Karibik

Sobald Sie eine der Inseln der Karibik betreten, werden Sie schon am Flughafen mit Merenge, Reggae oder Salsa Musik und Blumenkränzen empfangen und spüren sofort die Leichtigkeit, die von den Menschen ausgeht. Wenn Sie auf der Suche nach dem Paradies auf Erden sind, dann müssen Sie nicht länger suchen, Sie haben es hier gefunden.

Was Sie unbedingt in der Karibik sehen sollten

Gerne stellen wir Ihnen ein paar Sehenswürdigkeiten zusammen, damit Sie neben dem absoluten Erhol- und Wohlfühlfaktor auch die Kultur des Landes in Erinnerung ein stückweit zu sich mit nach Hause nehmen können.

Karibische Cocktailrezepte
Cocktails in der Karibik genießen

Hier einige Tipps, was Sie unbedingt in der Karibik sehen sollten.

Auf den Inseln sind es natürlich die kilometerlangen, weißen Pudersandstrände, die nicht nur zum Sonnenbad einladen, sondern auch zu langen Spaziergängen oder eben als Joggingstrecken dienen. Sie gehören absolut zu den schönsten Inseln der Welt. Völlig unberührt wirkt auch das warme, saubere, türkisfarbene Meer und seine Korallen, Fisch- und Tierartenvielfalt.

Für uns Europäer ist diese scheinbar unberührte Natur ein ganz besonderes Erlebnis, in die wir mit Herz und Seele eintauchen möchten. So muss sich damals auch Robinson Crusoe gefühlt haben, als er auf einer einsamen Insel vor Südamerika strandete und eine völlig neue und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt kennen lernte.

Zudem sollten Sie die im karibischen Stil erbauten Dörfer und Städte unbedingt besichtigen. Nirgendwo auf der Welt sind diese Einzigartigkeit der Farben, diese exotischen Düfte und dieser belebende fröhliche Musikstil auf einem Fleck zu finden. Auf einigen Inseln sind als Sehenswürdigkeiten der Karibik auch die Naturparks vorzufinden, deren Schönheit weitestgehend erhalten wurde.

Geschichtlich können Sie in den Museen einiges über die Inseln erfahren. Die verschiedenen Hotels und Touristenagenturen auf den Inseln bieten zudem Busrundreisen an, bei denen alle Sehenswürdigkeiten der Insel abgefahren werden können. So müssen Sie sich nicht Ihren Kopf zerbrechen und lassen einfach den Reiseführer fahren und erfahren so viel mehr über die Insel, ihre Bewohner und Sehenswürdigkeiten. Außerdem ist es empfehlenswert auf den Inseln nicht selber Auto zu fahren. Selbst als erfahrener Autofahrer gilt: Hier gelten andere Regeln als in den europäischen Ländern.

Beachten Sie unsere Tipps für einen entspannten Trip und lassen Sie sich die Sehenswürdigkeiten in der Karibik nicht entgehen.

Das Wetter der Karibik im Jahresverlauf

In der Karibik ist immer Sommer, da alle karibischen Inseln in den Tropen liegen. Das Klima der Karibik unterscheidet sich von Insel zu Insel aber leicht. Während das Klima auf den Kleinen Antillen im Laufe des Jahres sehr konstant ist, schwankt es auf den Großen Antillen leicht. Die Passatwinde helfen, die Hitze auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Generell kann man sagen, dass die Temperaturen auf den Inseln, die höher gelegen sind, abnehmen. Im Windschatten der Berge hingegen regnet es weniger. Daher gibt es im Osten deutlich mehr Niederschläge als im Westen.

Wunderschöne Frauen am Strand
Viel Sonne in der Karibik

So ist es zum Beispiel auf Kuba im Sommer im Osten unerträglich heiß, während es in den höheren Lagen von Jamaika, zum Beispiel in den Blue Mountains, häufig sehr kühl werden kann.

Wer in die Karibik reist sollte auch wissen, dass diese in einer Hurrikanzone liegt. Über dem warmen Meerwasser bauen sich oftmals tropische Stürme auf und richten von starken Niederschlägen begleitet nicht unerhebliche Schäden an.

