Zitate & Sprüche Oscar Wilde

Zitate und Sprüche von Oscar Wilde

Oscar Wilde, mit vollem Namen Oscar Fingal O‘ Flahertie Wills Wilde, geboren am 16.10.1854 und Dubling verstorben am 30. November 1900 in Paris zählt zu den bekanntesten irischen Schriftstellern.

Zitate Oscar Wilde
Zitate und Sprüche von Oscar Wilde

Stöbern Sie in der Übersicht aller uns bekannten Zitate und Sprüche von Oscar Wilde:

  • Alle anziehenden Leute sind immer im Kern verdorben. Darin liegt das Geheimnis ihrer sympathischen Kraft.
  • Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.
  • Alles Denken ist unmoralisch. Sein Wesen selbst ist Zerstörung.
  • Alles, was ich weiß, ist, daß man das Leben nicht verstehen kann ohne viel Güte, daß man es nicht leben kann ohne viel Güte.
  • Am Anfang widersteht eine Frau dem Ansturm des Mannes, und am Ende verhindert sie seinen Rückzug.
  • Amerika hat uns niemals verziehen, dass Europa ein wenig früher entdeckt worden ist.
  • An einem Manne liebe ich es, wenn er eine Zukunft vor sich, an der Frau, wenn sie eine Vergangenheit hinter sich hat.
  • Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klassen.
  • Bei einer bezaubernden Frau ist das Geschlecht eine Herausforderung, keine Verteidigung.
  • Berechnende Frauen werden lästig, anständige langweilig.
  • Beständigkeit ist die letzte Zuflucht der Phantasielosen.
  • Bigamie ist es, eine Frau zu viel zu haben, Monogamie dasselbe.
  • Bildung ist bewundernswürdig, aber man sollte sich von Zeit zu Zeit daran erinnern, dass wirklich Wissenswertes nicht gelehrt werden kann.

Charakterlosigkeit ist ein Mythos, den biedere Individuen geschaffen haben, um damit die Faszinationskraft anderer Leute erklären zu können.

  • Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.
  • Das einzige, was uns das ganze Leben hindurch aufrecht erhält, ist die Überzeugung von der Inferiorität der andern.
  • Das erhabenste Vergnügen an der Literatur ist, das Nicht-Existente existent zu machen.
  • Das Geheimnis der Liebe ist größer, als das Geheimnis des Todes.
  • Das Gewissen macht uns alle zu Egoisten.
  • Das Gute empfangen wir von der Kunst nicht auf direktem Wege, sondern auf dem Umweg über die Gewöhnung an jene Anmut und Schönheit, mit der sie uns umgibt.
  • Das ist die Kunst des Gesprächs: Alles zu berühren und sich in nichts zu vertiefen.
  • Das Kunstwerk soll den Zuschauer beherrschen: nicht der Zuschauer das Kunstwerk. Der Zuschauer soll empfänglich sein. Er soll die Violine sein, die der Meister spielt. Und je vollständiger er seine eigenen dummen Ansichten, seine eigenen törichten Vorurteile, seine eigenen absurden Ideen über das, was Kunst sein und was sie nicht sein sollte, unterdrückt, desto wahrscheinlicher wird er das Kunstwerk verstehen und zu würdigen wissen.
  • Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben. Die Griechen mit ihrem hurtigen, künstlerischen Instinkt haben dies sehr wohl erkannt. Darum stellten sie in das Brautgemach die Bildsäule des Hermes oder des Apoll, auf daß dieses junge Weib Kinder gebäre von solchem Liebreiz wie die Werke der Kunst, auf die der Blick der Frau in ihren Verzückungen und Qualen fiel.
  • Das Leben des Künstlers ist einfach Entwicklung des Ich. Demut heißt beim Künstler, das er jede Erfahrung offen bejaht, so wie Liebe beim Künstler einfach jener Schönheitssinn ist, der der Welt ihren Leib und ihre Seele enthüllt.
  • Das Leben ist der Kunst bester, der Kunst einziger Schüler.
  • Das Leben verdirbt durch seinen Realismus immer die Thematik der Kunst.
  • Das moralische Leben des Menschen gehört zum wesentlichen Gegenstand des Künstlers, die Moral der Kunst besteht jedoch in der vollkommenen Anwendung eines unvollkommenen Ausdrucksmittels.
  • Das wahre Geheimnis der Welt liegt im Sichtbaren, nicht im Unsichtbaren.
  • Das wahre Ziel ist, die Gesellschaft auf einer Grundlage neu aufzurichten, die die Armut ausschließt.
  • Das Wesen des Altruismus besteht in der Eigentümlichkeit, daß man sich um die Lebensführung der anderen nicht kümmert, sondern diese durchaus ungestört läßt.
  • Dein Erfolg enthält immer etwas, das selbst deinen besten Freunden mißfällt.
  • Den idealen Gatten gibt es nicht. Der ideale Gatte bleibt ledig.
  • Denkst Du wirklich, es ist Schwäche, einer Versuchung nachzugeben? Es gibt furchtbare Versuchungen, denen zu unterliegen Kraft verlangt. Kraft und Mut. Sein ganzes Leben in einem einzigen Moment aufs Spiel zu setzen, alles in einem Wurf zu wagen – das ist keine Schwäche.
  • Der Besitz erzeugt nicht nur Pflichten, er schafft so viele, dass eine Fülle davon Qual ist.
  • Der echte Künstler nimmt vom Publikum keine Notiz. Das Publikum existiert für ihn nicht.
  • Der einzige Maßstab für die Schönheit, den der Künstler anerkennt, ist sein eigenes Temperament.
  • Der Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der – wenn er nicht daheim ist – Ratschläge erteilt.
  • Der Fleiß ist die Wurzel aller Häßlichkeit.
  • Der Gebildete widerspricht den anderen, der wahre Weise sich selbst.
  • Der Glückliche ist mit sich und seiner Umgebung einig.
  • Der Kultivierte bedauert nie einen Genuß. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuß ist.
  • Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge.
  • Der Schmeichler ist ein Mensch, der seiner Meinung nach deine Fähigkeiten außerordentlich übertreibt, so daß sie näher an deine eigene Vorstellung von ihnen herankommen.
  • Der Skeptizismus ist der Anfang des Glaubens.
  • Der Weg des Paradoxes ist der Weg zur Wahrheit. Um die Wirklichkeit zu prüfen, muß man sie auf dem Seil tanzen lassen.
  • Der Wert einer Idee hat nichts mit der Wahrhaftigkeit dessen zu tun, der ihr Ausdruck gibt. Es ist sogar wahrscheinlich, daß eine Idee umso geistiger ist, je unaufrichtiger ein Mensch ist.

Die Alten glauben alles. Die Gereiften misstrauen allem.
Die Jungen wissen alles.

