Renovieren

Ein guter Handwerker ist Gold wert. Früher wurden viele Arbeiten von Handwerkern ausgeführt. Heute gibt es viele Häuslebauer, die Geld sparen müssen und auch Spaß am Heimwerken haben. Für Arbeiten am eigenen Haus oder Wohnung benötigt man Werkzeug. Viele große Baumärkte bieten deshalb Werkzeug und Maschinen zum Ausleihen an. Dieses Angebot wird von vielen Menschen, die selber gerne Arbeiten zu Hause durchführen, auch gerne angenommen. Statt großer Ausgaben, kann man mit wenig Geld fast jede Maschine ausleihen.

Tipps zum Umbauen und Renovieren

Tapezieren – aber richtig

Ideen zur Gestaltung des Wohnzimmers
Renovieren – Gemütlich soll es werden!

Bevor Sie mit dem Tapezieren beginnen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Die richtige Tapete kaufen und das Material für das Tapezieren besorgen. Dazu gehören Tapeziertisch, Kleister, Quast, Tapetenmesser, Spachtel, saubere Tücher und eine Leiter.

Untergrund vorbereiten
Der Untergrund, also die Wand, muss tadellos von alten Tapetenresten befreit werden. Es kann ziemlich mühevoll sein, aber mit unserem Tipp geht es recht schnell. Sprühen Sie mit einem Wäschesprenger die Wände ein, so dass sie richtig nass sind. Sie können auch einen Quast dafür benutzen. Mit einem Spachtel wird nun jedes Stück Tapete entfernt. Wenn Sie alles gut durchnässt haben, dann können Sie sogar ganze Bahnen mit einem Male abziehen.

Der Untergrund muss ganz glatt und sauber sein und mit verdünntem Kleister vorstreichen.
Beim Zuschneiden der Tapeten sollten Sie noch darauf achten, dass Sie die benötigte Bahnlänge mit oben sechs und unten vier Zentimeter ausmessen. Die Tapetenrolle muss mit der Rückseite auf dem Tapeziertisch liegen. Dann abschneiden und mit Tapetenkleister einkleistern. Beachten Sie den Tipp, je schwerer die Tapete ist, desto dicker sollte der Kleister sein.
Das Kleistern sollte sehr gewissenhaft geschehen.

Umbauen

Räume kleiner oder größer zu machen, ist für einen Handwerker kein Problem.

Die sogenannten tragenden Wände können natürlich nicht so einfach versetzt werden. Für diese Arbeiten sollten Sie schon besser einen Fachmann zu Rate ziehen. Ein Laie kann nicht so einfach eine tragende Wand erkennen. Ein Statiker kann das aber schnell herausfinden.

Auch wenn Sie einen Rundbogen herstellen wollen, sollten Sie diese Arbeit von einem Fachmann absegnen lassen. Ein Rundbogen kann eine Wohnung oder auch ein Haus sehr verändern.
Er kann mit kleinen Fliesen oder Mosaiksteinchen verschönert und zu einem richtigen Blickpunkt in der Wohnung werden. Sie können ihn aber auch mit einer Holzvertäfelung ausstatten.

Wenn Sie einen großen Raum verkleinern möchten, dann benötigen Sie eine Regipsplatte. Die wird mit dem entsprechenden Material an der Decke und am Boden verankert und schon haben Sie zwei Räume.

Renovieren beim Auszug

Gerade wenn ein Mietverhältnis beendet wurde, kann es schnell zu Problemen zwischen Vermieter und Mieter kommen. Zwischen Vermieter und Mieter gibt es klare Regeln, die eingehalten werden sollten.

Renovieren beim Auszug
Renovieren beim Auszug – wer muss welche Arbeiten übernehmen?

Welche Reparaturen muss der Mieter vornehmen?

Der Mieter hat die Aufgabe alle Ausbesserungen zu übernehmen, die mit Farbe, Gips und Tapete vorgenommen werden können. Weitere Reparaturen muss er nicht durchführen.
Die Bezeichnung Schönheitsreparaturen ist irreführend, es sollte eher Ausbesserungsreparaturen heißen.