Die Saison für Hurrikane ist zwischen Juni bis November, erreicht aber im September ihren Höhepunkt. Nicht alle Inseln werden jedes Jahr von diesen Stürmen heimgesucht. Wer während seines Urlaubs auf einen Hurrikan verzichten möchte, sollte in die südlichsten Gebiete reisen, diese sind in der Regel am sichersten.

Da die Temperaturen in der Regel das ganze Jahr über exotische 27 Grad C betragen ist der erste Punkt bei der Frage: „Was trägt man in der Karibik?“ schnell beantwortet. Sie benötigen in der Regel nur leichte Baumwollbekleidung. D.h., T-Shirts, kurze Hosen, Kleider, Röcke, Tops. Enthüllte Kleidung und Badeanzüge sind nur am Strand passend. Oben ohne oder Nacktbaden ist auf allen Inseln untersagt.

Da Sie in Ihrem Urlaub bestimmt nicht als Krebs rumlaufen möchten sollten Sie die Sonnencreme auf keinen Fall vergessen. Egal welche Kleidung Sie tragen. Denn Sie wollen bestimmt die Frage: „Was trägt man in der Karibik? „ nicht mit: „rote Haut“ beantworten. Durch die zum Teil starken Winde merken Sie die Stärke der Sonnenbestrahlung nicht, da diese auch bei 27 Grad C kühlend wirken. Auch ein passender Sonnenhut ist hier empfehlenswert.

Da die meisten Gebäuden mit Klimaanlagen ausgestattet sind sollte man, trotz der tropischen Wärme, immer eine Jacke dabei haben. Schließlich wollen Sie Ihren Urlaub auch nicht mit einem Schnupfen verbringen, sondern endlos genießen.

Am Abend sollten Sie, besonders in Luxushotels oder falls Sie eine Karibik-Kreuzfahrt auf einem Luxusdampfer gebucht haben, auch elegante Kleidung herbeizaubern können. Jacketts, lange Hosen usw. werden hier empfohlen.

Jamaika – Land, Leute und Musik

Erinnern Sie sich noch an den Film Dirty Dancing? Der wohl bekannteste Tanzfilm bei dem es um Musik der Karibik und deren Tänze ging. Auch Sie werden kurz nach der Landung auf den karibischen Flughäfen mit karibischer Musik begrüßt. Die Vorfreude auf einen ereignisreichen schönen Erholungsurlaub steigt damit noch mehr. Sie sind voller Lebensfreude und auch ihr „Boppes“ wird bei den schwungvollen und heißen Rhythmen, der Musik der Karibik, nicht stillstehen können.

Bikini
Die Klänge der Karibik vermitteln Lebensfreude

Musik der Karibik

Die Musik der Karibik verbreitet nicht nur sofortige Urlaubsstimmung, gute Laune und Lebensfreude, sondern ist auch vielfältig in seiner Art. Afrikanische Sklaven haben ebenso ihre Spuren hinterlassen, wie auch englische, französische oder niederländische Kolonialherren oder auch spanische Eroberer.

Salsa

Mit feurigen Rhythmen und sinnlichen Bewegungsabläufen lockt die Salsa Musik. Es gibt kaum jemanden, der sich nicht sofort nach diesem Rhythmus bewegen möchte. Nicht umsonst, sind auch hier in Deutschland wieder die Tanzschulen voll, um diesen Tanzstil zu erlernen. Es ist wohl die bekannteste Musik der Karibik.

Es entstand aus der Vermischung afrikanischer Trommeln und der Musik der europäischen Kolonialherren. Z.B. hat die Gitarre den Wiedererkennungswert bei spanischen Gitarrenliedern des Flamencos.

Durch die Flüchtlinge und Auswanderer unter Fidel Castros Regime gelang der kubanische Son in die USA. Daraus inspiriert entstand der New Yorker Salsa. Ein regelrechter Boom wird ausgelöst. Wer kennt nicht mindestens einen Hit der Band Buena Vista Social Club.

