Goldrute – Gartenpflanzen

Wie sieht eine Goldrute aus? Goldruten gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Compositae). Die Solidago-Arten, von denen die Hybriden abstammen, sind meist in Nordafrika heimisch. Dort wächst sie in Wäldern, an Hängen oder im Gebüsch.

Goldrute – Solidago-Hybriden

Goldrute - Solidago
Wie sehen Goldruten aus?

Besonders beteiligt an der Entstehung der Hybriden ist neben vielen nicht mehr feststellbaren Arten Solidago canadensis L.. Die bis 1,50 m hohe Staude hat einen kriechenden Wurzelstock und längliche bis linealische Blätter.

Die kleinen Blütenköpfe mit gelben Strahlen- und Scheibenblüten stehen zu vielen in Rispenästen gehäuft zusammen.

Blütezeit: Juli bis September

Kulturansprüche Goldrute

Goldruten gedeihen sowohl an einem sonnigen als auch halbschattigen Platz auf jedem Gartenboden. Man pflanzt sie meist zusammen mit Astern, Sonnenbraut und Dahlien auf bunte Staudenbeete. Sofort nach dem Blühen sollten die Stängel abgeschnitten werden, denn die Goldruten säen sich leicht wieder selbst aus und verunkrauten dann den ganzen Garten.

Bei den Hybriden entstehen aber dadurch nicht wieder die echten Sorten. Die Blüten eignen sich gut als Schnittblumen. Man vermehrt die Pflanzen durch Teilung der Wurzelstöcke, Aussaat ist auch bei reinen Arten nicht zu empfehlen.

Die schönste Hybrid-Goldrute ist die 1949 von Walkden geschaffene Sorte „Golden Shouwer“ mit dichten, breiten Rispenblüten.

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