Sexstellungen Ratgeber – Sexualität

Die Hündchenstellung

Dies ist eine nachwievor einer der Klassiker der Sexstellungen, obwohl diese Sexstellung vor allem bei den Frauen nicht der Renner ist. Der Großteil aller Frauen empfindet die Hündchenstellung als Form der Liebe als erniedrigend und entwürdigend.

Sexstellungen - Hündchenstellung - Doggy Stype
Sexstellungen – Wie funktioniert die Hündchenstellung

Dabei gehört rein technisch gesehen nicht viel dazu: Frau muss sich nur auf alle Viere begeben, die Beine leicht spreizen und darauf warten, dass der Junge/Mann sich von hinten an sie annähert und seinen Penis in sie einführt.

Wahlweise kann sie sich- wenn sie sich nicht hinknien und mit den Armen abstützen möchte, auch hinstellen. In jedem Fall ist sie aber ihrem Partner mit dem Rücken zugewandt.

Vorteile der Hündchenstellung

  • Wenn der Penis des Partners etwas „kürzer geraten“ ist, so kann das mit der Hündchenstellung ausgeglichen werden. Denn diese ermöglicht ein sehr tiefes Eindringen. Vor allem wenn Frau sich entsprechend weit nach vorne beugt.
  • Die Frau kann auch aktiv werden dabei, indem sie sich weit nach vorne beugt und ihr Becken vor und zurückbewegt. Sie kann dann selbst den Rhythmus bestimmen. Man(n) sollte dabei stillhalten und genießen.
  • Durch die tiefe Penetration kann zusätzlich der G-Punkt der Frau stimuliert werden. In vielen Fällen ein sicherer Orgasmusgarant. Nicht jedoch bei allen.
  • Der Mann hat viel Spielraum mit seinen Händen. Er kann nicht nur die Klitoris als zusätzliche Stimulationsquelle gut erreichen. Auch kann er seine Hände über den Körper der Partnerin wandern lassen und beispielsweise die Brüste streicheln.
  • Für Schwangere bietet die Stellung mehr Komfort als beispielsweise die Missionarsstellung. Dem „dicken Bauch“ und die Befürchtung dem Kind bzw. dem Fötus könnte durch eine einengende Sexstellung (Missionar) und evtl. durch vorhandenes Übergewicht des Partners etwas passieren, kann so aus dem Weg gegangen werden.
  • Die heißen Blicke auf den Po der Partnerin und die Tatsache auch das Gesäß manuell verwöhnen zu können ist für viele Männer zusätzlich erregend.

Nachteile der Hündchenstellung

Natürlich muss nicht alles, was uns in der Natur vorgemacht wird, auch immer in allen Belangen nachahmenswert sein. Denn auch die Hündchenstellung hat seine Nachteile:

  • Wenn der Penis des Jungen/Mannes sehr groß ist, kann durch die tiefe Penetration, die diese Stellung möglich macht, der Penis bis an die Gebärmutter vordringen. Das kann Schmerzen verursachen.
  • Eine zu heftige und schnelle Penetration kann ohnehin schmerzhaft werden in dieser Position.
  • Der Geschlechtsverkehr in der Hündchenstellung sollte vom Partner nicht zwangsläufig als Aufforderung für den Analverkehr verstanden werden. Wer also ohne große Kommunikation mit der Partnerin diese Stellung als Zeichen dafür wertet, er könne anschließend oder zwischendurch seinen Penis in den After der Frau schieben, könnte Ärger heraufbeschwören.
  • Wenn nicht gerade ein aufregendes Bild an der Wand hängt oder man irgendwo im Freien vor einer spannenden Landschaftskulisse die Hündchenstellung betreibt, geht der Blick der Frau ins Leere. Denn der Blickkontakt bleibt in dieser Stellung auf der Strecke.
  • Bei vielen Paaren (bzw. insbesondere den Frauen) löst die Vorstellung sich wie die Tiere zu „begatten“ immer noch ein Gefühl der Erniedrigung und Entwürdigung aus. Daher ist es wichtig, es den Wunsch der Partnerin zu respektieren diese Stellung nicht auszuführen oder sofern sie sich ihm zuliebe darauf einlässt, behutsam heranzugehen und keine zu wilden und heftigen Stöße auszuführen. Somit ist es leichter die Vorstellung von erniedrigendem animalischen Sex bei der Partnerin zu beseitigen.