Mambo/ChaChaCha

Durch die Möglichkeiten von Reisen im 20. Jahrhundert vermischten sich diese Klänge dann umso mehr mit den lateinamerikanischen Klängen aus Südamerika und der Country Musik der USA. Neue Klänge entstanden, wie der Mambo oder der Cha-Cha-Cha.

Calipso

Er stammt von den Inseln Trinidad und Tobago. Sie sind für diese heißen Karnevalsklänge bekannt und beliebt.

Reggae

Als typische Musik der Karibik bezeichnen wir auch den Reggae, der seinen Ursprung auf Jamaika fand. Mit dem 1981 verstorbenen Bob Marley, z.B. assoziiert man sofort diese Stilrichtung.

Aber auch aktuelle Superstars stammen aus der Karibik, wie z.B. Rihanna von Barbados. Sie vermischt wiederrum aktuelle Klänge mit Soca, Reggae und Dancehall.

Das waren nur einige von vielen Stilrichtungen, die sie auf den karibischen Inseln empfangen werden. Denn wo ist es nicht authentischer dieser Musik zu lauschen und sich rhythmisch zu den Klängen zu bewegen, als bei einem Sonnenuntergang am weißen Pudersandstrand an einer trendigen Strandbar mit Blick auf Palmen und Meer auf einer dieser paradiesischen Barcadi-Werbung-Inseln.

Barbados zum Wohlfühlen

Die östlichste Insel der Inselkette ist Barbados. Die Inselkette der Kleinen Antillen liegt im Atlantischen Ozean. Barbados ist nicht vulkanischen Ursprungs, wie die anderen Inseln, sondern ist aus einem Kalksteinrücken entstanden.

Die Erfindung des Bikinis
Südsee-Flair

Barbados wurde 1536 von dem Portugiesen Pedro Campos entdeckt. Die herabhängenden Wurzeln der Feigenbäume, die an Bärte erinnern, gaben der Insel den Namen. Der Name Barbados heißt übersetzt „Bärtige“.

Der schönste Strand der ganzen Karibik ist die Bottom Bay auf Barbados. Die Sehenswürdigkeiten auf Barbados findet man in der Hauptstadt Bridgetown. Besonders die historische Altstadt und das Garnisonsgelände sind eine Reise wert.

Besonders die St. Nicholas Abbey, das älteste Gebäude von Barbados, das es seit dem 16. Jahrhundert gibt, ist eine tolle Sehenswürdigkeit, die Sie faszinieren wird.

Der tropische Regenwald, der früher fast die gesamte Insel bedeckte, ist mittlerweile von Zuckerrohrplantagen und Kulturland eingenommen worden. Heute gibt es noch fast 18 Hektar Tropenwald.

Die Tierwelt von Barbados wird von Affen, Hasen, Eidechsen und Mangos beherrscht. Die Lederschildkröten, die nur nachts aus dem Meer steigen, legen im April und Mai ihre Eier in den weißen Pulversand. Aber auch Kolibris, Reiher und Möwen kann man hier bewundern.

Die Einheimischen, die Barbadier nennen sich selber Bajans. Die im Alltag verwendete Sprache ist überwiegend Bajan und stammt aus dem Englischen. Die Sprache ist unverkennbar mit einem kreolischen Dialekt versehen. Die Amtssprache ist Englisch.

Die Einwohner sind zum größten Teil die Nachkommen der afrikanischen Sklaven. Inder, Chinesen und Mulatten bilden nur einen geringen Teil der Bevölkerung.

Viele Einwohner leben in der Hauptstadt Bridgetown und den Vororten. Aber auch an der Süd-und Westküste und in den Touristenzentren findet man die Einheimischen.

Das Klima der Insel ist ein wechselfeuchtes Tropenklima. Es gibt wenig Temperaturschwankungen auf Barbados. Die Temperaturen schwanken zwischen 24 und 30 Grad.

