Haustiere – Warum sind Haustiere so wichtig?

Das Halten von Haustieren ist fast so alt wie die Welt. In früherer Zeit hielten die Leute Hunde und Katzen quasi als Haustiere zum Schutz vor Ungeziefer und anderen Raubtieren.

Haustiere halten früher und heute

Kaninchen, Ziegen und Hühner dienten dem Ernähren und lieferten Felle für die Kleidung. Die Menschen lebten mit den Tieren in einem Raum und spendeten sich gegenseitig Nähe und Wärme. Heute ist das ganz anders.

Kid girl with kitten laying in the bed
Warum sind Haustiere so wichtig?

In der heutigen Zeit ist der Aufgabenbereich der Haustiere ein anderer. Der Stellenwert von Haustieren hat sich erhöht und ihre Aufgaben liegen nun nicht mehr im Jagen oder Schützen. Katzen und Hunde erhöhen das Wohlbefinden und stabilisieren durch ihre Anwesenheit die Gesundheit der einzelnen Menschen.

Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die wohltuende Wirkung der Tiere auf die Menschen. Hunde und Katzen sind wertvolle Therapiehilfen für Altenheime und psychiatrische Kliniken.

Wie wichtig Haustiere für uns Menschen sind lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken.

Haustiere helfen bei Depressionen

Wer aber einmal mit Haustieren zusammen lebte, weiß ihre Anwesenheit zu schätzen und vermisst sie, sobald das Tier nicht mehr da ist. Trauer, Krankheit und Depressionen sind mit Hilfe von Haustieren schneller und besser zu bewältigen.

Die Bedürfnisse der Haustiere bieten einsamen und depressiven Menschen Aufgaben, welche sie zu anderen Gedankengängen bewegen. Die Verantwortung, welche sich durch das Halten von Haustieren ergibt, zwingt einsame Menschen aus ihrer Isolation und hilft ihnen zu einem geregelten Tagesablauf.

Der tägliche Spaziergang mit dem Hund führt zu zwischenmenschlichen Begegnungen und somit zu sozialen, menschlichen Kontakten. Gerade für einsame oder ältere, kranke Menschen sind soziale Kontakte wichtig. Das Streicheln einer Katze vermittelt ein Gefühl der Nähe und des nicht allein Seins, was sich sehr positiv auf die menschliche Gefühlswelt auswirkt.

Die Wissenschaft hat bewiesen, dass Haustiere sich positiv auf das menschliche Wesen, seine Seele und seine Gefühlswelt auswirken. Gerade kranke oder ältere Menschen finden in Haustieren Ruhe und Kraft. Ihre Bedürfnisse und ihre ständige Präsenz erhöht die Befindlichkeiten und die Einnahme von Medikamenten kann sich verringern.

Haustiere sind und werden in nächster Zukunft immer wichtiger, denn die Vereinsamung und abnehmende menschliche, soziale Kontakte schreien danach einem Tier ein Heim zu geben. Nicht weil das Tier den Menschen braucht, sondern weil der Mensch das Tier braucht.

Haustiere für Kinder

Kinder, welche mit Haustieren aufwachsen, weisen bessere soziale Verhaltensweisen und mehr Verständnis auf, als Kinder, welche nicht mit Haustieren aufwachsen. Speziell diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass in Schulen immer häufiger Käfige, Terrarien oder Aquarien zu finden sind.

Krankenhäuser, Altenheime und die Physiotherapie setzen mittlerweile auf die Zusammenarbeit von Mensch und Tier. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Menschen, welche Tiere halten allgemein gesehen gesünder und psychisch stabiler sind. Diese Erkenntnisse zeigen, wie stark der Mensch sich mit seinem Haustier verbindet und dass wir Menschen die Haustiere brauchen.

Kein Computer und kein hoch entwickeltes Handy ersetzen das Gefühl, welches sich beim Streicheln einer Katze oder dem Spaziergang mit dem Hund einstellt. Zusammengehörigkeit, Nähe und unbedingte Liebe von dem Tier zu seinem Menschen sind mit nichts aufzuwiegen.

Haustiere halten wird immer wichtiger, je weiter der technische Fortschritt geht. Unbestritten ist auch, dass Haustiere sich den Gegebenheiten ihrer Menschen anpassen und sich weitgehend auf diese einstellen. Das Abkapseln von Menschen und das Hochtechnisieren aller Lebensbereiche lässt das Halten von Haustieren heute wichtiger sein als früher.

Ein altes Zitat von Franz von Assisi (1182-1226) Begründer des Franziskaner Ordens ist nur ein Beispiel dafür, wie wichtig Haustiere für uns sind: “Das mir mein Hund das Liebste sei, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

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