Namensherkunft der Hündchenstellung

Doggy Style, a tergo (=lat. Vom Rücken); Hündchenstellung. Wie man es auch nennen mag. Der Name leitet sich eindeutig von der traditionellen Begattungsart der Vierbeiner (stellvertretend Hunde für noch viele weitere Tierarten, die sich so begatten) ab.

Die lateinische Bezeichnung a tergo (vom Rücken) verweist zudem daraufhin, dass diese Art der Sexstellung zu einer Spielart des „Geschlechtsverkehrs von hinten“ gehört. Wozu auch noch andere Stellungen (Löffelchenstellung etc.) gehören.

Sexstellungen: Die Löffelchenstellung

Die Löffelchenstellung gehört zu den Stellungen, bei dem die Partnerin einem mit dem Rücken zugewandt ist. Die Löffelchenstellung hat nicht diesen animalischen Charakter, in die die Hündchenstellung ausufern kann. Vielmehr wird sie von vielen Liebhabern der härteren Gangart oft als Inbegriff des Blümchensex verspottet.

Sexstellungen - Vorteile und Nachteile der Löffelchenstellung
Sexstellungen – Die Löffelchenstellung einfach erklärt

Dabei hat auch die Löffelchenstellung einen ungeheuren Reiz. Wenn Frau und Mann nebeneinander liegen, sie die Beine leicht angewinkelt hat.

Er sich immer mehr an sie schmiegt. Sie ihren Po ihm voller Lust entgegenstreckt und sich ganz nah an ihn kuschelt. Dann ist schon so manches Pärchen von jetzt auf gleich nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen.

Vorteile der Löffelchenstellung

Und während „Hartgesottene“ ihr Bett in eine Hochleistungsportarena verwandeln, können Paare, die sich in der Löffelchenstellung lieben sich entspannt und gemütlich zurücklehnen und die Vorteile der Löffelchenstellung genießen:
Denn…

  • es braucht keine große Anstrengung, keine übermäßige Kondition oder Muskelkraft, um dieses „Stellungsspiel“ durchzuführen. Die Position ist einfach und bequem und eignet sich vor allem, wenn man mal zu müde ist für Stellungen, die mehr Kraft und Ausdauer beanspruchen.
  • es ist eine sehr körperbetonte, intime Position. Der innige, sinnliche und liebevolle hautnahe Kontakt, die eng umschlungenen Körper lösen bei vielen ein angenehmes Lustempfinden aus.
    es bietet beiden Beteiligten genügend Bewegungsfreiheit. Da weder Mann noch Frau sich mit den Händen irgendwo abstützen muss, kann die Frau sich entweder zusätzlich selbst am Kitzler oder den Brüsten stimulieren. Oder sie kann dies auch ihrem Partner überlassen.
    diese ruhige, verträumte Spielart eignet sich auch für Schwangere, die dem Kind zuliebe große Aufregung oder Hektik vermeiden wollen.
  • auch diese Position ermöglicht ähnlich wie die Hündchenstellung ein tieferes Eindringen und eine zusätzliche Stimulation des G- Punktes.
  • diese Stellung bietet für jeden etwas: für den liebe- und harmoniebedürftigen Romantiker, der mit seiner Partnerin vollends verschmelzen will. Für Anfänger oder unsichere Personen, die ihrer Partnerin eine unvergessliche Liebesnacht schenken wollen, ohne sich dabei durch eine zu plumpe und dreiste Anmache/Annäherung zu blamieren. Sie können sich nämlich erst hinlegen (da diese Position auch als Stellung zum Einschlafen gut geeignet ist) und sich langsam an die Situation herantasten. Eine Fortsetzung nach dem Aufwachen oder eine zweite Runde, nachdem einem das Loslassen dieser Position schwer gefallen ist und man so die Nacht verbracht hat, ist dabei jederzeit möglich.

