte treffen und bereit sein, dies auch durchzusetzen, wenn der Parter nicht zu Hause ist. Sonst spielen Kinder die Eltern gerne gegeneinander aus.

Und natürlich ganz wichtig bei dem Thema erzieherische Konsequenz: Ausnahmen von der Regel sollte es nur im Notfall geben.

Und was denken Sie?

Kindliche Förderung – Wie viel Drill erträgt eine Kindheit?

Geschätzte Lesedauer 2 Minuten

Montags musikalische Früherziehung, dienstags Schwimmen, mittwochs English for Beginners, donnerstags Tanzen, freitags Töpfern, am Wochenende durchgeplante Besuche bei Freunden und Verwandten – manch ein kleiner Mensch hat durch kindliche Förderung einen Terminplan, der jedem Vorstandsvorsitzenden zur Ehre gereicht.

Kindliche Förderung oft der reine Ehrgeiz der Eltern

Kindliche Förderung vs Freizeit für das Kind
Wie viel kindliche Förderung ist vernünftig?

Brauchen Kinder soviel Input? Und wenn ja, wozu? Ist es schlimm, sich zu langweilen? Und was macht eine Kindheit eigentlich wirklich richtig toll?

Schon im Mutterleib werden die lieben Kleinen mit klassischer Musik beschallt, und die Pläne der werdenden Eltern sind erschreckend präzise. “Natürlich muss unser Kind ein Instrument erlernen, wegen der geistigen Entwicklung!

Selbstverständlich erziehen wir das Kind zweisprachig, wie soll es sonst später auf dem Arbeitsmarkt mithalten? Sport muss sein, das stachelt den Ehrgeiz an!“

Solche und tausend andere Argumente zeigen deutlich, dass viele Eltern angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen, im Schatten von Pisa und Bildungsreformen enorm verunsichert sind. „Kindliche Förderung – Wie viel Drill erträgt eine Kindheit?“ weiterlesen