Zitate & Sprüche von Voltaire

Zitate, Sprüche und Weisheiten von Voltaire

Voltaire, mit vollem Namen Francois Marie Voltaire, geboren am 21.11.1694 und verstorben am 30.05.1778 ain Paris war ein französischer Philosoph und Schriftsteller der französischen und europäischen Aufklärung.

Voltaire - Zitate und Weisheiten
Zitate von Francois Marie Voltaire

Mit seinen kritischen Äußerungen gegenüber der Feudalherrschaft und dem „Monopol“ der katholische Kirche gilt Voltaire als ein Wegbereiter der Französischen Revolution.

Stöbern Sie in unserer Sammlung der bekanntesten Zitate von Voltaire:

  • Alle Ereignisse in dieser besten aller möglichen Welten stehen in notwendiger Verkettung miteinander.
  • Alle Kriege sind nur Raubzüge.
  • Alle Mönche stehen vor dieser Wahl: entweder der Unglaube macht ihnen ihren Beruf verhasst, oder der Stumpfsinn lässt ihn erträglich werden.
  • Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.
  • Anerkennung ist ein wunderbares Ding: Sie bewirkt, dass das, was an anderen herausragend ist, auch zu uns gehört.
  • Auf der ganzen Welt wird man nicht zur Ader gelassen, bekommt man kein Klistier verabreicht, ohne dass man dafür bezahlt oder dass ein anderer es für einen tut.
  • Auf dieser Welt ist alles Auferstehung; die Raupen leben als Schmetterlinge wieder auf, ein Kern, den man in die Erde legt, als Baum. Alle Tiere, die in der Erde vergraben werden, erstehen als Kräuter, als Pflanzen wieder, sind Nahrung für andere Tiere und werden bald Bestandteile von diesen. Alle Teilchen, aus denen sich die Körper zusammensetzten, werden in andere Wesen umgewandelt.
  • Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.
  • Bei einem berühmten Autor bewundern Narren alles. Ich lese nur für mich, und ich mag nur, was mir dienlich ist.
  • Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor.
  • Beispiele läutern besser als Vorwürfe.
  • Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.
  • Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selber hilft.
  • Das große Geheimnis besteht darin, die Dinge mit Beredsamkeit darzulegen.
  • Das siegreiche Volk hat niemals einen Vorteil von den Trümmern des besiegten Volkes. Es bezahlt alles. Es leidet, auch wenn seine Waffen siegreich sind.
  • Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache.
  • Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.
  • Das vollkommene Glück ist unbekannt. Für den Menschen ist es nicht geschaffen.
  • Der erste Monat der Ehe ist der Monat des Honigs und der zweite der Monat des Absinths.
  • Der Fanatismus ist für den Aberglauben, was das Delirium für das Fieber, was die Raserei für den Zorn ist.
  • Der Himmel ist weiter nichts als der große Schlafsaal der Erde, der allen Menschen offensteht.
  • Der Hochmut der Kleinen besteht darin, immer, der Großen, nie von sich selbst zu sprechen.
  • Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.
  • Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich.
  • Die Arbeit hält drei große Übel fern: Die Langeweile, das Laster und die Not.
  • Die Arroganz der Kleinen ist es, immer von sich, die der Großen, nie von sich zu reden.
  • Die Deutschen sind die Greise von Europa, die Engländer die Männer, die Franzosen die Kinder.
  • Die Eigenliebe ist ein windgeblähter Ballon, daraus Stürme hervorbrechen, wenn er geritzt wird.
  • Die Frau ist ein menschliches Wesen, das sich anzieht, schwatzt und sich wieder auszieht.
  • Die Geschichte ist nur ein Gemälde von Verbrechern und Drangsalen. Die Menge unschuldiger und friedlicher Menschen tritt auf diesem ungeheuren Schauplatz fast immer in den Hintergrund. Die Hauptpersonen sind nur ehrgeizige Schurken.
  • Die Götter sind gut, die Priester grausam.
  • Die höchste Arroganz besteht darin, sie gar nicht zu zeigen.
  • Die Industrie muss gefördert werden, aber die blühende Industrie müsste dann ihrerseits auch den Staat unterstützen.
  • Die Liebe ist ein Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
  • Die Menschen suchen ihr Glück, ohne zu wissen, auf welche Art sie es finden können: Wie Betrunkene ihr Haus suchen, im unklaren Bewußtsein, eins zu haben.
  • Die nützlichsten Bücher sind diejenigen, welche den Leser zu ihrer Ergänzung auffordern.
  • Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends.
  • Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam.
  • Die Zeit heilt alle Wunden.
  • Diese Welt ist ein einziges großes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.
  • Dir fehlen Flügel und du möchtest fliegen? Krieche!
  • Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.
  • Ein jeder versucht eben auf seine Weise, in der Welt vorwärts zu kommen.
  • Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.
  • Erst das Alter verhärtet gewöhnlich das Herz der Minister.
  • Es braucht nur zwei bis drei mutige Menschen, um den Geist einer Nation zu ändern.
  • Es gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.
