Tipps um gesund durch Herbst und Winter zu kommen

Mit dem Herbst kommen nicht nur das bunte Laub, die Pilze und die schönen Sonnenuntergänge, es wird auch kälter und dunkler. Überall schnupft und hustet es. Die Herbststürme treiben die Laune in den Keller und die Blätter von den Bäumen. Alles wirkt kahl und grau.

Gesund durch Herbst und Winter: 5 Tipps für die kalte Jahreszeit

Tipps für Gesundheit im Herbst und im Winter
Gesund durch Herbst und Winter

Und dann sinken die Temperaturen auch noch in den Minusbereich. Die Heizungen laufen auf Hochtouren. Die trockene Luft sowie Wind und Kälte machen den Körper anfälliger für Erkältungen.

Gefrierener Regen fällt auf die Straßen – der Stau auf dem Weg zur Arbeit ist vorprogrammiert …

Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie gut und gesund durch Herbst und Winter kommen.

1. Spaziergänge an der frischen Luft

Auch wenn es stürmt und regnet, dem Körper tut eine regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gut. Lange Spaziergänge und Sport bringen den Kreislauf in Schwung. Die Durchblutung wird angeregt und das Immunsystem ist besser gegen Erkältungsviren gewappnet. Die Ausdauersportarten Joggen und Radfahren sind besonders gut geeignet. Bei allen Aktivitäten im Außenbereich sollte stets eine geeignete Bekleidung gewählt werden.

2. Mineralstoff- und vitaminreich ernähren

Eine mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung ist generell von großer Bedeutung. In der kalten Jahreszeit ist es aber besonders wichtig, darauf zu achten. Obst, Gemüse, frisch gepresste Säfte, aber auch Vollkornprodukte, Geflügel, Käse, Milch und Ei dürfen auf dem Speiseplan stehen. Auch Genussmittel wie Schokolade sind in Maßen erlaubt. Sie heben gerade an grauen Tagen oft die Stimmung.

In den Herbstmonaten können vielfach noch heimisches Wintergemüse wie Kohlrabi, Brokkoli und Grünkohl, sowie Obst wie Äpfel und Birnen, die noch sehr viele Vitamine enthalten, geerntet werden. Ebenso sind Steckrüben, Kartoffeln und Champignons gut und zumeist günstig erhältlich. Allein mit diesen Zutaten lassen sich köstliche und gesunde Speisen zubereiten.

3. Viel trinken

Nicht nur im Sommer kommt es darauf an, den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Auch in den Herbst- und Wintermonaten ist es ratsam, zwischen 1,5 und 2 Litern Flüssigkeit in Form von Mineralwasser, Früchtetees oder Saftschorlen aufzunehmen. Die trockene Heizungsluft wirkt sich negativ auf Schleimhäute aus, so dass sich Bakterien schneller ausbreiten und Infektionen verursachen können. Durch die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme werden die Bronchien befeuchtet und Bakterien weggespült.

4. Richtig lüften

In der kalten Jahreszeit halten wir uns häufiger drinnen auf als draußen. Umso wichtiger ist es, die Räume regelmäßig und gut zu lüften. In der Regel genügt es, die Fenster morgens, mittags und abends für jeweils fünf Minuten ganz zu öffnen. Natürlich sind dies nur Richtwerte, denn Rauchen, Kochen und Tiere im Haushalt erfordern meist ein mehrmaliges Durchlüften.

5. Ausreichend schlafen

Ergänzend zu einer gesunden Ernährungsweise und viel Bewegung an der Luft benötigt der Körper ausreichend Schlaf, um gesund zu bleiben. Vor allem, wenn er durch kalte Temperaturen und Wind zusätzlich gestresst ist, braucht unser Körper seine Erholungsphasen. Das gilt selbstverständlich auch für unseren Geist.

Kinder und Süßigkeiten

Süßigkeiten und Knabbereien sind bei Kindern äußerst beliebt. Durch den teils sehr hohen Gehalt an Zucker und Fett kann der (vor allem übermäßige) Genuss jedoch schnell zu Gesundheitsproblemen führen.

