Ist mein Kind vielleicht hochbegabt

Wir alle kennen die Geschichten, in denen Dreijährige vier Sprachen fließend sprechen oder bereits perfekt die Sonate von Mozart in D-Dur spielen können – bevor sie laufen können wohlgemerkt. Ist mein Kind hochbegabt?

Ist mein Kind hochbegabt?

Hochbegabt - vielleicht auch mein Kind?
Hochbegabung bedarf besonderer Förderung

Wir kennen aber auch alle die Geschichten, in denen die Eltern von Klassenclowns mit bedeutungsschwerer Miene verkünden, dass eigene Kind sei hochbegabt – und langweile sich nur.

Was ist dran an solchen Erzählungen? Fakt ist, es gibt sie alle, aber oben erwähnte dreijährige Wunderkinder, die in einem speziellen Gebiet überdurchschnittlich begabt sind, kommen nicht so häufig vor, sonst wäre die Welt voller Genies.

Dafür gibt es die hochbegabten Kinder (IQ 130 und mehr) in deutschen Schulen doch öfter, als man glaubt. Und nicht selten landen diese tatsächlich in Sonderschulen.

Hochbegabte Kinder zeigen oft ähnliche Verhaltensweisen. Hier ist eine kurze Liste, die Eltern hellhörig machen sollte, wenn das Kind in der Schule auffällig wird. Anhand der Punkte kann man den gewöhnlichen Klassenclown vom hochbegabten Kind unterscheiden.

Checkliste Hochbegabung

Hochbegabte Kinder schlafen meist weniger als Gleichaltrige. Sie erforschen alles selbstständig und sind extrem neugierig. Weiterhin verfügen sie über ein schnelleres Auffassungsvermögen als andere und haben ein vorzeitiges Interesse an Zahlen, Buchstaben und logischen Tätigkeiten.

Überhaupt ziehen hochbegabte Kinder oft richtige Schlüsse und denken mehrmals um die Ecke. Generell finden sie oft neue, kreative Lösungen für altbewährte Methoden. Die Kinder lernen schnell auswendig und können sich gut allein beschäftigen. Manchmal ziehen sie auch die Nähe Erwachsener vor und spielen nicht gerne mit Kindern in ihrem Alter.

Hochbegabte Kinder besitzen weiterhin ein starkes Gerechtigkeitsempfinden und reagieren daher sensibel auf Ungerechtigkeiten – auch aus aller Welt. Sollten diese Punkte auf Ihr Kind zutreffen, sollten Sie das mit Ihrem Kinderarzt besprechen, denn auch eine Hochbegabung braucht Begleitung.

Fingerspiele als Sprachförderung

In der Kita spielen Fingerspiele in der Sprachförderung eine wichtige Rolle. Mit dieser pädagogischen Methode werden mit den Fingern und Händen die Sprache begleitet und so insbesondere durch Nachspielen und Nachsprechen die Kinder individuell gefördert.

Fingerspiele im Kindergarten

Fingerspiele
Fingerspiele im im Kindergarten zur Förderung der Motorik

Gerade bei Kindern, die Sprachauffälligkeiten, Wahrnehmungsstörungen oder feinmotorische Defizite zeigen, werden durch das Ansprechen mehrerer Sinnesorgane auf spielerische Weise spürbare Fortschritte in deren Entwicklung erzielt.

Die unterschiedlichsten Fingerspiele, in denen Verse nachgesprochen oder weitererzählt werden, fördern bei den Kindern die Motorik und das Rhythmusgefühl, ihr Vorstellungsvermögen sowie ihre Merkfähigkeit und Sprachkompetenz, ohne dass sie das Gefühl haben, „etwas lernen zu müssen“ – sie machen Spaß und sind lehrreich zugleich. „Fingerspiele als Sprachförderung“ weiterlesen

Gefürchtete Trotzphase ist wichtig für Kinder

Trotzphase ist für Eltern ein Reizwort, vor allem, wenn sie zu Hause selbst einen kleinen Tyrannen großziehen, der sich je nach Lust und Laune – fast beinahe willkürlich – schreiend auf Boden wälzt, weil die Lieblingsjeans gerade in der Wäsche ist.