  • Die Amerikaner sind große Heldenverehrer und suchen ihre Helden stets in der Verbrecherwelt.
  • Die angeblichen Volksführer müssen selbst dem Mob folgen.
  • Die antiken Geschichtsschreiber haben uns wundervolle Dichtungen als Tatsachen überliefert. Die modernen Erzähler langweilen uns mit Tatsachen, welche sie als Dichtung ausgeben.
  • Die Aufgabe der Literatur ist, aus dem rohen Material des wirklichen Lebens eine neue Welt zu erschaffen, die herrlicher, dauernder und wahrhaftiger sein wird als die Welt, auf die das gewöhnliche Auge blickt und durch welche die gewöhnlichen Naturen ihre Vollendung zu verwirklichen trachten.
  • Die Barmherzigkeit ruft eine Menge von Sünden hervor.
  • Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen.
  • Die Bühne scheint mir der Treffpunkt von Kunst und Leben zu sein.
  • Die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
  • Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.
  • Die Ehe ist eine gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen.
  • Die eigentliche Grundlage der Ehe ist tiefes Einander-Mißverstehen.
  • Die einzig glaubwürdigen Portraits sind Bilder, in denen sehr wenig von dem Modell und sehr viel vom Künstler enthalten ist.
  • Die einzige Art, wie man sich zu einer Frau verhalten kann, ist, sie zu lieben, wenn sie hübsch ist, und eine andere zu lieben, wenn sie es nicht ist.
  • Die einzigen persönlich erfreulichen Künstler, die ich jemals kennenlernte, sind schlechte Künstler. Gute Künstler leben nur in dem, was sie schaffen, und sind infolgedessen völlig uninteressant an dem, was sie sind.
  • Die einzigen wirklichen schönen Dinge sind die Dinge, die uns nicht betreffen.
  • Die Engländer mögen keinen Mann, der immer behauptet, daß er recht hat, und sie sind ganz vernarrt in einen Mann, der zugibt, daß er unrecht hatte.
  • Die Frau ist die geistige Gefährtin des Mannes, im öffenlichen wie im privaten Leben. Ohne sie würden wir die wahren Ideale vergessen.
  • Die Frauen bringen jedes Abenteuer um seinen Duft, indem sie dem flüchtigen Erlebnis Dauer gewähren wollen.
  • Die Frauen haben es auf dieser Erde viel besser als die Männer. Ihnen sind viel mehr Dinge verboten.
  • Die Frauen sind Sphinxe ohne Rätsel.
  • Die Freude, die ein Mensch bei der Schaffung eines Kunstwerks empfindet, ist eine ganz persönliche Freude, und um dieser Freude willen allein schafft er.
  • Die Geschichte der Frau ist die Geschichte der schlimmsten Tyrannei, die die Welt je gekannt hat. Die Tyrannei der Schwachen über die Starken. Es ist die einzig dauernde Tyrannei.
  • Die große Leidenschaft ist das Privileg derer, die sonst nichts zu tun haben.
  • Die große Wahrheit ist, das sich die Kunst zunächst weder an den Intellekt noch an das Gefühl wendet, sondern ganz allein an das künstlerische Temperament.
  • Die hauptsächlichste Gefahr der Ehe liegt darin, daß man selbstlos wird. Selbstlose Leute sind farblos.
  • Die höchste Kunst dient dem Menschen, so wie die großartigste Natur sich selbst dient.
  • Die höchste wie die niedrigste Form der Kritik ist eine Art Autobiographie.
  • Die Jugendlichkeit Amerikas ist seine älteste Tradition. Dreihundert Jahre alt.
  • Die Karikatur ist eine Huldigung, welche die Mittelmäßigkeit dem Genius darbringt.
  • Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicherlich unerfreulich, aber die Gesellschaft dort wäre von Interesse.
  • Die Kunst drückt nichts als sich selbst aus
  • Die Kunst entfaltet sich lediglich in der ihr eigenen Bahn. Sie ist nie ein Symbol des Zeitalters, die Zeitalter sind ihre Symbole.
  • Die Kunst ist das einzig Seriöse auf der Welt, und der Künstler ist der einzige, der nie seriös wird.
  • Die Kunst ist das mathematische Resultat des emotionellen Strebens nach Schönheit. Wenn ein Kunstwerk nicht durchdacht ist, ist es nichts.
  • Die Kunst ist die intensivste Form des Individualismus, die die Welt kennt.
  • Die Kunst ist kein Spiegel, sondern ein Kristall. Sie schafft ihre eigenen Gestalten und Formen.
  • Die Kunst ist unser geistvoller Protest, unser kühner Versuch, der Natur ihren eigentlichen Platz zuzuweisen.
  • Die Kunst steht außerhalb der Ethik, denn sie richtet ihr Augenmerk auf das Schöne, das Unsterbliche und ewig Wechselvolle.
  • Die Leute, die nur einmal im Leben wirklich lieben, sind die wirklich Oberflächlichen. Was sie ihre Treue nennen, nenne ich entweder die erschlaffende Wirkung der Gewohnheit oder einen Mangel an Einbildungskraft.

Die Liebe beginnt damit, daß man sich selbst betrügt, und sie endet damit, daß man andere betrügt.