Nachteile der Löffelchenstellung

Heißblütige Machos und wilde Stiere werden jetzt nur müde lächeln, wenn Sie zufällig doch einmal mitbekommen haben sollten, worum es bei der Löffelchenstellung genau geht.
Für Sie käme die softe Schmusesexvariante womöglich nie in Frage.

Aber die Löffelchenstellung ist ohnehin nichts für jedermann. Denn auch sie hat logischerweise einige Nachteile:

  • Für Ungeduldige, ungestüme und extrem leidenschaftliche Liebhaber, ist diese Stellung weniger empfehlenswert. Sie erfordert nämlich viel Geduld, Zärtlichkeit und sich ganz aufeinander einzulassen.
  • Obwohl sich beide Beteiligten sozusagen auf „Augenhöhe“ befinden, haben sie keinen Blickkontakt.
  • Wer sich schnell vom Partner eingeengt fühlt, den wird diese Stellung Unbehagen und Unwohlsein bereiten. Denn durch sie ist der größtmöglichste Körperkontakt gewährleistet.
  • Durch die tiefere Penetration als beispielsweise in der Missionarsstellung kann es für die Frau schmerzhaft werden, wenn der Mann einen zu großen Penis hat und bis zur Gebärmutter damit vordringt.

Namensherkunft der Löffelchenstellung

Viel Fantasie braucht es nicht, um darauf zu kommen, woher die Löffelchenstellung ihren Namen hat. Ein Blick in die Küchenschublade genügt: Zwei ineinander liegende Löffel stellen eindrucksvoll nach, wie innig sich Frau und Mann im Bett lieben können.

Die Löffelchenstellung gehört zu den Stellungen, bei dem die Partnerin einem mit dem Rücken zugewandt ist. Die Löffelchenstellung hat nicht diesen animalischen Charakter, in die die Hündchenstellung ausufern kann. Vielmehr wird sie von vielen Liebhabern der härteren Gangart oft als Inbegriff des Blümchensex verspottet.

Sexstellungen: Missionarsstellung

Missionarsstellung zählt zu den grundlegendsten Sexstellungen überhaupt. Fast jeder, der schon mal Geschlechtsverkehr hatte, ist mit dieser Position schon einmal in Berührung gekommen.

Sexstellungen - Missionarsstellung als einfache und klassische Stellung beim Sex
Sexstellungen – Wie funktioniert die Missionarsstellung?

Dabei liegt die Frau breitbeinig auf dem Rücken, während der Mann auf ihr liegt oder kniet und mit seinem Penis in sie eindringt. Mit abgestützten Armen führt er die typischen Stöße aus.

Vorteile der Missionarsstellung

Wenn der Moment also (wieder) einmal gekommen ist und man(n) seine Liebste auf diese Weise beglücken darf, kommt man(n) gar nicht daran vorbei die Vorteile dieses erfüllenden Moments zu genießen:

  • Die Stellung ist einfach und unkompliziert: Es sind keine großen Verrenkungen und akrobatische Meisterleistungen notwendig
  • Man(n) kann jederzeit den Blickkontakt zueinander halten und sich tief in die Augen schauen, während er zugange ist. Die intime und liebevolle Atmosphäre kommt dadurch klar zum Ausdruck
  • Man kann sich währenddessen küssen
  • die Frau hat genügend Bewegungsfreiheit, um sich mit ihren Händen anderweitig zu stimulieren (z.B. Rubbeln/Reiben der Klitoris; Streicheln der Brüste; Umarmen des Partners etc.)
  • Je nachdem wie weit die Frau ihre Beine spreizt/anwinkelt, kann sie Kontrolle ausüben, in wie weit der Penis in sie eindringt.

