Obst & Gemüse – Mangold

Der Mangold ist eine Gemüsepflanze, die nach mit der Zuckerrübe, Runkelrübe und der Roten Beete verwandt ist. Im Gegensatz zu den verwandten Gemüsesorten werden beim Mangold die Blätter und die Stiele verzehrt, aber nicht die Wurzel. Außerdem wird dieses Gemüse zweijährig angebaut. Die Erntezeit beginnt Mitte Mai und endet im späten Herbst.

Der Anbau von Mangold

Mangold als frisches Gemüse
Wie sieht Mangold aus?

In europäischen Gärten kann Mangold problemlos angebaut werden. Für den Anbau werden die Samen ab April auf das Beet gesät, indem die Samenknäule 3 cm tief in Reihen gesteckt werden. Der Reihenabstand sollte 40 cm betragen.

Hinzukommend kann das Beet ruhig von Mischkultur, wie Bohnen, Fenchel, Kopfsalat, Möhren und Rettich umgeben sein.

Einige Zeit nach der Aussaat entwickeln sich mehrere Jungpflanzen. Diese sollten auf 15 bis 20 cm verzogen werden, wobei möglichst die Kräftigsten bestehen bleiben. Des Weiteren rät es sich, spätestens nun mit etwas Kompost zu düngen.

Außerdem sind 1 bis 2 Teelöffel Kochsalz pro Quadratmeter gut für diese Gemüsepflanzen, während zu viel Stickstoff vermieden werden sollte. Ebenso muss dieses Gemüse bei Trockenheit ab und zu gegossen werden. Genauso ist die sehr widerstandsfähige Spinat-Alternative, regelmäßig nach Krankheiten und Schädlingen abzusehen.

Schließlich kann unter anderem die Blattfleckenkrankheit auftreten. Dies ist eine Pilzerkrankung, welche die Blätter austrocknet und ihnen braune Flecken mit rötlichen Rändern verleiht. Die Blätter sterben daraufhin ab.

Dennoch kann der Mangold oftmals trotzdem geerntet werden. Nach der Ernte gilt es, befallene Pflanzen nicht zu kompostieren. Gleichermaßen gilt eine Anbaupause bei Krankheitsbefall von 5 Jahren auf dem gleichen Beet.


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Ebenso eine Krankheit dieses Gemüses ist der Falsche Mehltau. Auch bei diesem handelt es sich um eine Pilzkrankheit. Jedoch macht sich der falsche Mehltau mit hellen Flecken auf der Blattoberseite und dunkeln Flecken auf der Blattunterseite bemerkbar. Wie auch bei der Blattfleckenkrankheit, sollten betroffene Gemüsepflanzen nicht auf den Kompost kommen.


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Mangold ernten und lagern

Verläuft der Anbau gut, kann der Mangold nach ca. 6 Wochen geerntet werden. Hierzu werden die ersten Blätter nach außen gedreht oder abgeschnitten. Das Innere das “ Herz“ sollte dabei allerdings stehen bleiben. An ihm wachsen neue Blätter zum Ernten nach.

Sobald der Mangold erst einmal geerntet wurde, muss er bald verarbeitet werden. Zubereitet ist er auch einfrierbar. Im frischen Zustand lässt sich ein Welken jedoch nur verlangsamen, indem die Blätter in eine Vase mit Wasser gestellt werden.

Für den Mangold auf dem Beet ist es außerdem möglich, ihn zu überwintern. Zur Überwinterung sollten allerdings nur gesunde Pflanzen verwendet werden. Diese werden mit Reisig, Vlies oder Stroh bedeckt und liefern im ab nächsten April wiederholt Gemüse – bis die Blütezeit beginnt.

Was beinhaltet Mangold? Wozu wird er verwendet?

Mangold ist nicht umsonst ein Ersatz für den Spinat. Immerhin beinhalten beide ähnliche Inhaltstoffe. Die vorhandene Menge liegt bei Mangold allerdings etwas geringer. Dennoch ist er reich an Vitamin A, Vitamin B2, Vitamin C, Kalzium, Eisen, Magnesium sowie Phosphor.

Mit der Aminosäure Betain werden außerdem Leber und Galle angeregt. Es entsteht eine antibakterielle Wirkung.

Alles in allem ist Mangold somit in der Volksmedizin gut vertreten. Die gesunden Inhaltstoffe können natürlich auch mit dem Essen aufgenommen werden. Schließlich wird dieses Gemüse in der Küche oft zu Mangoldspinat oder Mangoldgemüse weiterverarbeitet.

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