Wenn allerdings im Mietvertrag steht, dass bei Beendigung die Wohnung gestrichen werden muss, dann ist das auch gültig. Auch Nägel sollten entfernt und Bohrlöcher in den Wänden müssen zugeschmiert werden. Darüber hinaus wird immer daraufhin gewiesen, die Wohnung Besenrein zu verlassen. Sie müssen also nicht noch jeden Raum wischen und die Fenster putzen. Auch die abgeblätterten Fensterrahmen neu zu gestalten ist Aufgabe des Vermieters.

Aufgaben des Vermieters

Der Vermieter ist nach dem Gesetz dazu verpflichtet, die Wohnung so zu übergeben, dass ein wohnen ohne Probleme möglich ist. Fehler und auch Defekte müssen ausgebessert werden, so dass der Mieter die Wohnung uneingeschränkt nutzen kann.

Alle Reparaturarbeiten, die zum Erhalt er Wohnung dienen, sind Aufgabe des Vermieters. Das bedeutet, dass der Vermieter während der Mietzeit des Mieters und auch danach dazu verpflichtet ist, alle anfälligen Reparaturen zu übernehmen. Der Mieter muss keine Reparaturarbeiten übernehmen. Er hat also die Aufgabe alles was über die Arbeit mit Pinsel und Farbe, Gips und Tapete hinausgeht zu regeln.

Aufgaben des Mieters beim Auszug

Die Aufgaben des Mieters beim Auszug richten sich nach den Klauseln im Mietvertrag.
Es ist natürlich besonders schwer für den Mieter die alte und die neue Wohnung zu renovieren. Man könnte versuchen sich mit dem Nachmieter zu einigen.

Kaution

Die Rückzahlung der Kaution an den Mieter sorgt immer wieder für Probleme.
Im normalen Falle erhält der Mieter seine Kaution plus Zinsen zurück wenn das Mietverhältnis beendet ist. Das bedeutet, dass der Mieter keine Mietschulden hat, die Wohnung ordnungsgemäß übergeben wurde und alle Schönheitsreparaturen ausgeführt wurden.

Dem Vermieter wird vom Gesetzgeber eine angemessene Überlegungsfrist zur Rückzahlung der Kaution eingeräumt. Diese Zeit liegt zwischen zwei und sechs Monaten.

Der Vermieter darf nur dann einen Teil der Kaution einbehalten, wenn die Nebenkostenabrechnung noch nicht abgeschlossen ist. Dieser Teilbetrag darf vom Vermieter nicht mehr als vier Monatsbeträge der üblichen Nebenkosten betragen.

Sollte der Vermieter sich konkret weigern die Kaution zurückzuzahlen, dann sollte der Mieter dem Vermieter eine schriftliche Aufforderung zukommen lassen und eine Frist von zwei Wochen einräumen.

Kommt der Vermieter dieser Aufforderung nicht nach, dann kann nur noch ein Rechtsanwalt helfen.

Ideen zur Renovierung Ihrer Wohnung

Vielen Menschen geht es so! Sie möchten Ihre Wohnung neu renovieren, wissen aber nicht so richtig, wie sie das machen sollen. Hier ein paar Tipps und Ideen zur Renovierung Ihrer Wohnung.

Mehr Mut zur Farbe
Wohnung renovieren – Ideen gesucht!

Mut zu mehr Farbe

Die meisten Menschen neigen eher dazu, die Wände in weißer Farbe zu streichen. Haben Sie Mut zur Farbe. Mit der richtigen Farbe bringen Sie Gemütlichkeit in die Wohnung. Eine dezente Wandfarbe kann den Raum völlig neu aussehen lassen. Farben wie creme, rosa, ein dezentes grün oder auch beige, wirken viel freundlicher als das harte Weiß, das so viele Menschen bevorzugen.

Wenn Sie einen kleinen Raum renovieren möchten, dann wählen Sie eine helle Farbe. Auch auf viele verschiedene Farben sollten Sie verzichten, denn das kann den Raum kleiner wirken lassen. Einzelne Streifen oder auch kleinere Kreise in einer passenden Farbe sehen toll aus und setzten Akzente.

Wenn der Raum groß ist, dann können Sie ohne Bedenken mehrere passende Farben miteinander kombinieren.