Nachteile der Missionarsstellung

Allerdings hat auch die Missionarsstellung als bekannteste aller Sexstellungen so seine Nachteile. Auch wenn seit Jahrhunderten oder besser gesagt schon seit Jahrtausenden die Menschen auf diesen Klassiker vertrauen. Einige Nachteile sind nicht von der Hand zuweisen:

  • Die Frau hat beim Liebesakt in dieser Position eine passive Rolle. Sie muss sich dem Rhythmus des Partners anpassen.
  • Die Möglichkeit allein aufgrund des sich in ihr bewegenden Penis zum Orgasmus zu kommen ist gering. Der Kitzler wird durch das Stoßen des Penis oft nicht genügend stimuliert, so dass Frau selbst Hand anlegen muss, wenn sie zu ihrem Höhepunkt kommen will
  • Was bei der Frau in dieser Stellung nicht klappt, klappt dafür meistens beim Mann umso besser: Denn die Missionarsstellung verschärft das Problem mit der Vorzeitigen Ejakulation. Die enorme zusätzliche Muskelanspannung durch die abgestützten Arme kann den Schuss schneller nach vorne losgehen lassen, als einem lieb ist.
  • Die Frau hat kaum Bewegungsfreiheit. Wenn der Partner dann auch noch (stark) Übergewichtig ist und ihn vielleicht nach einem anstrengenden Arbeitstag doch einmal die Muskelkraft in den Armen verlässt, kann er seine Partnerin regelrecht unter sich „begraben“. Diese Einengung ist für die Partnerin dann sichtlich unangenehm.
  • Da der Mann sich auf einem Arm abstützen muss (freihändig würde es zu Gleichgewichtsproblemen kommen), kann das „blinde Einführen“ des Penis in die Vagina schwierig werden. Dem kann entgegengewirkt werden, in dem ihn die Partnerin an die Hand nimmt.

Namensherkunft der Missionarsstellung

So populär wie diese Stellung bis heute noch ist: Eines bleibt für viele immer noch ein Rätsel: Die Namensherkunft. Viele glauben heute noch, der Name wäre den christlichen Missionaren zu verdanken, die diese Stellung als einzig von Gott gewollt Sexpraktik durchsetzen wollten.

In Wahrheit geht der Name aber auf dieses Gerücht des Sexualforschers Alfred Kinsley (1894-1956) zurück. Er beruft sich dabei auf den Anthropologen Bronsilaw Manilowski.(1884-1942)
Angeblich wären die christlichen Missionare über die ausgefallenen Sexpraktiken der Südseeinsulaner so entsetzt gewesen, dass sie ihnen die Missionarsstellung aufdrängen wollten.

Dabei war es eher umgekehrt: Die Südseeinsulaner machten sich über die eintönige Position der Weißen, bei der Frau passiv war, lustig. Und dennoch fand diese Praktik irgendwann Einzug bei den aufgeschlossenen Südseeinsulanern. Ganz ohne Zwang. Was geblieben ist, ist der Begriff: Missionarsstellung.

Sexstellungen: Reiterstellung

Sexstellungen - Reiterstellung bei Paaren
Sexstellungen – Wie funktioniert die Reiterstellung

Die Frau setzt sich bei der Reiterstellung mit gespreizten Beinen auf das „beste Stück“ ihres Liebsten und stimuliert den auf dem Rücken liegenden Mann in hockender oder kniender Position mit Gleitbewegungen.

Variante: „Rückwärts reiten“



In welche Richtung die „Reiterin“ blickt spielt dabei kaum eine Rolle. Er bleibt so oder so liegen und gibt sich ganz den „Anweisungen“ der „Reiterin“ hin.

Sie kann sich also auch mit dem Rücken zu ihm auf ihn setzen. Er kann dabei immer noch ihre Brüste und Ihre Klitoris streicheln.

Vorteile der Reiterstellung

Und er muss für diesen phänomenalen Lustgewinn nicht mal viel machen. Er braucht als passiver Part bei so einem „Ritt“ nicht durch das ganze Schlafzimmer zu galoppieren, um in den Hochgenuss dieser ekstatischen Gefühle zu kommen.