Naschen für Kinder: Der maßvolle Umgang mit Süßigkeiten

Das Verlangen nach fettigen und süßen Nahrungsmitteln sei angeboren, heißt es oft. Es stamme aus Zeiten, in denen das Überleben der Menschen von der Aufnahme kalorienhaltiger Lebensmittel abhing.

Kinder und Süßigkeiten
Kinder und Süßigkeiten

Doch unabhängig davon, wie viel Wahrheit in dieser Annahme steckt, ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern einen maß- und sinnvollen Umgang mit Süßigkeiten und Knabbereien von Beginn an vermitteln. So können Essstörungen und Übergewicht frühzeitig vermieden werden.

In Deutschland und allen anderen Industrienationen stellt die Versorgung mit lebenswichtigen Lebensmitteln kein Problem dar, und damit ist die Aufnahme von stark gesüßten oder gesalzenen bzw. im Geschmack verstärkten Speisen nicht essentiell.

Mit Süßem, Salzigem und Fettigem sinnvoll umgehen

Süßigkeiten und Knabbereien dürfen theoretisch täglich auf dem Speiseplan eines Kindes stehen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Grundsätzlich sollten Eltern ihren Kindern „beibringen“, dass süße, salzige und fettige Nahrungsmittel wie Bonbons, Chips & Co. etwas Besonderes sind. Sie stellen keinesfalls einen Ersatz für die normalen Nahrungsmittel dar und sollten auch nicht nebenbei beim Fernsehen oder Spielen gegessen werden.

Für den Körper ist es besser, sich bewusst auf das Essen zu konzentrieren, sich Zeit zu nehmen und zu genießen. Auf diese Weise werden die „Zwischenmahlzeiten“ nicht zu unbewussten, routinemäßigen Vorgängen. Auch wird die Lust auf salzige, fettige oder süße Knabbereien nachhaltiger befriedigt. „Kinder und Süßigkeiten“ weiterlesen

Immunsystem stärken – Gesundheit

Sein Immunsystem stärken schützt vor Eindringlingen wie Bakterien und Viren in unserem Körper und hält uns gesund, ohne dass wir meistens spürbare Kenntnis davon nehmen.

Immunsystem stärken
Immunsystem stärken

Die körpereigene Abwehr wird dabei besonders in der kalten Jahreszeit herausgefordert, wenn es feucht wird und die Temperaturen extrem sinken, was auch dadurch zum Vorschein kommt, dass viele Menschen an einer Erkältung leiden.

Die Erkältung äußert sich dabei meistens mit Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Fieber. Dies lässt sich auch nicht immer mit einem gesunden Immunsystem verhindern, jedoch kann die Erkältung enorm abgeschwächt und der Verlauf damit erträglich gemacht werden.

Einflussfaktoren auf das Immunsystem

Faktoren, die das Immunsystem belasten können, sind unter anderem Stress, falsche bzw. einseitige Ernährung, keine oder übermäßige sportliche Aktivitäten, der generelle Prozess des Alterns, Operationen, Medikamente und bereits bestehende Erkrankungen wie Atemwegsinfekte, Entzündungen oder Magen-Darm-Erkrankungen.

Nicht immer kann man diese Faktoren umgehen, daher muss man aktiv für ein gutes Immunsystem und eine starke Immunabwehr arbeiten. Dabei spielen die Ernährung, Bewegung, Entspannung und Schlaf eine ausschlaggebende Rolle, womit man sich gesund hält.

Ernährung

Immunsystem
Immunsystem durch gesunde Ernährung stärken

Bei der Ernährung geht’s vor allem darum, dass dem Körper mit ausreichend Nährstoffe zur Verfügung stehen. Dazu reicht es schon aus, wenn auf eine ausgewogene Mischkost geachtet wird.

Hierbei kann man auch gezielt darauf achten, Lebensmittel zu sich zu nehmen, die das Immunsystem stärken. Zum Beispiel führt Vitamin C zu einer Stärkung des Immunsystems, da sich es die weißen Blutkörperchen effektiver arbeiten lässt und beschleunigt die Abwehrreaktion des Körpers.

