Obst & Gemüse – Kopfsalat

Als Gartensalat gehört der Kopfsalat zu der Familie von den Korbblütlern. Er besitzt eine stark gestauchte Sprossachse, sodass seine Blätter einen „Kopf“ bilden. Diese werden wiederum meist roh verzehrt.

Der Anbau vom Kopfsalat

Kopfsalat
Frischer Kopfsalat vom Markt

Kopfsalat kann sehr einfach in europäischen Gärten angebaut werden. Je nach Sorte und Witterung wächst er im Freiland oder im Gewächshaus. Um ihn bereits im Mai ernten zu können, muss der Salat im März unter Glas oder Folie vorgezogen werden.

Hierzu werden die Samen in einer Reihe 0,5 bis 1 cm mit Erde bedeckt, welche gelegentlich gegossen wird. Alternativ ist der Salat in Gärtnereien erwerbbar.

Ab April kann er ins ungeschützte Freiland gesetzt werden, falls sich der Boden schon leicht erwärmt hat. Hierbei kann er ein Beet für sich haben, oder als Lückenfüller dienen.

Schließlich verträgt sich Kopfsalat gut mit Bohnen, Dill, Erdbeeren, Erbsen, Kohlrabi, Kohl, Möhren, Mangold, Porree, Rote Bete, Radieschen, Spinat, Zwiebeln sowie Tomaten. Außerdem wächst diese Salatsorte recht schnell. Somit macht sie bald für Nachfolgekulturen platz oder kann selber diese sein.

Bleibt der Kopfsalat allerdings im Gewächshaus, sollte dieses bei gutem Wetter regelmäßig gelüftet werden. Wichtig ist des Weiteren, dass die Pflanzen in allen Richtungen einen ausreichenden Abstand von 25 cm zueinander haben. Außerdem dürfen sie nicht zu tief gesetzt werden, um Fäulnis zu verhindern.

Während der nächsten Entwicklungszeit ist zudem das Hacken empfehlenswert. Anderweitig könnte das Unkraut dem Kopfsalat zu schaffen machen. Auch das Gießen darf bei Trockenheit nicht vergessen werden.

Genauso tut dem Gemüse eine kleine Düngung mit Kompost gut. Stickstoffhaltiger Dünger ist aber ungeeignet. Denn durch den Stickstoff nimmt der Nitratgehalt jeder Pflanze zu, was zu einer erhöhten Anfälligkeit von Blattläusen und Schnecken führt. Diese beiden wiederum sind eh, die häufigsten Schädlinge des Kopfsalates.

Sie ernähren sich von den Blättern und können sogar die gesamte Pflanze eingehen lassen. Damit dies verhindert wird, kann ein Schneckenzaun bzw. ein Schneckengraben eine Hilfe sein. Ebenso sind Spritzungen mit Brennnesselauszug oder eine Milch-Wasser-Rapsöl-Mischung ratsam. Manch einer bevorzugt auch die Verwendung von Insektiziden. Diese töten aber auch Nützlinge wie dem Marienkäfer ab.


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Neben den Blattläusen und Schnecken kann der Kopfsalat gleichermaßen von dem Falschen Mehltau betroffen werden. Diese Krankheit ruft gelbe Flecken auf der Blattunterseite hervor. Bald darauf beginnt die betroffene Pflanze zu welken. Sie muss entsorgt werden, darf hierzu auf dem Kompost landen.


Vitamine in Lebensmitteln


Kopfsalat ernten und lagern

Kopfsalat kann ab Mai bis in den Herbst hinein geerntet werden. Erntereif ist er schon, bevor sein Kopf die endgültige Größe erreicht. Damit die Ernte aller Salate nicht gleichzeitig stattfinden muss, sollte die Aussaat zu verschiedenen Zeitpunkten geschehen.

Bei der Ernte selbst wird der Kopfsalat lediglich mit einem Messer von der Wurzel in der Erde abgeschnitten. Geernteter Salat kann, eingewickelt in feuchtem Küchenpapier, im Kühlschrank für bis zu 3 Tage gelagert werden. Die Qualität ist im frischen Zustand jedoch weit höher.

Was beinhaltet Kopfsalat? Wozu wir er verwendet?

Die Salatsorte Kopfsalat besteht zu etwa 95 % aus Wasser. Fette, Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe sind nur in geringen Mengen enthalten. Ähnlich ist es mit Natrium, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Kalium, Eisen, Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin C und Niacin.

Wie viele Gemüsepflanzen wird der Kopfsalat in der Küche verwendet. Dabei wird er selten gegart angeboten, sondern viel mehr als Rohkost. Mit etwas Salz, (Oliven- oder Sonnenblumen-) Öl, (Balsamico- oder Kräuter-) Essig und eine Prise Pfeffer ist er eine ideale Beilage zum Hauptgericht.

Als Snack für zwischendurch kann diese Salatsorte neben den genannten Zutaten auch noch mit Kräutern, Paprika, Oliven, Tomaten, Salatgurken, gerösteten Brotwürfeln oder Feta-Käse angereichert werden. Außerdem essen besonders Kinder gerne eine Blatt Salat auf ihrem Brot zwischen Wurst oder Käse.

Ebenso kann der Kopfsalat als essbare Dekoration auf dem Teller oder auf belegten Partyplatten dienen. Wichtig ist bei alldem, dass der Kopfsalat vor Gebrauch gründlich gewaschen wird. Außerdem sollte er erst danach zur Zerkleinerung kommen, damit wasserlösliche Vitamine nicht ausgewaschen werden.

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