  • Es hat Verzweiflung oft die Schlachten schon gewonnen.
  • Es ist ausgemacht, daß Gott die Weiber nur geschaffen hat, um die Männer zu zähmen.
  • Es ist eine verabscheuenswerte Schwäche der Menschen, bewundernd zu jenen emporzuschauen, die ihnen auf glänzende Art Böses angetan haben. Sie sprechen lieber vom Zerstörer eines Reiches als von dessen Gründer.
  • Es ist gefährlich, in Dingen recht zu haben, in denen die etablierten Autoritäten unrecht haben.
  • Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, welcher straft und belohnt.
  • Es ist klug und weise,an allem zu zweifeln.
  • Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.
  • Gäbe es keinen Gott, so müßte man ihn erfinden.
  • Glaubt ihr vielleicht, es sei schwieriger, einen Beweis zu liefern als ein Kind zu zeugen?
  • Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden.
  • Ich fürchte, mich zu kennen, und kann mich doch nicht ignorieren.
  • Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit.
  • Ich habe nicht den zähen Eigensinn der alten Leute. Ich bin geschmeidig wie ein Aal, lebhaft wie eine Eidechse und immer auf dem Sprung wie ein Eichhörnchen. Sobald man mir eine Dummheit nachgewiesen hat, setze ich schnell eine andere an ihre Stelle.
  • Ich mag keine Helden. Sie machen mir zuviel Lärm in der Welt.
  • Ich weiß nicht, was das sein mag, das ewige Leben. Aber dieses hier, das diesseitige, ist ein schlechter Scherz.
  • In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.
  • Ist es nicht so, dass die Menschen aus Gewohnheit abergläubisch und aus Instinkt Schurken sind?
  • Je arbeitsamer ein Volk ist, umso mehr verdient es am Ausland.
  • Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.
  • Laßt uns arbeiten, ohne zu grübeln. Das ist das einzige Mittel, das Leben erträglich zu machen.
  • Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.
  • Man möge nachweisen, daß das gewisse Etwas namens Materie genau so gut denken kann wie das gewisse Etwas namens Esprit.
  • Man soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.
  • Mancher glänzt an zweiter Stelle, dessen Licht an der ersten erlischt.
  • Mehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren Größe bemessen darf!
  • Nichts ist gefährlicher in der Welt als Größe.
  • Nichts langweilt so wie außergewöhnliche Dinge, die alltäglich geworden sind. Allein Bedürfnisse, die immer wieder neu aufleben, können alle Tage Freude bereiten.
  • Nur wer in allem Maß hält und sich Bewegung macht, fühlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.
  • Reichtum verdirbt die Seele. So hat Gott also eurer Mutter die Gnade erwiesen, sie an den Bettelstab zu bringen. Umso besser für sie, nun ist sie sicher, das Seelenheil zu gewinnen.
  • Scharlatanen, die Dummköpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts.
  • So arbeiten wir denn, ohne viel zu difteln und zu deuteln. Das ist das einzige Mittel, sich das Leben erträglich zu machen.
  • Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er.
  • Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle Mönche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er.
  • Um zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise.
  • Unbefriedigte Liebe wächst, wenn Liebende einander fern sein müssen, und keine Philosophie hilft dagegen.
  • Unser größter Feind ist die Langeweile.
  • Vom Leben muß man wie vom Mahle fortspazieren, dem Wirte danken und sein Bündel schnüren.
  • Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!
  • Wenn ein Arzt hinter dem Sarg eines Patienten geht, folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
  • Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.
  • Wenn man fünf oder sechs Miseren vereinigt, so ergeben sie zusammengenommen einen ganz erträglichen Zustand.
  • Wenn sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.
  • Wer nicht den Sinn seines Alters begreift, hat alles Unglück seines Alters.
  • Wer nicht den Verstand seines Alters hat, der hat das ganze Unglück seines Alters.
  • Wer seine Wünsche zähmt, ist immer reich.
  • Wer seinem Lande treu dient, braucht keine Ahnen.
  • Wer vor vielen Zeugen stirbt, stirbt immer mutig.
  • Wir sind arm, aber mit Geschmack.
  • Wir wollen uns dessen aber nicht rühmen, dass wir die Ältesten sind, sondern darauf bedacht sein, stets die Gerechtesten zu sein.
  • Wisst ihr denn nicht, dass das Chaos der Vater allen Seins ist und Form und Materie der Welt ihren jetzigen Zustand gegeben hat?
  • Zu allen Zeiten, in allen Ländern und auf allen Gebieten des Lebens wuchert das Böse, und das Gute bleibt rar.
  • Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursachen existieren.
  • Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.
  • Zwei Unglückliche sind wie zwei schwache Bäumchen, die, sich gegen einander lehnend, dem Sturme schon kräftigen Widerstand leisten.

Gerne fügen wir unserer Sammlung weitere Zitate von Voltaire hinzu!

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