Ganz schön raffiniert – Bilder-Spam – Internet

Spam dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein, gehört er doch zu den großen Problemen der digitalen Medienwelt. Da die zahlreichen Spam-Filter immer effektiver wurden, mussten sich die Verbreiter solcher unerwünschten Informationen neue Möglichkeiten einfallen lassen. Eine raffinierte Methode ist der Bilder-Spam.

So werden Spam-Filter durch Bilder-Spam überlistet

Wie funktioniert Bilder-Spam
Bilder-Spam – Emslichter / Pixabay

Die verschiedenen Filtersysteme, die heute verbreitet sind, arbeiten mit der sogenannten Bayesiantechnik. Diese Filter arbeiten rein textorientiert und durchforsten sämtliche E-Mails auf Schlüsselwörter oder deren Aufbau, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Beim harten Kampf um einen Millionenmarkt haben sich die Spammer eine pfiffige Lösung einfallen lassen. Der zu vermittelnde Werbetext wird nicht mehr ausgeschrieben, sondern als eine einzige Bilddatei versendet.

Klassische Spam-Filter sind daher machtlos. Für den Endverbraucher ist es einfach nur ärgerlich. Da die Bild-Mails deutlich größer sind, als die früheren Textmails, verstopfen sie nicht nur das Postfach, sondern kosten beim Download wertvolle Bandbreite.

Während sich die Softwareentwickler freuen, erste Möglichkeiten gefunden zu haben, Bilder-Spam ebenfalls zu filtern, gibt es in der Spammer-Szene schon den nächsten Schritt: Animierte Spam-Mails.

Wenn der Bilder-Spam eine neue Dimension erreicht

Beim animierten Bilder-Spam wird eine wesentlich aufwendigere Technik als bei einfachen Bilder-Mails verwendet. Man lässt um eine Kernbotschaft gleich mehrere Bilder rotieren, sobald die eingegangene Mail geöffnet wird. Die meisten dieser rotierenden Bilder sind schlicht weiß, fallen dem Nutzer also gar nicht auf. Raffinierte Technik, mit denen noch kein Spam-Filter wirklich zu recht kommt.

Es geht aber noch dreister. Man versucht den Kopf der E-Mail zu fälschen. Die Adressdaten des Absenders werden geändert und die tatsächliche IP, mit deren Hilfe der Absender erkannt werden kann, wird durch eine gefälschte IP ersetzt. Spam-Filter, die darauf geeicht sind, Spam-Mails an deren IP zu erkennen, haben nun keine Chance mehr. Dennoch ist man hier entwicklungstechnisch auf dem besten Weg.


Sexting Gefahr durch Internet und neue Medien


Wie man die Entwicklung voranbringt

Anbieter von Spam-Filtern pflegen einen gewissen Community-Charakter. Dabei kann jeder Nutzer einer solchen Software, der vom System unerkannte Spam-Mails bekommt, diese gleich an den entsprechenden Server weitermelden. Haben gleich mehrere Nutzer die betreffende Mail als Spam eingestuft, so sperrt der Filter diesen Absender für alle angeschlossenen Nutzer.

So werden Schritt für Schritt auch E-Mails ausgesondert, die der Filter allein nicht aufspüren kann und das System erhält permanent Updates. Diese Methode funktioniert bei allen möglichen Formen von Spam-Mails.

Fazit

 Obwohl Spam-Mails illegal sind, machen sie bis zu 90% des täglichen E-Mailverkehrs aus. Dahinter steckt ein wahres Millionengeschäft, denn trotz des schlechten Rufes gibt es nach wie vor Nutzer, die auf die Werbebotschaften hereinfallen und bei den angepriesenen Angeboten zuschlagen.

Die Nutzung eines Spam-Filters und auch die eigene aktive Mithilfe bei der Erkennung von Spam können immerhin dazu beitragen, den Spam-Anteil auf ein etwas erträglicheres Maß hinab zu setzen.

Mit einer Entspannung der Situation kann keinesfalls gerechnet werden. Experten sind sogar der Meinung, dass der Anteil der Spam-Mails weiter steigen und damit für Ärger sorgen wird.

Drei Generationen zu Bett gebracht: das Sandmännchen

„Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht soweit!“ Fast jedem dürfte die berühmte Instrumental-Einleitung mit dieser ersten Zeile des Sandmännchen-Liedes im Ohr klingen.

Ende November 1959 ging´s los mit dem Sandmännchen

Das Sandmännchen in Ost und West
Die Geschichte vom Sandmännchen

Wen wundert´s? Keine andere Kinderserie hat es geschafft, über drei Generationen Kinder in seinen Bann zu ziehen. Dass das Sandmännchen 2009 sein 50. Jubiläum feierte, ist vielen Menschen unbekannt aber dennoch bemerkenswert.

Als am 22.November 1959 die erste Folge des Sandmännchens ausgestrahlt wurde, ahnte niemand, dass dieser Ausstrahlung ein regelrechter Klassenkampf vorausgegangen war. Damals war Deutschland geteilt und Teile des West-Fernsehens hatten beschlossen, eine abendliche Kindersendung zu konzipieren.

Das Sandmännchen in Ost und West

Von diesen Plänen erfuhr der damalige „Deutsche Fernsehfunk“, der für das Programm der ehemaligen DDR zuständig war, und griff sie auf. Binnen zwei Wochen entwickelte man unter der Federführung von Gerhard Behrendt das „Sandmännchen-Ost“ und brachte ab besagtem Stichtag den „Abendgruß“. „Drei Generationen zu Bett gebracht: das Sandmännchen“ weiterlesen

Sicherheit beim Chatten – wichtigte Regeln

Sicherheit beim Chatten klingt ein bisschen wie „Sicher im Straßenverkehr“. Und wenn man es wörtlich nimmt, ist das Netz im Grunde auch ein Beförderungssystem. Wenn auch „nur “ virtuell und von Daten, aber nicht minder gefahrenlos wie das Straßen- oder Schienennetz.

