Rom Fotos – Reisen

Sehenswert ist in Rom fast alles, egal, ob man auf den Spuren der Antike oder der barocken Meister wandelt.

Das Antike Rom

Petersdom in Rom
Fotos von Rom und Vatikan

Rom hat den Beinamen „Ewige Stadt“ durchaus verdient. Es haben hier nicht nur die Architekten aus der Antike gebaut, auch heute versucht man noch das klassische Erbe zu bewahren und – trotz des starken Verkehrsaufkommens und der Luftverschmutzung – zu retten, was noch zu retten ist.

Das Herz des klassischen Roms bilden das Kolosseum, das Kapitol sowie das Forum und der Palatin.

Das Kolosseum, das berühmteste Bauwerk des alten Roms, war einst Schauplatz unsagbarer grausiger Spiele. Es wurde unter Kaiser Vespasian und seinem Sohn Titus von Tausenden von Sklaven gebaut und im Jahre 80 n.Chr. eingeweiht. Der ellipsenförmige Bau hat einen Umfang von 527 m und ist mit einer Höhe von 60 m das größte Theater der Welt.

Rund 50.000 Menschen fanden hier Platz. Heute steht das Kolosseum als einsame Insel und gewaltiges Zeugnis der Vergangenheit in mitten des starken römischen Verkehrs. Unter diesem Eindruck, fällt es einem nicht schwer, sich das Leben des antiken Roms, mit der Sensationslust der Römer, dem lebhaften Treiben der Massen auf den oberen Rängen und dem vornehmen Gehabe der kaiserlichen Familie vorzustellen.

Gleich neben dem Kolosseum befindet sich der Triumphbogen des Konstantin. Der kapitolinische Hügel war in der Antike der wichtigste Ort der Stadt. Das Kapitol bildete die natürliche Festung Roms. Es ist von drei Palästen umgeben – dem Palazzo dei Senatori, das jetzige Rathaus der Stadt, dem Palazzo dei Conservatori und dem Palazzo Nuovo.

Forum Romanum

Der pulsierende Mittelpunkt des republikanischen Roms war das Forum Romanum. Hier fanden die Prozessionen, Prozesse, Triumphzüge, Versammlungen und Wahlkundgebungen statt. Das Forum erstreckt sich zwischen den Hügeln des Kapitols und des Palatin.

Man benötigte über 900 Jahre, um seine Bauten zu errichten. Seinen monumentalen Charakter erhielt es größtenteils erst unter Cäsar. Mit dem Niedergang des römischen Reiches verfielen aber auch seine Bauten. Seit dem 18. Jahrhundert werden hier Ausgrabungen vorgenommen.
Vom Forum aus kann man sich an den Anstieg des Palatin machen.

Auf dem Palatin befindet man sich im Hoheitsgebiet des antiken Roms. Hier ließen die Mächtigsten und Reichen ihre Paläste und Tempel errichten. Es entstand ein wunderschönes Wohngebiet, vor allem der prominenten Römer.

Casa di Livia

Ganz in der Nähe der ersten Ansiedlung liegt das Casa di Livia. Man weiß heute, dass es nicht der Livia, der Gemahlin von Augustus gehörte, sondern dem großen Kaiser selbst. Weitere sehenswerte Paläste sind der Domitian Palast mit den Überresten der Thermen des Septimus Severus und der Flavierpalst. Von hier aus hat man auch einen wunderschönen Blick auf den Circus Maximus. Zur Kaiserzeit füllten oft mehr als 200.000 Besucher die marmornen Ränge und beobachteten die legendären Wagenrennen.


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Nicht weit davon entfernt sieht man auf das Stadion hinab, das zu den Palastbauten des Domitian gehört. Neben den Besichtigungen ist der Palatin auch eine der schönsten Stellen für ein Picknick, zum Ausruhen und Schauen. Diese Erholung hat sich der Besucher dann aber auch wahrlich verdient.

Die sieben Hügel

Sehenswert sind auch die Hügel Esqulinin und Viminal. Beide Hügel waren bis ins Mittelalter und darüberhinaus spärlich besiedelt. Das änderte sich erst, als nach 1870 unter König Vittorio Emanuele II neue Straßenzüge wie die Via Nazionale und Via Cavour entstanden, gesäumt von Prachtbauten der Gründerzeit und dem neuen Hauptbahnhof Stazione Centrale Roma Termini. Am Esqulin befinden sich zudem Kirchen mit prächtigen Mosaiken. Der Stadtteil wird allerdings bis heute durch Santa Maria Maggiore, der bedeutendsten Marienkirche Roms, beherrscht.

Am Viminal befinden sich die Ruinen der Diokletiansthermen. Diese entstanden in den Jaren 298 bis 306 und wurden nach ihrem Erbauer, Diocletianus, benannt. Es war ein gewaltiger Bau, indem 3000 Menschen gleichzeitig baden konnten.

Ein weiterer Hügel ist der Aventin mit den Kirchen Santa Prisca und Santa Sabina. Letztere ist die Kirche mit der ohne Zweifel interessantesten Tür in ganz Rom: Das Portal iat aus afrikanischen Zedernholz mit Holzreliefs, die Szenen aus dem Alten und Neuen Testamtent darstellen.

Zwei römischen Heiligen ist die beliebte Hochzeitskirche Santi Giovanni e Paolo am Caellius geweiht. Unter der Kirche wurde im 19. Jahrhundert ein römisches antikes Wohnhaus ausgegraben, dessen Reste man besichtigen kann. Zudem befinden sich hier herrliche Wandmalereien und Fresken.

Der Pincio gehört zwar nicht zu den „7 Hügeln“, aber dort beginnt der Park der Villa Borghese, eine der größten Parkanlagen Roms mit bewerkenswerten Museen. Der heutige Name des Hügels geht auf die Familie der Pincii zurück, die in der Spätantike ein großes Anwesen dort besaßen, welches später in kaiserlichen Besitz überging. Außerdem führen Treppen von der Piazza del Popolo zum Pincio-Park.

Fotos von Rom und vom Vatikan

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