Dystopien auf dem Vormarsch – warum eigentlich?

Die Dystopie ist eine düstere Zukunftsvision und steht damit im krassen Gegensatz zur Utopie. Derzeit floriert das Geschäft mit der Dystopie, Bücher und Filme wie die Tribute von Panem oder Die Bestimmung machen deutlich, wie sehr der Wunsch nach solchen Geschichten in den Köpfen der Menschen herumspukt.

Warum brauchen wir Dystopien?

Dystopie
Warum sind Dystopien auf dem Vormarsch

Aber warum? Ganz sicher ist: in Ländern, in denen es sozial weniger gerecht zugeht, steht die Dystopie nicht allzu hoch im Kurs.

So ist diese Art der Erzählung eher etwas für reiche Industrienationen, in denen es an nichts mangelt.

Haben wir uns zu weit von der Vergangenheit entfernt? Die Generation, die Dystopien liest, hat keine Kriege miterlebt, hat die Gewalt nicht hautnah erfahren oder Angehörige verloren. Grausamkeiten wie im Dritten Reich oder bei der Französischen Revolution übertreffen fast jede Dystopie noch an Härte – trotzdem wollen wir nichts mehr davon hören, als wären sie uns langweilig geworden. „Dystopien auf dem Vormarsch – warum eigentlich?“ weiterlesen

Märchen für die Reise in eine fantastische Welt

In einer Blogparade – meine Premiere, juchuu! – wird gefragt was uns zum Thema Märchen einfällt. Und da fällt mir zu ein, wie wichtig Kinderbücher und auch Märchen heutzutage immer noch sind!

Märchenbücher sind ein wenig außer Mode gekommen. Trotz mahnender Appelle mit Büchern wie „Kinder brauchen Märchen“, sind sie immer noch nicht der Kassenschlager, der sie einst waren.

Warum sind Märchen so wichtig?

Märchen
Märchen entführen in fantastische Welten

Dabei können Kinder jede Menge aus Märchenbüchern lernen. In Märchen werden die grundlegenden Konflikte zwischen Menschen angesprochen.

Themen wie Eifersucht bei Schneewittchen (was in der heutigen Zeit, in der Äußerlichkeiten überhand nehmen, wieder topaktuell ist), Rivalität unter Geschwistern/Stiefgeschwistern (Aschenputtel) oder verletzter Stolz (Dornröschen) spiegeln auch die Gefühle der Kinder wider.

Dabei hält sich das Märchen an klassische Stereotype und überfordert die Kinder nicht mit komplizierten Charakterstudien seiner Figuren. Meist ist der sympathische Held oder die Heldin in den Märchenbüchern noch jung, auf dem Weg ins Erwachsensein, und bildet eine tolle Identifikationsmöglichkeit.


Spielen und verlieren lernen


In Märchenbüchern gibt es meist ein Happy-End

Abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie zum Beispiel das Mädchen mit den Schwefelhölzern von Hans Christian Andersen, haben Märchen meist einen glücklichen Ausgang. In Märchenbüchern wird also zunächst gelitten, der Held wächst mit seinen Aufgaben und am Ende geht alles gut aus. Für Kinder ist dieses Wissen sehr wichtig.

Wenn Kinder sich auf ein Märchen einlassen, erwarten sie ein Happy-End, in unserer Zeit ein dringendes Bedürfnis der Kinder. Noch dazu bedienen sich Märchenbücher einer bildhaften, direkt das Innere ansprechenden Sprache, so dass Kinder sofort in die fantastische Welt hineingezogen werden.

Und wenn wir ehrlich sind: Wir Erwachsenen lieben sie auch immer noch. Märchenbücher gehören einfach zum Leben.

Buchvorstellung – Der kleine Vampir Valentin

Bürgermeister Blumenkohl, Kaufhausbesitzerin Frau Schnütgen und Polizeiinspektor Grünschnabel haben die Nase gestrichen voll von einem Vampir, der die Stadtbewohner in Angst und Schrecken versetzt.

Der kleine Vampir Valentin

Sie stellen ihm eine Falle an der sich Vampir Valentin die Zähne ausbeißt – erkennen aber sofort: der vermeintlich gefährliche Beißer ist nur ein elfjähriger Junge, der das Pech hatte vor 275 Jahren von der berüchtigten Vampirmücke gestochen zu werden (glücklicherweise ist sie heute ausgestorben). Zahnarzt Pimpf wird auf den Plan gerufen um die schmerzenden Zähne zu richten.