Wände fantasievoll gestalten

Es gibt einige Möglichkeiten die Wände kreativ zu gestalten. Mit Bildcollagen, Fototapeten oder Wandtattoos. Sie können aber auch eine Holzplatte mit einem passenden Stoff beziehen oder mit der Tapete Ihrer Wahl bestücken und diese dekorativ an die Wand anbringen. Wenn Sie das Brett schräg anbringen und mit außergewöhnlichen Dekoartikeln schmücken, dann wird das der Hingucker in Ihrer Wohnung. Das bringt Ihre ganz persönliche Note in den Raum und spiegelt Ihre Vorlieben wieder.

Um die Lieblingsstücke in den Mittelpunkt zu rücken, können Sie eine Wand mit einer besonderen, farbenfrohen Tapete tapezieren. Davor platzieren Sie ein Regal mit Ihren ganz persönlichen Highlights. So bekommen Sie einen tollen Eyecatcher.

Teppich, Laminat oder Bodenfliesen

Die Auswahl an verschiedenen Bodenbelägen ist enorm. Ob Sie sich für Teppichboden, Laminat, Parkett, Kork, Holz oder Steinfliesen entscheiden ist auch von Ihrem Budget und von der Beschaffenheit des Bodens aber auch von dem zu nutzenden Raum abhängig.

Eine kleine Übersicht über die beliebtesten Bodenbeläge:

Holzböden gibt es in vielen unterschiedlichen Holzarten. Auch die Formen und die Oberflächenbehandlung unterscheiden sich sehr stark. Das Holz kann naturbelassen sein, gebeizt, geölt oder lackiert worden sein. Hier ist der Geschmack des Einzelnen gefragt. Aber auch die Pflege sollte nicht unterschätzt werden.

Die günstigere Variante ist der Laminatboden. Laminat ist strapazierfähig und leicht zu pflegen.

Fliesen werden gerne verlegt. Sie sind strapazierfähiger als Holzböden, wenn sie nach ihrer Abriebsfestigkeit gewählt werden. Fliesen für den Eingangsbereich und für die Küche sollten eine höhere Abriebsfestigkeit haben, als zum Beispiel der Fußbodenbelag im Schlafzimmer.

Renovierungsideen für’s Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist in den meisten Familien der Mittelpunkt der Familie. Was in früheren Zeiten die Küche war, ist heute das Wohnzimmer.

Frühstück auf der Terrasse im Eigenheim
Das Wohnzimmer gemütlich gestalten

Hier treffen sich die Familienmitglieder tagsüber um ein gemeinsames Essen zu genießen oder am Abend um zu spielen, zu feiern oder gemütliche Fernsehabende zu verbringen.

Hier wollen wir Sie inspirieren mit den besten Renovierungsideen für’s Wohnzimmer.

Kleine Räume vergrößern

Gerade in Altbauten findet man eher kleine Räume, die aber sehr viel Charme versprühen können. Wenn Sie aber große Räume wollen, dann müssen Sie sich keine andere Wohnung suchen. Sie können einfach die Wände versetzen oder versetzen lassen. Stellen Sie zuerst sicher, dass die Wand die Sie verändern wollen keine tragende Wand ist. Danach können Sie diese entfernen und aus zwei kleinen Räumen einen großen Raum herstellen. Für einen Fachmann ist das kein Problem.

Tapeten und alte Deckenverkleidungen entfernen

Zuerst muss die alte Tapete entfernt werden. Mit viel Wasser und einem Spachtel ist das ein Muss. Wenn noch alte Deckenverkleidung, wie Styroporplatten oder Holzpaneelen die Wohnung dunkel aussehen lassen, dann sollten diese entfernt werden. Das ist zwar mühevoll, aber es lohnt sich.

Der Boden sollte noch gut erhalten sein. Wenn schon ein Holzboden vorhanden ist, dann ist die lange Haltbarkeit gewährleistet. Auch wenn dieser abgeschliffen werden muss, so haben Sie doch schon einen tollen Bodenbelag. Die passende Schleifmaschine können Sie sich im Baumarkt ausleihen. Auch sollte der Boden nach der Behandlung mit dem entsprechenden Mittel eingeölt werden.

Wände streichen

Denken Sie bei der Auswahl der Farben an Ihre vorhandenen Möbel. Bei hellen Möbeln können Sie in einem großen Raum durchaus dunklere Farben an einzelnen Wänden verwenden. Bei dunklen Möbeln müssen die Wände auf jeden Fall in hellen Farben gestrichen oder tapeziert sein.

