Zitate & Sprüche Johann Wolfgang von Goethe

Zitate, Sprüche und Weisheiten von Goethe

Nachfolgend eine Liste von über 100 Zitaten von Johann Wolfgang von Goethe, alphabetisch sortiert.

Zitate von Goethe
Zitate von Johann Wolfgang von Goethe
  • Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.
  • Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.
  • Alles ist Kampf, Ringen. Nur der verdient die Liebe und das Leben, der täglich sie erobern muss.
  • Als ich jung war, waren alle meine Glieder gelenkig bis auf eins. Jetzt, wo ich alt bin, sind alle meine Glieder steif, bis auf eins.
  • Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.
  • An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie.
  • Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
  • Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese loszuwerden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.
  • Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken.
  • Beifall lässt sich, wie Gegenliebe, nur wünschen, nicht erzwingen.
Johann Wolfgang von Goethe

Deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

Geboren: 28. August 1749, Frankfurt/Main
Gestorben: 22. März 1832, Weimar

  • Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.
  • Dankbarkeit ist manchmal ein Band, oft aber eine Fessel.
  • Das beste Monument des Menschen ist der Mensch.
  • Das eigentliche Studium der Menschheit ist der Mensch.
  • Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
  • Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.
  • Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.
  • Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
  • Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.
  • Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.
  • Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.
  • Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
  • Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.
  • Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es und wieder nieder zur Erde muss es – ewig wechselnd.
  • Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.

Die Dummheit weiß von keiner Sorge.

  • Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.
  • Die Welt urteilt nach dem Scheine.
  • Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
  • Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
  • Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.
  • Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.
  • Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee.
  • Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.
  • Es gibt keinen grössern Trost für die Mittelmäßigkeit, als daß das Genie nicht unsterblich sei.
  • Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.
  • Es hört doch jeder nur, was er versteht.
  • Es irrt der Mensch, solang er strebt.
  • Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zum Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.
  • Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.
  • Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.
  • Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.
  • Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.
  • Früher wurde im betrunkenen Zustand beraten und im nüchternen beschlossen – heute ist es umgekehrt.
  • Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

Gerne nehmen wir weitere schöne Sprüche, Zitate und Weisheiten von Johann Wolfgang von Goethe sein in unsere Liste auf!

  • Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsre nicht achten.
  • Gerne der Zeiten gedenk‘ ich, da alle Glieder gelenkig – bis auf eins. Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder – bis auf eins.
  • Geschichten schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.
  • Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, dass der Verfasser etwas gewusst hat.
  • Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.
  • Glücklich allein ist die Seele, die liebt.
  • Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum.
  • Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.
  • Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.
  • In Bibliotheken fühlt man sich wie in der Gegenwart eines großen Kapitals, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet.
  • In deinem Lande sei einheimisch klug, im fremden bist du nicht gewandt genug.
  • In Partnerschaften muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man etwas mehr voneinander.
  • Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.
  • Jede große Idee, sobald sie in die Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch.
  • Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.
  • Keine Kunst ist’s, alt zu werden; es ist Kunst, es zu ertragen.
  • Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles.

Lerne alt zu werden mit einem jungen Herzen.

  • Man kann die Erfahrung nicht früh genug machen, wie entbehrlich man in der Welt ist.
  • Man kann in wahrer Freiheit leben und doch nicht ungebunden sein.
  • Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein.
  • Man könnt‘ erzogene Kinder gebären, wenn die Eltern erzogen wären.
  • Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
  • Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
  • Missverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.
  • Mit dem Wissen wächst der Zweifel.
  • Mit Worten läßt sich trefflich streiten.
  • Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.
  • Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
  • Nur der verdient die Gunst der Frauen, der kräftig sie zu schätzen weiß.
  • Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.
  • Prüfungen erwarte bis zuletzt.
  • Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.
  • Sucht nur die Menschen zu verwirren, sie zu befriedigen ist schwer.
  • Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
  • Um einen Mann zu schätzen, muss man ihn zu prüfen wissen.
  • Unmöglich ist’s, drum eben glaubenswert.

Unsere Eigenschaften müssen wir kultivieren, nicht unsere Eigenheiten.

  • Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.
  • Vor einer Revolution ist alles Bestreben, nachher verwandelt sich alles in Forderung.
  • Was ist ein unbrauchbarer Mann? Der nicht befehlen und auch nicht gehorchen kann.
  • Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.
  • Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.
  • Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.
  • Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
  • Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, daß sie sich irren.
  • Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen.
  • Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, so war es in der Person Christi.
  • Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.
  • Wenn man einmal weiß, worauf alles ankommt, hört man auf, gesprächig zu sein.
  • Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.
  • Wenn weise Männer nicht irrten, müßten die Narren verzweifeln.
  • Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.
  • Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
  • Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.
  • Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
  • Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.
  • Wer spät im Leben sich verstellen lernt, der hat den Schein der Ehrlichkeit voraus.
  • Willkürlich handeln ist des Reichen Glück.
  • Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.
  • Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.
  • Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.
  • Zur Resignation gehört Charakter.

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