  • Die Literatur greift immer dem Leben vor. Sie ahmt das Leben nicht nach, sondern formt es nach ihrer Absicht.
  • Die Männer heiraten, weil sie müde sind, die Frauen, weil sie neugierig sind. Beide werden enttäuscht.
  • Die Männer sind Bestien. Darum ist es höchst wichtig, die Kerle gut zu füttern.
  • Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.
  • Die moralisierende Frau ist ohne jeden Reiz.
  • Die Musik schafft uns eine Vergangenheit, von der wir nichts wussten, und erfüllt uns mit dem Gefühl von Leiden, die unseren Tränen verborgen geblieben waren.
  • Die Natur haßt die Vernunft.
  • Die Natur ist immer hinter der Zeit zurück.
  • Die Natur ist keineswegs die große Urmutter, die uns gebar. Sie ist unsere Schöpfung. Es ist unsere Einbildungskraft, die sie beseelt.
  • Die Öffentlichkeit hat eine unersättliche Neugier, alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte.
  • Die reizlose Frau ist immer auf ihren Gatten eifersüchtig. Die reizvolle Frau ist es niemals.
  • Die Seele kommt alt zur Welt, aber sie wächst und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie unseres Daseins.
  • Die Tragödie des Alters ist nicht, daß man alt ist, sondern das man jung ist.
  • Die übelsten Werke sind stets mit den erhabensten Vorsätzen begonnen worden.
  • Die Vergangenheit ist ohne Bedeutung. Die Gegenwart ist ohne Gewicht. Mit der Zukunft allein haben wir uns auseinanderzusetzen. Denn die Vergangenheit ist, was der Mensch nicht hätte sein dürfen. Die Gegenwart ist, was der Mensch nicht sein sollte. Die Zukunft ist, was die Künstler sind.

Die wahre Vollendung des Menschen liegt nicht in dem, was er besitzt,
sondern was er ist.