Die richtige Beleuchtung

Sie können das Wohnzimmer noch so schön renoviert haben, wenn die richtige Beleuchtung fehlt, dann fehlt etwas. Durch verschiedene Beleuchtungen können sie einzelne Möbelstücke oder besonders wertvolle Dekorationen ins richtige Licht rücken und Akzente setzen.

Die Beleuchtung kann sich auch auf unsere Stimmung auswirken. Es sollte nicht zu hell aber auch nicht zu dunkel sein.

Um den ganzen Raum auszuleuchten, sollten Sie einen Deckenstrahler anbringen. Ein Dimmer kann die Helligkeit regulieren. Im Wohnzimmer sind Stehlampen sehr dekorativ aber auch sinnvoll. Regale und Schränke können indirekt ausgeleuchtet werden, so dass sich dadurch eine gemütliche Atmosphäre ausbreitet. Mit Lichterketten, die mit Batterien betrieben werden, haben Sie die Möglichkeit, unabhängig vom Stromnetz tolle Highlights zu setzen.

Das Wohnzimmerfenster kann wunderschön mit Blumen dekoriert werden, die dann wiederum mit einem warmen Licht angestrahlt tolle Blickpunkte setzen.

Ein altes Haus renovieren

Lohnt es sich eigentlich ein altes Haus zu renovieren, oder kann man es nicht einfach besser abreißen lassen und ganz neu bauen?

Altbau renovieren und neu gestalten
Junges Paar renoviert ein altes Haus

Diese Frage stellen sich bestimmt viele Menschen, die gerade ein altes Haus geerbt haben oder sich in ein altes Haus, dass zum Verkauf steht, verliebt haben.

Ein altes Haus kann natürlich sehr viel Charme haben, aber es muss vor allen Dingen sehr viel Geld, Zeit und Arbeit investiert werden. Die Sanierung wird meist auch viel teurer, weil der Bauherr alte Gegebenheiten berücksichtigen muss.

Wenn Sie vorhaben, ein altes Haus zu renovieren, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Fachmann befragen. Achten Sie darauf einen Architekten zu suchen, der auch eine Qualifikation als Energieberater aufweisen kann.

Ein Sachverständiger prüft den Altbau auf Herz und Nieren und erkennt sehr schnell, wo Schwachstellen sein könnten. In einem Altbau können sich einige Tücken verstecken, das fängt beim Ungeziefer an oder die Wände und der Keller sind nass. Auch die Technik im Haus oder die Rohre für die Sanitäranlagen sind zu alt.

Gehen Sie auf Nummer sicher und geben Sie alles in die Hände eines Fachmanns, in diesem Falle in die, eines Architekten. Das bringt für Sie den Vorteil, dass er sich um alles kümmert und alles auf einer Hand kommt. Der Architekt kümmert sich auch um die Angelegenheiten, die bei Behörden eingereicht werden müssen. Er weiß auch, welche Maßnahmen genehmigungspflichtig sind und weiß wo er das genehmigen lassen muss.

Ein Fachmann kann Ihnen auch die Entscheidung abnehmen, was sofort an Sanierungsarbeiten gemacht werden muss und was sich noch aufschieben lässt. Wenn durch Feuchtigkeit der Putz von den Wänden fällt, sollte dieser Mangel sofort erledigt werden, damit der Wert des Hauses erhalten bleibt.

Ein neues tolles Badezimmer muss nicht sofort sein. Denn ein neues Badezimmer erhält nicht den Wert des Hauses, sondern steigert ihn.

Ein schlechter oder gar falscher Zeitablauf kann sehr teuer werden, wenn Sie einen Altbau renovieren wollen.

Es ist sinnvoller zuerst die Wände zu isolieren, bevor die neue Heizung eingebaut wird. Auch Elektroarbeiten oder Sanitärarbeiten sollten noch gemacht werden, wenn das Haus noch nicht bewohnt ist. Keiner hat Lust nach dem Einzug die Wände aufreißen zu lassen.

Sie sehen eine genaue und gut durchdachte Zeitplanung ist das A und O beim Umbau eines Altbaus.

Der Bauherr sollte auch nicht ständig seine Wünsche und Pläne ändern, denn das kostet Zeit und viel Geld.  Wählen Sie Handwerker aus Ihrer Stadt, die stehen für ihren guten Namen und können sich normalerweise nicht erlauben, schlechte Arbeit zu leisten.

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