Aber das ist eh noch nicht alles. Ein „Ritt“ hat noch viel mehr zu bieten:

  • Zum Beispiel: Den fehlenden Kraftaufwand beim Mann. Man(n) muss sich nirgends abstützen. Man(n) kann einfach gemächlich liegen bleiben und den Sex in der Reiterstellung genießen. Vor allem bei Verletzungen; Rückenbeschwerden oder Behinderungen ist diese Position optimal.
  • Die Frau ist aktiv und hat Kontrolle über den „Ritt“. Sie kann bestimmen, wann sie die „Zügel anziehen muss“ und wann sie sie besser loslässt. Tempo und Rhythmus kann sie ganz allein vorgeben.
  • Auch in welchem Winkel der Penis in sie eindringt kann sie regeln. Ihr Spielraum ist gewaltig. Ihre Bewegungsfreiheit uneingeschränkt. Sie kann mehr als nur das Becken auf und abbewegen. Sie kann es vor und zurückstoßen. Sie kann es kreisen lassen und somit sich selbst und dem Mann einen enormen Lustgewinn verschaffen.
  • Dass dabei nicht nur eine tiefe Penetration erreicht wird, sondern auch ihr G-Punkt auf optimale Weise stimuliert wird, ist nicht weiter verwunderlich.
  • Und dem Mann tut sie auch noch etwas Gutes dabei: Denn durch ihre dominante Art hat sie es auch in der Hand, dass Man(n) nicht zu früh zum Samenerguss kommt.
  • Sie dagegen kann sehr schnell einen heftigen Orgasmus erreichen. Dazu muss man(n) gar nicht erst mit seinen Händen an ihrem Kitzler oder an ihren Brüsten herumspielen. Obwohl dies natürlich in dieser Position den Erotikfaktor noch mal um ein Vielfaches erhöht. Auch für den „Reiter“ (die Frau) sind ihre erogenen Zonen (Brüste; Klitoris) leicht per Hand zu erreichen.
  • Beide Partner haben zudem noch Blickkontakt und können sich leidenschaftlich küssen.
  • Sie können sich also jederzeit dabei zusehen, wie sie beide geschickt mit ihren Rollen als „Untergebener“ und „Dominanter“ spielen. Indem er ihre Arschbacken beispielsweise fest umklammert (er kann auf diese Weise auch Ihren Anus stimulieren) und ein Gefühl zusätzlicher intensiver Nähe erzeugt. Sie indem sie seine Arme festhält, um sich auf die Ausübung ihrer dominanten Rolle vollends konzentrieren zu können.
  • Durch das Vor und Zurücklehnen wird auch der A-Punkt stimuliert.
  • Beim „rückwärts reiten“ kann der Blick auf Ihren Allerwertesten und auf das deutlich sichtbar ausgeprägte Rein und Rausgleiten des Penis eine enorme Erregung auslösen.

Nachteile der Reiterstellung

Natürlich gibt es auch bei dieser Art von „Reitsport“ ein paar Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister:

  • Das erste Hindernis kann beispielsweise die Größe sein: Wenn der Penis des Partners zu groß ist, kann es für den „Reiter“ schmerzhaft werden. In dieser Position wird nämlich ohnehin schon durch die tiefe Penetration kein cm an Platz verschenkt. Somit kann ein großer Penis sehr schnell auf die Gebärmutter stoßen.
  • Das zweite Hindernis mag vielleicht nur eine „Kleinigkeit“ sein. Aber auch das kann für den Lustfaktor schädlich sein: Wenn der Penis nämlich zu klein ist, kann er leichter auch mal aus der Scheide herausflutschen- je nachdem wie intensiv und in welcher Art die Frau Ihre Beckenbewegungen betreibt.
  • Das dritte Hindernis liegt auf der Hand oder besser gesagt auf dem Bett: Wenn er als Mann ein Problem damit hat gegenüber seiner Freundin unterwürfig zu sein und nicht die Geduld und das Verständnis dafür aufbringt, von ihr dominiert zu werden, wird ihm diese Stellung nicht gefallen.
  • Das vierte Hindernis betrifft die Ausdauer der „Reiterin“. Denn Frau muss offen und aktiv sein. Ermüdungserscheinungen durch das Hocken/Sitzen und die Beckenbewegungen können bei „langer Distanz“ die Folge sein.
  • Zu guter letzt das fünfte Hindernis: Wenn die Reiterstellung rücklings betrieben wird, fehlt der Blickkontakt. Somit ist auch kein Küssen möglich.