Trotzphase – besser als ihr Ruf

Trotzphase
Die Trotzphase bei Kindern

Im Allgemeinen beginnt die Trotzphase mit circa zwei Jahren und endet ungefähr mit vier. Allerdings sind die Grenzen fließend, ebenso wie die Heftigkeit, mit der der Trotz zur Schau gestellt wird.

Was bei den einen mehr eine stille Rebellion ist, ist bei anderen lautes Treten, Schreien, Schlagen und Zetern. Manche Eltern sind nach so einem Anfall schweißgebadet und brauchen selbst eine kleine Auszeit. Wichtig zu wissen: Die Trotzphase ist ein notwendiger Entwicklungsschritt im Leben des Kindes. „Gefürchtete Trotzphase ist wichtig für Kinder“ weiterlesen

Tipps rund um Klassenfahrt

Das Schönste an der Schulzeit ist für Lehrer und Kinder meist die gemeinsame Klassenfahrt. Gemeinsam wird mit Eltern und je nach Altersklasse auch den Schülern besprochen, wo es im Rahmen einer mehrtägigen Reise hingehen soll. Gerade bei Kindern bis zur sechsten Klasse ist es allerdings schwierig, das perfekte Ausflugsziel zu finden.

Wie findet sich das passende Ziel für die Klassenfahrt?

Tipps zur Klassenfahrt
Tipps für eine fröhliche und gelungene Klassenfahrt

Natürlich ist es pädagogisch sinnvoll, Ausflugsziele zu wählen, die mit dem Unterrichtsinhalt zu tun haben. So festigt sich Gelerntes einfacher. Ansonsten sollten die Ziele der Klassenfahrt sehr zentral liegen.

Die beste Jugendherberge liegt möglichst sehr ruhig und nur wenige Meter von einem Ort- oder Stadtzentrum entfernt. So können sich die Kinder jederzeit bestens orientieren und in der Nähe einkaufen.

Gleichzeitig wird so die Möglichkeit geboten, gemeinsam Ausflüge zu Fuß zu unternehmen. Und auch mit einem Bus kann aus dem Zentrum heraus schnell die Gegend erkundet werden.

Was müssen Lehrer beachten?

Vor einer Klassenfahrt sollten sich die Lehrkörper auf jeden Fall darum bemühen, ausreichend Kollegen begeistern zu können. Auch eine einzige Schulklasse sollte mit mindestens zwei Lehrkräften beaufsichtigt werden. Außerdem ist es ratsam, im Vorhinein bei der Jugendherberge anzurufen und Fragen direkt anzusprechen.

Gegenüber den Schülern müssen Lehrer außerdem einige wichtige Dinge beachten. So sollten Unternehmungen und Ausflüge gemeinsam geplant werden. Für Lehrer kann es zu einer großen Herausforderung werden, eine willenlose Schulklasse von einem Museumsbesuch zu überzeugen. Ein genauer Plan ist deshalb Pflicht.

Wichtig ist darüber hinaus das herausfinden, ob Teilnehmer der Klassenfahrt möglicherweise regelmäßig Medikamente nehmen müssen. Auch die Frage, ob Vegetarier in der Gruppe sind, ist zu beachten. Ratsam ist es, eine Liste mit Gegenständen herumzugeben, auf die die Schüler nicht verzichten sollten.

Was ist bei der Klassenfahrt für Eltern wichtig?

Eltern sollten sich stets darum kümmern, dass alle auf der Liste aufgeführten Gegenstände mitgenommen werden. Diese werden meist benötigt, um an speziellen Ausflügen teilnehmen zu können. Auch Artikel wie Sonnencreme und anderes, was bei Reisen und Urlauben nicht fehlen sollte, ist einzupacken.

Dadurch kann sichergestellt werden, dass es dem Schüler auf der Klassenfahrt an nichts mangelt und das Kind an allen Ausflügen teilnehmen kann. Zur Ausrüstung gehört auch, falls nicht vorhanden, ein Mobiltelefon oder eine Karte zum Telefonieren. Der Kontakt zum Elternhaus ist speziell bei jüngeren Kindern extrem wichtig

Weitere Informationen und Hilfestellungen zum Thema Klassenfahrten können Sie hier finden.