Draußen spielen macht Kinder glücklich(er)

Denke ich an meine eigene Kindheit zurück, erinnere ich mich daran, dass ich sehr viel Zeit an der frischen Luft verbracht habe. Ich habe mit Nachbarskindern in der Wiese gespielt, im Wald haben wir nach Stöcken und Laub gesucht.

Draußen spielen wird uncool

Kinder in die Natur
Draussen spielen

Geschaukelt haben wir gefühlt bis in den Himmel. Unabhängig davon ob es draußen warm oder kalt war, sonnig oder verregnet – immer habe ich an der frischen Luft gespielt und mit Materialien aus der Natur, ganze Welten erschaffen.

Seither hat sich Einiges geändert. Viele Kinder schauen heutzutage lieber fern und spielen Computerspiele als raus an die frische Luft zu gehen.

Da ist vordergründig die Initiative der Eltern gefragt, ihren Sprösslingen schon in der frühkindlichen Erziehung, Freude an Spiel und Bewegung in der Natur zu vermitteln.

Zudem ist das Spiel an der frischen Luft und die Nähe zur Natur gut für das Immunsystem, das maßgeblich in der Kindheit aufgebaut wird. Daher profitieren selbst Erwachsene noch davon, wenn sie als Kinder viel draußen spielen durften, indem sie weniger anfällig für Infekte und Erkältungskrankheiten sind.


Kinder zu Bewegung motivieren


Zahlreiche Probleme ergeben sich, wenn Kinder primär in der Stube hocken. Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht, da sie einen Mangel an Bewegung haben.


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Kommt noch eine kalorienreiche und ungesunde Ernährungsweise hinzu, steigt das Risiko auch schon für Kinder, an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Auch reduziert sich die Konzentrationsspanne, wenn Kinder permanentem Medieninput ausgesetzt sind und keinen Ausgleich ermöglicht bekommen, zum Beispiel durch Spielen und Bewegung in der Natur.

Denn diese regt die Gehirnaktivität an, lässt Blut und Sauerstoff im Körper besser zirkulieren und fördert so auf natürliche Weise die Konzentration des Kindes. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die lieben Kleinen einfach ausgeglichener sind, wenn sie sich regelmäßig austoben dürfen.

Der Grund ist das Glückshormon Serotonin, das bei körperlicher Aktivität ausgeschüttet wird. Wer zieht nicht ein glückliches, einem nörgelnden Kind vor?

Manche Dinge ändern sich jedoch nicht

Hat man es geschafft, die Kinder nach draußen zu locken und sie toben auf dem Spielplatz oder rennen im Wald, bleiben Schrammen und blaue Flecken nicht aus.

Die Kleidung bleibt da nicht immer unbeschadet. Bei vollem Körpereinsatz geht die Kleidung der Kinder schnell kaputt. Da müssen wir Eltern die Sachen flicken. Inzwischen gibt es diverse Internetshops, die farbenfrohe, witzige Bügelbilder und Aufnäher anbieten. Hier steht eine bunte Vielfalt Stoffe bzw. Baumwollstoffe zur Auswahl.

Bei solch schönen Motiven verschmerzt man als Eltern gern mal einen Riss in Jacke oder Hose.

Wie schön, dass sich manche Dinge eben nicht ändern.

Ein Gedanke zu „Draußen spielen macht Kinder glücklich(er)“

  1. Jo, das ist wahr. Mal kann das arme Kind nicht raus, weil es sich verletzten könnte. Dann ist es zu kalt draussen, nein, da darf es nicht hochklettern… und so weiter. keine schöne Entwicklung. Eher schade

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