Obst & Gemüse – Mais

Mais gehört, wie auch Reis und Hirse, zur Süßgräser-Familie. Er wird als Futterpflanze, Nahrungsmittel oder Energiepflanze genutzt. Aufgrund seiner vielseitigen Anwendbarkeit wird jedes Jahr weltweit über eine Milliarde Tonnen von ihm geerntet.

Der Anbau von Mais

Mais als Maiskolben oder in den Salat
Wie sieht Mais aus?

Als Sommergetreide verträgt der Mais keinen Frost. Daher wird er in Deutschland auch erst Mitte April bis Anfang Mai ausgesät.

Der Boden sollte zu diesem Zeitpunkt warm genug sein ( 7 bis 9°C). Anderweitig kann es sonst zu Bodenpilzen kommen. Außerdem sollte die Planze nicht reihenweise, sondern in Blöcken angebaut werden. Damit besteht mehr Schutz vor Wind.

Gleichermaßen steigt die Befruchtungsrate. Bezüglich der Reihen in den Blöcken empfiehlt sich jedoch ein Abstand von 20 bis 30 cm und in der Reihe von 50 bis 60 cm. Des Weiteren sollte die Lage sonnig und das Feld oder Beet gut gedüngt sein.

Gerne darf auch frischer Dünger verwendet werden. Der Mais ist außerdem bei Trockenheit regelmäßig zu gießen. Sobald die Pflanzen etwas gewachsen sind, müssen sie angehäufelt werden. Dies erhöht ihre Standfestigkeit. Nicht zu vergessen ist außerdem ein Nachdüngen bei Bedarf. Auch sollten die Gemüsepflanzen ab und zu nach Krankheiten und Schädlingen abgesehen werden.

Mögliche Erkrankungen sind hierbei etwa die Keimlings-, Wurzel-, Stängel- und Kolbenfäule. Sie wird durch Pilze verursacht und zeigt sich durch Braunfärbungen an den jungen Pflanzen. Auch eine schwarze Stängelbasis mit Vergilbungsaussichten oder wässrigen Flecken auf den Blättern können ein Anzeichen auf diese Krankheit sein.


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Der Mais kann jedoch ebenso tierischen Schädlingen unterliegen. Die häufigsten sind Schnecken, Maiszünsler und Maiswurzelbohrer. Sämtliche Krankheiten und Schädlinge können im gewerblichen Anbau mit Pflanzenschutzmitteln in Griff bekommen werden. Für Hobby-Gärtner sind allerdings nicht alle Mittel zugelassen bzw. ihre Anwendung recht aufwendig. Deshalb ist es ratsam, lediglich alle 4 Jahre auf dem gleichen Platz Maisgemüse anzubauen.


Popcorn selber machen wie im Kino


Mais ernten und lagern

Je nach Sorte kann Mais ab Mitte August geerntet werden. Bei milchreifem Mais beginnt der Bart im erntereifen Zustand braun zu werden. Beim Drücken an die Körner tritt nun ein milchiger Saft hervor.

Maisgemüse für eine trockene Verwendung sollte hingegen hängen bleiben, bis seine Körner richtig fest geworden sind. Dies kann bis Oktober dauern.

An einen dunklen, trockenen und kühlen Ort gelagert, kann trocken geernteter Mais bis zu mehreren Jahren gelagert werden. Milchreifer Mais allerdings hält sich nur für ein bis zwei Wochen lang im Kühlschrank.

Was beinhaltet der Mais? Wozu wird er verwendet?

Mais ist ein sehr wasser- und eiweißhaltiges Gemüse. Natürlich beinhaltet er auch Mineralstoffe und Vitamine. So sind in ihm viel Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink enthalten. Bei den Vitaminen sind es Vitamine A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin E und Folsäure. Weitere Inhaltsstoffe sind verschiedene Aminosäure.

Alles in allem ist Mais sehr gesund. Er eignet sich für eine vollwertige vegetarische Ernährung. Doch auch Nicht-Vegetarier mögen gekochte Maiskolben. Besonders Kinder beißen gerne von ihnen ab.

Gleichermaßen ergänzen die Maiskörner die verschiedensten Gemüsesalate. Im getrockneten Zustand können zudem Popcorn, Tortillas oder eine Polenta hergestellt werden.

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