  • Die Wahrheit in der Kunst ist die Identität eines Dinges mit sich selbst: das Äußere, das zum Ausdruck des Innern geworden: die fleischgewordene Seele: der vergeistigte Leib.
  • Die Wahrheit ist etwas, wovon ich mich so bald wie möglich befreie!
  • Die Wahrheit ist selten rein und niemals einfach.
  • Die Welt ist von Narren erschaffen, damit Weise in ihr leben können.
  • Die Wissenschaft ist die Geschichte toter Religionen.
  • Die Zeiten leben in der Geschichte durch ihre Anachronismen.
  • Durch die Kunst, die Kunst allein, erreichen wir unsere Vollendung.
  • Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.
  • Ein Bischof sagt als Achtzigjähriger noch genau dasselbe, das ihm eingeflößt wurde, als er achtzehn war.
  • Ein ewig heiterer Gesichtsausdruck ermüdet und auf die Dauer weit mehr als ein ständiges Stirnrunzeln.
  • Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, ein Gedanke zu heißen.
  • Ein großer Künstler erfindet eine Idealfigur, und das Leben versucht sie nachzubilden, in einer leichtverständlichen Form zu reproduzieren.
  • Ein Künstler braucht für die Entfaltung seiner Kunst den Umgang mit Ideen und eine geistige Atmosphäre und Ruhe, Frieden und Einsamkeit.
  • Ein Künstler sollte schöne Dinge schaffen, aber nichts aus seinem eigenen Leben hineintun.
  • Ein Kunstwerk ist das unverwechselbare Ergebnis eines unverwechselbaren Temperaments. Seine Schönheit beruht auf der Tatsache, dass der Schöpfer ist, was er ist.
  • Ein Kunstwerk ist nutzlos, wie eine Blume nutzlos ist. Eine Blume blüht sich selber zur Freude. Ihre Betrachtung verschafft uns einen Augenblick der Freude.
  • Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt.
  • Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.
  • Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich.
  • Ein wirklicher Künstler glaubt an sich, weil er ganz und gar er selbst ist.
  • Ein Zyniker ist ein Mensch, der vor allen Dingen den Preis und von keinem den Wert weiß.
  • Eine Bekanntschaft, eingeleitet durch ein Kompliment, wird in Freundschaft münden: Sie hat auf richtige Art begonnen.
  • Eine feinfühlige Person ist eine Person, die immer anderen auf die Füße tritt, weil sie selbst Hühneraugen hat.
  • Eine Idee wird darum noch nicht wahr, weil jemand sich dafür geopfert hat.
  • Eine Mutter, die sich nicht in jeder Ballsaison mit ihrer Tochter entzweit, empfindet für diese keine wirkliche Zuneigung.
  • Eine strenge und unumstößliche Regel, was man lesen sollte und was nicht, ist albern. Man sollte alles lesen. Mehr als die Hälfte unserer heutigen Bildung verdanken wir dem, was wir nicht lesen sollten.
  • Eine Wahrheit hört auf, wahr zu sein, wenn sie von mehr als einer Person geglaubt wird.
  • Einer Frau, die einem ihr wahres Alter sagt, sollte man niemals trauen. Eine Frau, die einem das sagt, würde einem alles sagen.
  • Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden kann.
  • Er würde der beste Kerl sein, wenn er nur nicht immer die Wahrheit sagen wollte.
  • Erfahrung ist der Name, mit dem jeder seine Dummheiten bezeichnet.
  • Es bedarf einer vollendet guten Frau, etwas vollendet Blödsinniges zu tun.
  • Es gibt eine so aufreizend große Zahl von Frauen, die mit ihrem eigenen Gemahl flirten. Das macht sich so schlecht. Es sieht so aus, als ob man die eigene Wäsche, um zu zeigen, wie rein sie ist, öffentlich waschen würde.
  • Es gibt keine Stimmung oder Leidenschaft, die uns die Kunst nicht geben kann, und wer ihr Geheimnis ergründet hat, vermag im voraus zu sagen, welcher Art unsere Erfahrungen sein werden.
  • Es gibt nichts, was Kunst nicht ausdrücken kann.
  • Es gibt nur ein Ding auf der Welt, das schlimmer ist, als daß die Leute über einen reden, und das ist, daß die Leute nicht über einen reden.
  • Es gibt nur eine Klasse in der Gesellschaft, die mehr an Geld denkt, als die Reichen. Das sind die Armen.
  • Es gibt nur eine Sünde, und das ist Dummheit.
  • Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln – Leute, die alles wissen, und Leute, die überhaupt nichts wissen.
  • Es gibt schreckliche Versuchungen, und es erfordert Kraft und Mut, ihnen nachzugeben.
  • Es ist die Literatur, die uns den Körper in seiner Behendigkeit und die Seele in ihrer Unrast zeigt.
  • Es ist ein schlechter Trost zu wissen, daß jemand, der uns ein schlechtes Mittagessen servierte oder eine mindere Weinsorte aufgewartet hat, ein völlig einwandfreies Privatleben führt. Auch Kardinaltugenden entschädigen nicht für kalte Vorspeisen.
  • Es ist eine schreckliche Sache für einen Mann, wenn er plötzlich entdeckt, dass er sein Leben lang nichts als die Wahrheit gesagt hat.
  • Es ist unglaublich, wieviel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.
  • Es ist wichtiger, daß jemand sich über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.
  • Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.
  • Es kommt für jeden der Augenblick der Wahl und der Entscheidung: Ob er sein eigenes Leben führen will, ein höchst perönliches Leben in tiefster Fülle, oder ob er sich zu jenem falschen, seichten, erniedrigenden Dasein entschließen soll, das die Heuchelei der Welt von ihm begehrt.
  • Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien.
  • Fragen sind immer der Mühe wert, Antworten nicht immer.
  • Fragen sind niemals indiskret, nur Antworten sind es zuweilen.

Frauen haben einen untrüglichen Instinkt für alles,
außer für das, was auf der Hand liegt.

  • Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden.
  • Frauen sind Gemälde. Männer sind Probleme.
  • Frauen verteidigen sich, indem sie angreifen, und greifen an, indem sie sich ergeben.
  • Frauen werden nie durch Komplimente entwaffnet. Männer immer.
  • Für den Kritiker ist das Kunstwerk einfach eine Anregung zu einem neuen eigenen Werk, das nicht unbedingt eine augenscheinliche Ähnlichkeit mit dem kritisierten Gegenstand zeigen muss.
  • Für den Philosophen sind die Frauen der Triumph des Stoffes über den Geist, genau wie die Männer der Triumph des Geistes über die Moral sind.
  • Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.
  • Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.
  • Gedanke und Sprache sind für den Künstler Werkzeuge einer Kunst.
  • Gegenüber sehr attraktiven Frauen ist meist der Mann der Schutzbedürftige.
  • Gerade durch ihre Unvollständigkeit gelangt die Kunst zur vollendeten Schönheit
  • Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!
  • Gewissen und Feigheit sind in Wirklichkeit ein und dasselbe. Das Gewissen ist nur der öffentliche Geschäftsname der Doppelfirma.
  • Gib dich jeder Frau gegenüber so, als seist du in sie verliebt, und jedem Manne, als sei er dir überlegen! Bald wirst du dich im Rufe des vollendeten Gentleman befinden.
  • Greise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles.
  • Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang sein.
  • Gute Künstler leben nur in ihren Werken, und sie sind daher als Persönlichkeit völlig uninteressant. Ein großer Dichter, ein wirklich großer Dichter, ist das unpoetischste Wesen von der Welt, aber untergeordnete Dichter sind höchst anziehend. Je schlechter ihre Reime sind, um so malerischer sehen sie selber aus.
  • Gute Vorsätze sind nutzlose Versuche, in wissenschaftliche Gesetze einzugreifen. Ihr Ursprung ist pure Eitelkeit. Ihr Resultat ist gleich Null.
  • Gute Vorsätze sind Schecks, auf eine Bank gezogen, bei der man kein Konto hat.
  • Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert.
  • Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.
  • Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was wie ich meine, niemals ratsam ist.
  • Ich erinnere mich, einmal gelesen zu haben, daß die Götter, wenn sie uns strafen wollen, unsere Gebete erhören.
  • Ich habe einen jungen Mann gekannt, der sich durch das Laster, alle Briefe zu beantworten, ruiniert hat.
  • Ich kann mit allem Mitleid haben außer mit dem Leid.
  • Ich liebe Männer mit Zukunft und Frauen mit Vergangenheit.
  • Ich mag keine Prinzipien. Ich bevorzuge Vorurteile.
  • Ich möchte die Kritik ein Schaffen aus Geschaffenem nennen.
  • Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand.
  • Im Moment, wo man sich hinsetzt, um zu denken, wird man nur Nase oder nur Stirn oder sonst etwas Greuliches. Sehen Sie sich doch einmal alle die Leute an, die in gelehrten Berufen etwas geleistet haben! Sie sind alle ausgesprochen häßlich. Natürlich mit Ausnahme der Geistlichen. Aber die Geistlichen denken eben nicht.
  • Immer auf dem Sprunge stehen – das nenne ich Leben. Von Sicherheit eingewiegt werden bedeutet sicheren Tod.
  • In Amerika regiert der Präsident für vier Jahre und der Journalismus für immer und ewig.
  • In der Auswahl seiner Feinde kann man nicht sorgfältig genug sein.
  • In der Stadt lebt man zu seiner Unterhaltung, auf dem Lande zur Unterhaltung der anderen.
  • In London verlangt man sogar von Politikern, daß sie moralisch sind. Die Folgen sind verheerend: Einer nach dem anderen verschwindet in der Versenkung.
  • In Wirklichkeit spiegelt die Kunst den Beschauer, nicht das Leben.
  • Je mehr wir die Kunst studieren, desto weniger kümmert uns die Natur.
  • Jede Kunst ist amoralisch. Denn Gefühlserregung um der Gefühlserregung willen ist das Ziel der Kunst, und jede Gefühlserregung um des Handelns willen ist das Ziel des Lebens.
  • Jede schlechte Kunst entsteht durch die Rückkehr zum Leben und zur Natur, und indem man sie zu Idealen erhebt.
  • Jeder ist der Liebe würdig, nur der nicht, der sich selbst für würdig hält.
  • Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.