Namensherkunft der Reiterstellung

Irgendwann geht auch dann der schönste „Ritt“ zu Ende. Und wenn man gefühlstechnisch nach dem „Abstieg“ wieder mit beiden Beinen auf dem Boden steht, erkennt man(n) nicht nur schnell dass die eigene Freundin das beste Pferd im Stall ist, sondern auch dass so ein „Ritt“ in jedem Fall wiederholungsbedürftig ist.

Sexstellungen: Rossantilopenstellung

Beide waren längst Feuer und Flamme füreinander, bevor das Schlafzimmer in Sichtweite gekommen wäre. Aber Rossantilopenstellung? Vielleicht fragen Sie sich jetzt was (Ross-) antilopen sind und wie sich diese wohl bewegen, um zu wissen was sich hinter der Rossantilopenstellung konkret verbirgt.

Sexstellungen - Rossantilopenstellung einfach erklärt
Sexstellungen – So funktioniert die Rossantilopenstellung

Aber das ist schnell erklärt: Sie stehen beide voreinander. Blicken sich tief in die Augen.
Ehe sie sich versieht packt er sie in einem ungestümen Anfall von Leidenschaft am Po und hebt sie hoch.

Sie schlingt ihre Beine um seine Hüften, während er mit seinem Glied in ihre Vagina eindringt. Ihre Hände legt sie um seinen Hals und während sie sich von ihrem Liebhaber energisch an den Rand des Wahnsinns bringen lässt, hält er mit festem Griff ihren Allerwertesten in der Luft.

Eine Wand, an die sie sich anlehnen kann, kann das allerdings auch überflüssig machen.

Vorteile der Rossantilopenstellung

Unbändiges Verlangen; pure Leidenschaft, die beflügelt. So mancher wild gewordener „Stier“, so mancher „ganzer Kerl“,, so mancher heißblütiger Macho“ wird diese Stellung sofort zu seiner neuen Lieblingsstellung erklären. Allein das Lesen dieser Zeilen, wie diese Stellung genau vor sich geht, löst bei vielen Männern schon erregende Fantasien aus, die sie am liebsten gleich in die Tat umsetzen würden.

Sie erkennen sofort die vielen Vorteile der Rossantilopenstellung:

  • Wenn es mich im Fahrstuhl, in der Umkleidekabine oder sonst wo außerhalb des Schlafzimmers „überkommt“ und man(n) die Lust auf einen Quickie einfach nicht unterdrücken kann, dann ist diese Stellung einzigartig. Frau braucht nur ein kurzes Kleid ohne Höschen darunter und schon kann unauffällig das Liebesspiel in dieser Form praktiziert werden.
  • Beide Beteiligten können ihre überwältigenden Gefühle in ihrer animalischen, ursprünglichen, wilden Form ohne Einschränkungen ausleben. Kein Blatt muss vor den Mund genommen werden => Dirty Talk eignet sich dabei hervorragend um auf Hochtouren zu kommen.
  • Beide Partner können sich dabei in die Augen schauen.
  • Die Stellung eignet sich vor allem auch, wenn man sein Gegenüber nicht näher kennt und man nur seine Lust auf Sex befriedigen will. Wer also kein Interesse an einer langfristigen Bindung hat und für wen (schneller) Sex in Form von Affären, Seitensprüngen oder One Night Stands sein Lebenselixier ist der wird an dieser Stellung Gefallen finden.
  • Das „An sich Drücken ihres Beckens“ hat gleich mehrere positive Effekte: Er kann ERSTENS ihren G-Punkt mit seinem besten Stück stimulieren (gerade wenn das Geschlechtsteil etwas größer ausgefallen ist), ZWEITENS eine sehr intime und innige Atmosphäre schaffen (vor allem durch die um seine Hüften geschlungenen Beine der Frau), die aber DRITTENS den „Charakter“ des ‚Hardcore- Sex Gedanken’ erhalten