Der kleine Vampir Valentin - Antje HansenDer kleine Vampir Valentin
Buchvorstellung Der kleine Vampir Valentin

Aber was nun. Ein Vampir in der Stadt – kann das gut gehen? Natürlich. Die Gesellschaft seiner neuen Freunde gefällt Valentin viel besser, als alleine auf der ollen Burg Donnersbach zu hausen. „Buchvorstellung – Der kleine Vampir Valentin“ weiterlesen

Bücher lesen – kein altmodischer Zeitvertreib

Wenn es wegen des schlechten Wetters im Freien keine Möglichkeiten zur Beschäftigung gibt, ist dies eine gute Gelegenheit, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen.

Einfach mal wieder ein Buch lesen

Bücher Lesen im Winter
Bücher lesen bedeutet Gemütlichkeit

Die langen Winter-Abende sind prädestiniert dafür, mit einer guten Geschichte den stressigen Alltag einmal zu vergessen.

Ob Sie Ihr Wissen mit einer Fachlektüre erweitern oder mit einem Roman in eine Fantasiewelt eintauchen – lesen ist gut und tut gut.

Fünf gute Gründe, warum Lesen sich lohnt

Lesen wirkt entspannend

Während Sie in einem guten Buch schmökern, steigt Ihr Wohlbefinden. Eine gemütliche Atmosphäre, zum Beispiel in der Badewanne oder auf der Couch, unterstützt dieses zusätzlich. Lesen ist eine hervorragende Methode, um negative Gedanken zu verbannen.

Lesen löst Glücksgefühle aus

Wer sich für eine gewisse Zeit in eine spannende Lektüre vertieft, entflieht der Wirklichkeit und den damit oft verbundenen Sorgen. Welch Wohltat für unsere Seele! Einsame Menschen fühlen sich in diesen Momenten weniger allein, weil sie sich mit den im Buch vorkommenden Personen und der Geschichte verbunden fühlen. Dieser Prozess wirkt sich positiv auf die eigene Stimmung aus.

Lesen entschleunigt

Tagtäglich sind wir einer regelrechten Informationsflut ausgesetzt. Unser Gehirn muss viele neue Eindrücke verarbeiten. Der moderne Mensch muss im Alltag dazu in der Lage sein, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Beim Lesen richten wir unseren Fokus ausschließlich auf ein Thema, können uns voll und ganz darauf konzentrieren und den Moment genießen.

Lesen vermittelt Wissen

Dass Lesen bildet, ist eine unumstrittene Tatsache. Ganz automatisch nehmen Sie beim Lesen Wissen auf. Sowohl die Allgemeinbildung als auch die Rechtschreibung und das Sprachgefühl verbessern sich.

Lesen macht attraktiv

Nein, einen schöneren Körper bekommt man durch Lesen wohl nicht. Fakt ist aber, dass einem lesenden Menschen nie der Gesprächsstoff ausgeht. Dies kann sowohl im Privatleben als auch im Job hilfreich sein. Wer über interessante Themen berichten kann, die er kürzlich gelesen hat, wird schnell neue Kontakte knüpfen.

Was ist besser – das gute alte Buch oder das moderne Tablet?

Immer mehr Leser nutzen digitale Varianten wie Tablets oder eBook-Reader, um Bücher zu lesen. Aber auch das Buch aus Papier hat nach wie vor viele Fans. Diese beschreiben das Lesen eines klassischen Buches als besonderes Erlebnis, egal ob es sich dabei um das Auf- und Zuklappen des Werkes oder das Umblättern der Seiten handelt.

Sie halten etwas in der Hand, und das kann je nach Umfang der Geschichte richtig schwer sein. Für die einen ein Vorteil, für die anderen nicht.

Welche Variante letztendlich die beste ist, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Die digitalen Geräte haben den Vorteil, dass sie leicht sind und sich darin gleich mehrere Bücher abspeichern lassen.

Wenn das Gerät einen Internetzugang hat, lassen sich auch problemlos weitere Informationsmedien wie Onlinezeitungen oder Blogs aufrufen. Zudem können Filme angeschaut und sonstige interaktive Inhalte genutzt werden. Wer aber den klassischen Lesegenuss nicht missen möchte, kann ebenfalls auf eine Vielzahl an interessanten Büchern zurückgreifen.