Bachblüten und Bachblütentherapie in der Homöopathie

Der Arzt Dr. Edward Bach entdeckte die Alternativmedizin der Bachblüten. Nach Dr. Bach, der von 1886 – 1936 lebte, entsteht jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung. Seiner Ansicht nach kann eine Gesundung nur dann eintreten, wenn eine harmonische Übereinstimmung auf einer geistig-seelischen Ebene hervorgerufen wird.

Wofür sind Bachblüten gedacht?

Bachblüten & Bachblütentherapie
Mutter und Tochter mit Bachblüten

Dr. Bach entdeckte insgesamt 38 Gemütszustände, die eine Disharmonie der Seele zeigen können. Diese bekamen von ihm Blüten und Pflanzen zugeordnet.

Er stellte aus besonderen Pflanzen, Blüten und Blätter eine Blütenessenz her, die dann als Bachblüten bekannt wurden.

Nach dem Tod von Dr. Bach gerieten die Bachblüten zunächst in die Bedeutungslosigkeit.

Ende der 70er Jahre wurden sie durch den Journalisten Wulfing von Rohr wieder ins Leben gerufen und durch die Heilpraktikerin Mechthild Scheffer vermarktet.

Die Bachblütentherapie erlebte in der Mitte der 80er Jahre ein Comeback durch Berichte in Zeitungen und im Fernsehen.

Wie werden Bachblütenessenzen hergestellt?

Auch heute noch, 100 Jahre nach Dr. Bach, werden die einzelnen Blüten noch an den letzten festgesetzten Standorten gesammelt. Auch werden sie noch genauso hergestellt. Entweder werden sie nach der Sonnenmethode für einige Stunden in ein Wasserbad gelegt und in die Sonne gestellt, oder sie werden gekocht.

Dadurch sollen, nach Dr. Bach, die Schwingungen als Energie an das Wasser abgegeben werden. Danach wird die Essenz mit einem Anteil Alkohol zur Konservierung aufgefüllt. Durch die Verdünnung, die sogenannte Ptenzierung, ist die Herstellung des Mittels ähnlich wie bei der Homöopathie.

Was sollen Bachblüten bewirken?

Bachblüten sollen als Therapie eingenommen, bei Menschen und Tieren, eine positive Wirkung hervorrufen. Durch die Einnahme sollen alle Disharmonien reguliert werden und die negativen Gemütszustände sollen ins Positive umgewandelt werden. .

Durch die richtigen Blüten soll die innere Balance, Zuversicht, Mut und Ausgeglichenheit wieder hergestellt werden. Das Prinzip und die Grundidee der Bachblütentherapie soll die Behandlung des Kranken sein und nicht die Behandlung der Krankheit.

Bachblüten für jeden geeignet?

Die Behandlung mit einer Bachblütentherapie ist für jeden geeignet. Auch Kinder und Tiere können davon profitieren. Diese Blüten haben keine Nebenwirkungen und zeigen auch keine Nebenwirkungen, mit anderen Medikamenten eingenommen.

Sie sollen helfen, die Seele positiv einzustimmen, sie können Krankheitsbilder verbessern und auf das Seelenleben wirken. So wie schöne Musik oder Bilder, sollen Bachblüten einen Einfluss auf die Stimmung haben.

Bei sehr empfindlichen Menschen kann durch die Einnahme bereits nach kurzer Zeit eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes eintreten. Eine Bachblütentherapie kann aber auch erst nach 3 oder 4 Wochen Wirkung zeigen.

Auch wenn Bachblüten keinerlei Nebenwirkungen zeigen, sollte man sich immer vor einer Therapie beraten lassen.

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