Nachteile der Rossantilopenstellung

Klar wenn das Blut erstmal in die unteren Körperregionen geflossen ist und sogar bei der Damenwelt der (Vagina-) Kanal in einen reißenden Fluss verwandelt hat, mag keiner mehr so recht an die Nachteile denken, die diese Stellung trotz allem hat:

  • Aber spätestens wenn dem Mann die Puste ausgeht und die Kraft in seinen Armen und Beinen verlässt, wird er es merken: Diese Stellung ist mehr als nur anstrengend. Wer also nicht gerade vor Manneskraft strotzt, seine Männlichkeit aber trotzdem unter Beweis stellen will, sollte lieber eine andere Stellung wählen. Denn je nachdem wie lange der Akt dauert, kann es schnell zu Ermüdungen und Erlahmungen in den Armen und Beinen kommen. Dazu muss die Partnerin nicht einmal übergewichtig sein. Wobei das dann natürlich noch mal eine zusätzliche Belastung wäre
  • Verliebtheit; Verschmustheit; Zärtlichkeit, Romantik. All das sucht man bei dieser Stellung vergeblich. Wer also auf einfühlsamere Liebessspiele steht, wird mit dieser Stellung nicht glücklich werden.
  • Für viele Männer mag das kein Problem sein. Dass Zärtlichkeit und Romantik bei dieser Stellung vollkommen abgehen. Doch man(n) sollte bedenken, dass beide es wollen, wenn einen die Lust überkommt. Denn sollte Frau nicht auf eine derartige Stellung stehen und sich eher sogar noch als Sexobjekt abgestempelt sehen, kann dies fatale Folgen für die Psyche der Frau haben
  • Die schnellen und heftigen Stöße, das schnelle Tempo, ja die ganze Atmosphäre, bei der der Mann aktiv seine Manneskraft auslebt und die Frau bestenfalls in der gleichen Heftigkeit nach seinen sexuellen Qualitäten verlangt, kann den Mann so sehr unter Druck setzen, dass Probleme mit der Vorzeitigen Ejakulation auftreten können.
  • Die Bewegungsfreiheit von beiden ist so eingeschränkt, dass sie sich nicht zusätzlich (Brüste; Kitzler/Klitoris) stimulieren können. Denn auch die passive Frau hat ihre Hände um den Hals/die Schultern des Partner so als Halt/Stütze geschlungen,. Dass es eine wackelige Angelegenheit werden würde, wenn sie die Hände wegziehen würde und anderweitig einsetzen würde. Vor allem wenn beim Mann ohnehin irgendwann die Kraft nachlässt.

Namensherkunft

Sie steht immer noch im Raum. Die Frage, was die Rossantilope denn jetzt mit dieser Stellung zu tun hat? Ja was eine Rossantilope überhaupt ist.

Um eine Antwort darauf geben zu können, muss man nach Afrika blicken. Denn die Rossantilope ist eine Gattung der Antilopen in der Familie der Hornträger in Afrika.
Wie alle Paarhufer bespringt die Rosantilope ihren Geschlechtspartner, wenn die Zeit gekommen ist. Aus dem optischen Blickwinkel heraus ist es dann mit dem Mann zu vergleichen, der im Stehen seine Freundin beglückt.

Sexstellungen: Schaukelpferdstellung

Vorschein kommen. Wenn er im Schneidersitz da liegt, sich mit beiden Armen nach hinten abstützt, seine Schenkel entsprechend spreizt, damit sie auf ihn klettern kann.