Sicherheit beim Chatten heute wichtiger denn je

Sicherheit beim Chatten
Sicherheit im Internet für Ihr Kind

Nur lauern die Gefahren versteckt und sind nicht offensichtlich, was es noch schwerer macht, ihnen auszuweichen. Daher sollten Kinder und ihre Eltern schon von Anfang an auf Sicherheit beim Chatten und natürlich ganz allgemein auf Sicherheit im Netz achten.

Gerade beim Chatten können sich Situationen für Ihr Kind ergeben, die man nicht achtlos abtun darf.

Was muss ich meinem Kind beibringen

Sicherheit beim Chatten erreicht man zuerst natürlich durch die Nutzung eines Nicknames, eines Spitznamens. So kennt keiner die wahre Identität des Kindes – aber was für den einen Schutz ist, nutzt ein anderer aus. So können kriminell Motivierte sich natürlich ebenfalls hinter Nicknames verstecken – und das sollten die Kinder wissen, nämlich dass Kevin13 vielleicht kein Dreizehnjähriger ist, sondern ein Erwachsener, der sich das Vertrauen der Kinder erschleichen möchte.

Weitere Maßnahmen, um Sicherheit beim Chatten zu gewährleisten, sind, dass das Kind nur ihm altersgemäße Chaträume betritt und dort auch nicht alles von sich preisgibt. Und schon gar nicht sehr private Dinge wie zum Beispiel Wohnort, Telefonnummer, Schule, Klasse oder seinen echten Namen. Auch Bilder von sich oder Familienangehörigen haben hier nichts zu suchen.

Treffen mit im Chat neu kennengelernten Freunden sollten wenn überhaupt nur in Begleitung der Eltern stattfinden. Sicherheit beim Chatten ist ein sehr heikles Thema, denn einerseits möchte man keine übertriebenen Ängste bei den Kindern schüren, andererseits aber auch vor realen Gefahren warnen.

Weiterführende Informationen haben wir Ihnen zum Thema Cybermobbing zusammengesucht. Diese Artikel beruhen auf Tatsachen, auch wenn die Namen zum Schutz der Betroffenen geändert wurden.

Kreuzworträtsel lösen mit Crossee

Kreuzworträtsel gehören zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Sei es als Zeitvertreib, wenn man auf dem Amt oder beim Arzt wartet, sei es zum Frühstücksvergnügen oder auch als Gehirnjogging. Es gibt viele Gründe, die für Kreuzworträtsel sprechen.

Wie heißt denn das noch mal?

crossee.de
Kreuzworträtsel lösen mit Hilfe von crossee.de

Und genauso viele verschiedene Formen dieses Rätselspaßes gibt es: Klassisches Kreuzwort, Schwedenrätsel, Silbenrätsel oder auch Rätsel mit hintersinnigen Definitionen wie beim Zeiträtsel „Kreuzweise“. Für jeden ist etwas dabei, und kaum eine Zeitung kommt darum herum, auf ihren Seiten ein Kreuzworträtsel anzubieten.

Und es gibt keinen Rater, der niemals vor einer Frage steht und sie nicht lösen kann. Oft fehlen nur zwei Buchstaben, man hat das Gefühl, ich weiß es, es liegt mir auf der Zunge. Und ich komme doch nicht drauf. In diesen Fällen gibt es nun Hilfe für den verzweifelnden Rätsler: Auf der Seite von Crossee ist eine einfache, aber effektive Hilfe entstanden.

Hier kann man über eine einfache Suchmaske Frage und schon gefundene Buchstaben mit Leerzeichen für fehlende Zeichen eingeben. Schon findet man die Lösungsvorschläge dieser hilfreichen kleinen Maschine.

Man gibt unter „Hinweis“ einfach mal das Wort „Reziprozität“ ein – und schnell erscheinen alternative Begriffe die dann hoffentlich bei der Lösung vom Kreuzworträtsel helfen.

Der Clou an der Sache ist außerdem, dass sich hier eine umfassende Datenbank mithilfe der Eintragungen der Rater selbst entwickeln kann. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, selbst Begriffe und Definitionen einzugeben und hilft so seinen Mitratern. Und jeder kann bei Crossee die Eintragungen anderer Benutzer durchsehen und korrigieren. So entwickelt sich hauptsächlich durch die Benutzer selbst mit der Zeit ein riesiger Datenbestand, der auch immer feiner auf die Fragen abgestimmt wird.

Crossee soll nicht das eigene Denken ersetzen 🙂

Aber Achtung: Sinn der Sache ist, Hilfe in „verzweifelten“ Momenten zu bieten. Wir wollen ja gerade durch eigenes Nachdenken auf die Lösung kommen, das macht den eigentlichen Reiz des Kreuzworträtsels aus. Das Gehirnjogging, das das Lösen vom Kreuzworträtsel ja erwiesenermaßen darstellt, soll natürlich nicht ausgeschaltet werden.

Das eigene Nachdenken und Raten und Kombinieren ist ja gerade wichtig bei dieser Tätigkeit. Lassen Sie also nicht zu schnell den Mut sinken. Oft findet unser Gehirn die Lösung eigenständig, während wir uns schon der nächsten Definition zugewandt haben. Oder gar, wenn wir zwischendurch den Müll raus bringen. Das Gehirn beschäftigt sich noch mit dem Problem, das uns gar nicht mehr direkt bewusst ist.