Zitate & Sprüche von Sokrates

Geschätzte Lesedauer 4 Minute(n)

Zitate, Sprüche uns Weisheiten von Sokrates

Sokrates, geboren im Jahr 469 v. Chr. in Alopeke, verstorben 399 v. Chr. in Athen. Berühmt wurde Sokrates durch Überlieferungen  von Dritten wie seinem Schüler Platon, da Sokrates selber keine schriftlichen Werke hinterließ.

Zitate Sprüche Weisheiten von Sokrates
Zitate von Sokrates

Stöbern Sie in unserer Sammlung der wichtigsten Zitate, Sprüche, Weisheiten und Aphorismen von Sokrates:

  • Ängstigt euch nicht vor dem Tod, denn seine Bitterkeit liegt in der Furcht vor ihm.
  • Dacht ich’s doch, dass auf das Donnerwetter noch Regen folgen würde.
  • Denke immer daran, dass das Essen, so schmackhaft es auch zubereitet sein mag, nur dann schmeckt, wenn wir Appetit haben.
  • Der Eros, das ist das Verlangen der Sterblichen nach Unsterblichkeit.
  • Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.
  • Der Ruhm ist der Duft der Heldentaten.
  • Der Tod ist, selbst wenn er uns auf immer das Bewusstsein raubt, ein köstlich Ding; ein traumloser fester Schlaf selbst ist den glücklichsten Lebenstagen vorzuziehen.

Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer

  • Die Meinungen der Masse sind Gespenster, mit denen man Kinder erschrecken kann.
  • Die Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, die Selbsttäuschung aber das meiste Übel.
  • Die Selbsterkenntnis ist die Bedingung praktischer Tüchtigkeit. Eigenartigerweise kann ein Mann immer sagen, wie viele Schafe er besitzt, aber er kann nicht sagen, wie viele Freunde er hat, so gering ist der Wert, den wir ihnen beimessen.
  • Ein gutes Essen bringt gute Leute zusammen.

Ein Leben, das nicht kritisch untersucht wird, ist es nicht wert, gelebt zu werden.

  • Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: die Wissenschaft, und nur ein einziges Übel: die Unwissenheit.
  • Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum, Luxus künstliche Armut.
  • Hast du deine Meinung schon durch die drei Siebe gegossen: jenes der Wahrheit, jenes der Güte, jenes der Notwendigkeit?
  • Heirate auf jeden Fall! Wenn du eine gute Frau bekommst, wirst du glücklich. Wenn du eine schlechte Frau bekommst, wirst du Philosoph.
  • Heirate oder heirate nicht. Du wirst beides bereuen.
  • Ich bin weder Athener noch Grieche, sondern ein Bürger der Welt.
  • Ich habe mich stets bemüht, die, mit denen ich verkehrte, besser zu machen.
  • Ich mag, daß meine Freunde zu mir kommen, wenn sie unglücklich sind.
  • Ich weiß, daß ich nichts weiß. Um diesen Unterschied bin ich wohl klüger als die anderen.
  • In jedem Menschen ist Sonne – man muß sie nur zum Leuchten bringen
  • Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen.
  • Je weniger Wünsche wir haben, desto mehr ähneln wir Gott.
  • Jener glaubt etwas zu wissen, weiß aber nichts, ich weiß zwar auch nichts, glaube aber auch nichts zu wissen.
  • König ist nur, wer seine eigenen Leidenschaften beherrscht.
  • Leichter läßt sich eine glühende Kohle auf der Zunge halten als ein Geheimnis.
  • Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.
  • Mensch, erkenne dich selbst, dann weißt du alles.
  • Niemand kennt den Tod, und niemand weiß, ob er für den Menschen nicht das allergrößte Glück ist.
  • Nur der ist weise, der weiß, daß er es nicht ist.
  • Rechtes Handeln folgt dem rechten Denken.
  • Rede, damit ich dich sehe.
  • Sei, was du scheinen willst.
  • Stagnation ist der Anfang vom Ende! Die Geschichte endet nicht mit uns.
  • Verleihe meiner inneren Seele Schönheit; mögen mein Äußeres und mein Inneres eins sein.
  • Vier Eigenschaften gehören zu einem Richter: höflich anzuhören, weise zu antworten, vernünftig zu erwägen und unparteiisch zu entscheiden.
  • Was Du auch tust, du wirst es bereuen.
  • Was wunderst du dich, daß deine Reisen dir nichts nützen, da du dich selbst mit herumschleppst?
  • Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.
  • Wenn alle Menschen ihr Mißgeschick auf einen einzigen großen Haufen legten, von dem sich jeder den gleichen Anteil zu nehmen hätte – die meisten Menschen wären froh, wenn sie ihren eigenen Beitrag zurückbekommen und verschwinden könnten.
  • Wer besser beschäftigt werden könnte, ist müßig.
  • Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.
  • Wir leben nicht, um zu essen, wir essen, um zu leben.
  • Zu Ansehen gelangt man, indem man sich zu werden bemüht, als was man gerne gelten möchte.
  • Zu dem Unglücklichen sind selbst noch die Gerechten böse.
  • Zur Unterscheidung von Gutem und Schlechtem bedarf der Verständige keines anderen Menschen.

Gerne fügen wir unserer Aufstellung weitere – von Ihnen gefundene – Zitate, Sprüche, Weisheiten und Aphorismen von Sokrates bei. Bitte sprechen Sie uns an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.