Weitere Vitalstoffe, die einen positiven Einfluss auf das Immunsystem haben, sind Selen, Zink und Beta-Glucan. Die besten Produkte, die diese Zutaten enthalten, finden Sie unter: https://kenayeurope.de/11-starkung-ihres-immunsystems

Immunsystem stärken durch Bewegung

Bei der Bewegung geht es nicht darum, Hochleistungssport zu betreiben, sondern lediglich um eine moderate und tägliche Bewegung. Besonders eigenen sich Sportarten, die die Ausdauer trainieren, wie z.B. Schwimmen, Nordic Walking oder Radfahren.

Empfohlen werden hier sogar fünfmal die Woche 30 bis 60 Minuten. Wenig Bewegung hat einen schlechten Einfluss auf das Immunsystem und die Immunabwehr.

Entspannung und Schlaf

Immunsystem stärken durch Ruhe und Ausgeglichenheit
Ein gesundes Immunsystem durch Entspannung und Schlaf

Auch Entspannung und  Schlaf haben einen Einfluss darauf, wie gut das Immunsystem funktioniert. Daher sollte Stress vermieden werden und immer wieder Pausen zur Entspannung eingelegt werden.

Dazu eignen sich auch verschiedene Sportarten oder Techniken, die bei Yoga, Pilates oder bei einer Meditation angewandt werden. Der Körper braucht Phasen, in dem er sich erholen kann.

Besonders ausreichender Schlaf kann sich auf das Immunsystem auswirken, da das Immunsystem im Schlaf auf Hochtouren läuft und somit immunaktive Stoffe in großer Anzahl ausgeschüttet werden. Die Chance steigt, dass die nächste Infektion besser und schneller bekämpft oder sogar ganz vermieden werden kann.

Um das Immunsystem zu verbessern geht es also vor allem darum, eine ausgewogene Balance in jedem dieser Bereiche zu finden.

Grippe oder grippaler Infekt?

Ob ein Kind die echte Grippe (Influenza) oder „nur“ einen grippalen Infekt hat, lässt sich an verschiedenen Merkmalen feststellen. Für Eltern ist die Unterscheidung oft schwierig, gerade, wenn eine Grippewelle halb Deutschland überrollt.

Grippe oder grippaler Infekt

Grippe oder nicht?
Grippe oder grippaler Infekt? © Tatyana Gladskih – Fotolia.com

Der Name Influenza leitet sich übrigens von dem Begriff „Einfluss“ ab. Früher glaubte man nämlich, dass alle Krankheiten durch gewisse Planetenkonstellationen hervorgerufen würden.

Im Gegensatz zu einem grippalen Infekt, der langsam beginnt, meist mit einer Erkältung, beginnt sie Grippe schlagartig.

Ganz typische Symptome für eine echte Grippe sind plötzlich auftretendes hohes Fieber (an die 40 Grad sind keine Seltenheit), Kopfschmerzen und ein sehr starkes Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen.

Ein grippaler Infekt kann bei einem schweren Verlauf auch diese Symptome mit sich bringen, aber sie verlaufen in der Regel milder.

Grippe – was nun?

Wenn Sie den Verdacht haben, ihr Kind könnte die echte Grippe haben, sollten Sie auf jeden Fall den Kinderarzt aufsuchen. Gefürchtete Komplikationen sind Herzmuskel- oder Gehirnhautentzündung sowie andere Sekundärinfektionen durch Bakterien, die der Körper aufgrund der Grippeviren nicht mehr gut bekämpfen kann.

Sie selbst können bei Grippe das Fieber mit Wadenwickeln senken und ihrem Kind am besten frisch gepresste Säfte anbieten. Die echte Grippe wird von Appetitlosigkeit begleitet, also zwingen Sie Ihr Kind nicht zum Essen. Ganz wichtig ist Trinken! Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit von Wasser über Tee bis hin zu den Säften.

Absolute Bettruhe während und ein langsamer Beginn aller Aktivitäten nach Abklingen der Grippe sollten selbstverständlich sein.