Die Bevölkerung auf Barbados beläuft sich auf 290 000 Menschen, von denen mehr als die Hälfte in Bridgetown leben. Der größte Teil der Einheimischen sind Schwarze. Die Umgangssprache ist Baja, Englisch mit einem Dialekt. Die Amtssprache ist Englisch. Der größte Teil der Einheimischen sind Christen.

Die Wirtschaft von Barbados war immer der Anbau, Verarbeitung und Vermarktung von Zuckerrohr. Heute ist der Tourismus der größte Bestandteil des Einkommens auf Barbados.
Im Vergleich zu anderen anderen Staaten der Karibik ist Barbados recht wohlhabend. Das Sozial- und Gesundheitswesen ist gut ausgereift. Durch Mangel an Arbeitsplätzen, die durch die Großgrundbesitzer hervorgerufen werden, wandern viele gerade junge Menschen in Ausland aus.

Strände auf Trinidad und Tobago

Die südlichen Karibikinseln liegen unmittelbar vor der Nordküste Venezuelas und gehören zu den Kleinen Antillen. Aufgrund ihres Charakters werden sie in die Ost- und Westgruppe unterteilt. Die beiden Inseln bieten zwei völlig unterschiedliche Charakteren. Die Strände auf Trinidad sind sehr belebt. Auf Trinidad wird immer gefeiert.

Rum Cocktail aus Cuba
Cocktails am Strand

Dagegen ist die Insel Tobago eine ruhige und besinnliche Insel und bietet jedem Besucher pure Erholung. Die Hauptstadt der Inselgruppe ist Port of Spain mit dem wunderbaren Hafen ist sie das Tor zu Südamerika.

Die Insel Trinidad

Kolumbus war der Entdecker der Insel Trinidad. Im Jahre 1498 betrat er das Land an der Südküste. Die Indianer, die Arawaks aus Südamerika lebten zu dieser Zeit auf Trinidad.
Mit über 4800 Quadratkilometern ist Trinidad die größere der beiden Inseln. Der höchste Berg des Inselstaates, ragt mit mehr als 900 m in die Höhe. Im Norden bietet die Insel tropische Regenwälder und im Süden findet man Kulturlandschaften.

Die Inseln Tobago

Die Insel Tobago ist mit fast 40 km Länge, 12 km Breite und 3000 Quadratkilometern die Kleinere der beiden Inselgruppen. Auch auf Tobago wird Ihnen ein interessantes Bild geboten. Das Gebirge ist hier stark bewachsen. Der höchste Berg ist etwa 576 m. Ein sandiger und flacher Bereich findet man im Südwesten, dagegen ist die nördliche Seite felsig und zeigt zwischen den Küsten immer wieder einzelne Sandbuchten.

Ein Naturschutzgebiet gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Hier leben unzählige wunderbare exotische Vögel und viele andere Tiere.

Die Strände auf Trinidad und Tobago sind berühmt für Ihre Musikstile Calypso und Soca, die durch eine faszinierende Mischung aus hindu- muslimischen und chinesischen Elementen entstanden sind. sie sind die beliebtesten Reiseziele der Karibikurlauber. Die herrlichen Küstenabschnitte sind eine Reise wert.

Der Höhepunkt des Jahres auf Trinidad ist sicherlich der Karneval, ein Fest, das die Lebensfreude der Bewohner wiederspiegelt. Das bevölkerungsreiche Trinidad hat eine vielfältige Natur mit Bergregenwäldern, Küstensümpfen sowie einer reichen Tier- und Pflanzenwelt hervorgebracht. Tobago dagegen lockt die Touristen mit wunderschönen Stränden in kleinen, malerischen Buchten. Geschützte Urwälder laden hier zum Wandern ein. Die kleinen Inseln rund um die Strände auf Trinidad Tobago laden Wassersportler ein, die auch die bunte Unterwasserwelt erkunden können.

Eine der am häufigsten besuchten Badebuchten Tobagos ist die Great Courland Bay, die auch die Bucht der Lederschildkröten genannt wird. Wenn die Sonne längst versunken ist, dann kommen die Schildkröten aus dem Meer und vergraben ihre Gelege im Pulversand.

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