Zitate & Sprüche Scham

Zitate und Sprüche über Scham und schämen

Scham ist ein Gefühl von Verlegenheit, was sehr oft mit Erröten, Herzklopfen und einem Senken des Blickes einher geht. Scham wird ausgelöst, wenn man sich durch eigenes Fehlverhalten vorgegebenen Normen nicht entsprochen hat oder eine Verletzung des eigenen Intimbereichs erfolgt ist.

Zitate schämen
Zitate, Sprüche und Weisheiten über Scham

Von Fremdschämen wird gesprochen, wenn man sich selber für Fehler oder Unzulänglichkeiten anderer unangenehm betroffen fühlt.

Stöbern Sie in unserer Sammlung von Zitaten, Sprüchen und Weisheiten zum Thema Scham und sich schämen:

  • Als die christliche Nacht hereinbrach und die Menschheit auf Zehen zur Liebe schleichen mußte, da begann sie sich dessen zu schämen, was sie tat. Karl Kraus
  • Auch verschämt sein hat sein gehörig Maß und seine Stunde. Friedrich von Schiller
  • Auch wenn du allein bist, solltest du nichts Böses tun oder sagen. Lerne, dich mehr vor dir selbst als vor anderen zu schämen! – Demokrit
  • Dann ist einer durchaus verarmt, wenn die Scham den Schaden umarmt. Johann Wolfgang von Goethe
  • Die Gewalt ihrer Reize zu verdoppeln, gab die Natur dem Weibe die Scham. Christoph Martin Wieland
  • Die Scham ist in den Augen. Sprichwort
  • Ein Erröten zurückzunehmen, haben manche schon der Schande sich geopfert. Friedrich Schiller
  • Eine beschämende Antwort gehört auf eine vorwitzige Frage. Johann Jakob Engel

Eine einzige Art der Furcht hat etwas Edles die Schamhaftigkeit. Karl Julius Weber

  • Es gibt kaum Menschen, die sich nicht schämen, einander geliebt zu haben, wenn es mit ihrer Liebe vorbei ist. François de la Rochefoucauld
  • Im dem Gürtel bewahrt Aphrodite der Reize Geheimnis: Was ihr den Zauber verleiht ist, was sie bindet, die Scham – Friedrich von Schiller
  • Lieber sterben als beschämen. Talmud
  • Man schämt sich nur, wenn man liebt. Platon
  • Manche Männer müssen wieder lernen, auf den Tisch zu hauen, anstatt sich von ihren Frauen unterdrücken zu lassen! Man muß doch froh sein, ein Mann zu sein, und darf sich nicht dafür schämen. Die Frauen nämlich mögen die weichgekochten Männer gar nicht gern. Konstantin Wecker
  • Nur wer beim Anblick des Errötens selbst errötet, ist würdig, nicht zu erröten. Erhard Blanck
  • Scham bezeichnet im Menschen die innere Grenze der Sünde. Wo er errötet, beginnt eben sein edleres Selbst. Christian Friedrich Hebbel
  • Scham hindert Schande. Sprichwort
  • Scham ist dem Alten eine Schande, dem Jungen eine Ehre. Sprichwort
  • Scham ist eine große Tugend. Freidank
  • Scham und gute Sitten weichen der Armut. Sprichwort
  • Schamrot ist die beste Farbe. Sprichwort
  • Sie sei sonst, wie sie sei, die Zeit, so liebt sie doch Schamhaftigkeit. Sie kann die Wahrheit nackt nicht leiden; drum ist sie emsig, sie zu kleiden. Friedrich Freiherr von Logau
  • Über die Armut braucht man sich nicht zu schämen, es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten. Johann Nestroy
  • Um edel zu empfinden, laßt Scham nicht aus der Seele schwinden! Wolfram von Eschenbach
  • Uns kröne das schönste Geschenk aus Götterhand: Schamhaftigkeit! – Euripides
  • Wenn die Frau ihre Scham verliert, so geht sie daran ohne Zaum: das heißt den Schemel unters Bette stoßen. Sprichwort
  • Wer die Scham vor den Menschen verliert, der wird auch die Furcht vor Gott verlieren. Sprichwort
  • Wer errötet, fühlt sich schon schuldig. Die wahre Unschuld schämt sich nicht. Jean-Jacques Rousseau
  • Wir müssen uns nicht schämen, Deutsche zu sein. Wir können sogar ein wenig stolz auf uns sein. Peter Boenisch
  • Wo keine Scham ist, ist auch keine Tugend. Sprichwort
  • Wo wir uns nicht schämen sollten, da schämen wir uns, und wo wir uns schämen sollten, da schämen wir uns nicht. Demophilos
  • Zu Tisch und Bett soll man sich nicht schämen. Sprichwort

Gerne fügen wir unserer Sammlung weitere Zitate, Sprüche und Weisheiten zum Thema Scham und sich schämen bei.

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