Sexstellungen - Die Schaukelpferdstellung einfach erklärt
Sexstellungen – So funktioniert die Schaukelpferdstellung

Sie sein steif gewordenes Glied in sich einführt und mit sinnlichen Auf und ab Gleitbewegungen den Liebesspielspaßfaktor in ungeahnte Höhen schraubt.

Während er dann schon vollkommen in Ekstase ist, nimmt sie ihn noch mehr mit ihren Beinen gefangen. Immer abwechselnd beugt sie sich vor und wieder zurück, variiert ihre Gleitbewegungen in alle Richtungen. Von oben nach unten. Von rechts nach links. Bis das Schaukelpferd beim Finale in sich zusammenklappt



Vorteile des „Schaukelpferds“

Wer es einmal erlebt hat, möchte es unbedingt noch einmal machen. Und wenn Kinder schon nach „Schaukelpferden“ so verrückt sind, warum sollten sich Erwachsene nicht auch mal dieses ganz besondere „Schaukelpferd“ gönnen?

  • Denn für beide Partner bedeutet es Hochgenuss: Er kann sich passiv von ihr den Verstand rauben lassen und sie kann aktiv die Führungsrolle übernehmen
  • Dadurch kann sie auch selbst bestimmen wie tief die Penetration sein soll, wie schnell und ergiebig die Stöße ausgeführt werden sollen.
  • Das kann wiederum den Mann davor bewahren zu „früh zu kommen“. Denn Frau hat Rhythmus und Tempo ganz allein in der Hand.
  • Die Position ist nicht nur sehr intim, sie bietet auch viel Nähe und Zärtlichkeit.
  • Beide Partner haben intensiven Blickkontakt.
  • Der Mann kann seine Hände auch dazu benutzen die Frau an Brüsten oder im Genitalbereich zu streicheln (Klitoris/Kitzler). Dazu muss er sich allerdings entsprechend aufrichten/nach vorne beugen, um nicht komplett den Halt zu verlieren durch die dabei entstehende fehlende Abstützung mit den Händen
  • Durch das Wechselspiel zwischen Vor und Zurückbeugen und den verschiedenartigen Gleitbewegungen entsteht noch mal eins zusätzlich sexuell stimulierende Muskelanspannung.

Nachteile des „Schaukelpferds“

Macht der „Reiter doch mal Blums“ hat man meist keine Lust mehr auf das Schaukelpferd.
Aber wie schaut es da bei den Erwachsenen aus?

  • Damit es nicht soweit kommt und das Schaukelpferd in sich zusammenklappt, sollte Mann darauf achten, wann ihm die Muskelanspannung in den Oberarmen zu viel wird. Denn das Abstützen ist nicht nur ein Kraftakt, es geht auf Dauer in die Oberarme. Bevor es zu einer Muskelerschlaffung bzw. einem Krampf kommt, sollte man lieber vorher abbrechen oder in eine andere Position wechseln. Wahlweise kann auch der Mann sich mit einem Kissen ans Bettgestell oder die Wand lehnen als Entlastung.
  • Für Ungeduldige und hibbelige Menschen ist die Stellung eher nicht zu empfehlen: Denn das durch die verschiedenen Gleitbewegungen öfters mal vorkommende Vor und Zurückbewegen des Körpers macht einen sonst nur wahnsinnig.
  • Wer als Mann ein Problem damit hat sich einer Frau zu unterwerfen und ihr die Kontrolle zu überlassen, dem wird diese Stellung nicht gefallen.

Namensherkunft der Schaukelpferdstellung

Sie wollen wissen warum so ein liebliches Kinderspielzeug für den solche schmutzigen Angelegenheiten herhalten muss? Na ist doch ganz klar: Es sieht ihm einfach ähnlich.

Wenn Frau auf dem Mann im Schneidersitz sitzt und mit ihren betörenden Bewegungen den Mann geschickt zurückdrängt und wieder zu sich herzieht, sieht es eben aus als würde man auf einem Schaukelpferd sitzen und reiten.

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