Jedes Portrait, das mit Gefühl gemalt wurde, ist ein Portrait des Künstlers, nicht dessen, der ihm dafür gesessen hat.

  • Jedes Porträt, das mit innerer Anteilnahme geschaffen wurde, ist das Porträt des Malers, nicht des Modells.
  • Jedes Publikum verabscheut das Neue, weil es sich davor fürchtet.
  • Jugend ist das Einzige, was zu besitzen sich lohnt.
  • Jugend ist etwas Unvergleichliches
  • Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, dass einige Männer glücklicher sein sollen als andere.
  • Kein großer Künstler sieht die Dinge, wie sie wirklich sind. Täte er es, so wäre er kein Künstler mehr.
  • Kein Künstler hat ethische Neigungen. Ethische Neigung ist bei einem Künstler eine unverzeihliche Manieriertheit des Stils.
  • Keine Frau sollte mit der Gabe, sich zu erinnern, behaftet sein. Eine Frau, die sich erinnert, neigt bereits dazu, sich zu vernachlässigen. Man sieht es dem Hut einer Frau an, ob sie in Erinnerungen lebt.
  • Kinder lieben anfangs ihre Eltern. Wenn sie älter werden, beurteilen sie sie. Bisweilen verzeihen sie ihnen.
  • Kritiker ist, wer seinen Eindruck von schönen Dingen in einen anderen Stil oder einen neuen Stoff zu übertragen vermag.
  • Kunst ist Individualismus, und Individualismus ist eine aufrührerische, desintegrierende Macht.
  • Kunst offenbaren und den Künstler verheimlichen ist das Ziel der Kunst.
  • Kunst und Ethik: Wenn man sie vermischt, kehrt das Chaos zurück.
  • Laster und Tugend sind für den Künstler Stoffe einer Kunst.

Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer.

  • London ist allzusehr erfüllt von Nebel und ernsthaften Leuten. Ob die Nebel die ernsthaften Leute oder die ernsthaften Leute die Nebel hervorbringen, weiß ich nicht genau.
  • Man kann den Menschen nicht durch ein Gesetz vorschreiben gut zu sein.
  • Man kann immer nett gegen die sein, die einen nichts angehen.
  • Man muß etwas wirklich ernstnehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.
  • Man soll immer von Liebesgedanken erfüllt sein. Dies ist der Grund, warum man nicht heiraten sollte.
  • Man sollte nie etwas tun, worüber man nach Tisch nicht reden kann.
  • Man steht so früh auf, weil man so viel zu tun hat, und man legt sich so früh zu Bett, weil man so gar nichts zu denken hat.
  • Man versehe mich mit Luxus. Auf alles Notwendige kann ich verzichten.
  • Manche Richter sind so stolz auf ihre Unbestechlichkeit, dass sie darüber die Gerechtigkeit vergessen.
  • Manchmal denke ich, das Leben des Künstlers sei ein langer und süßer Selbstmord, und ich bedauere es nicht.
  • Männer können analysiert, Frauen nur angebetet werden.
  • Meine Meinung ist, daß immer die Frauen den Männern den Antrag machen und nicht wir den Frauen.
  • Meinungsverschiedenheit über ein Kunstwerk zeigt an, das das Werk neu, kompliziert und wesentlich ist.
  • Memoiren werden in der Regel von Leuten geschrieben, die entweder ihr Erinnerungsvermögen verloren oder nichts getan haben, das der Erinnerung wert wäre.
  • Mir gefallen Menschen besser als Prinzipien und Menschen ohne Prinzipien besser als irgendwas in der Welt.
  • Mode ist das, was man selber trägt. Geschmacklos ist das, was andere tragen.
  • Mode ist so unerträglich häßlich, daß wir sie alle Halbjahre ändern müssen.
  • Muße, nicht Arbeit, ist das Ziel des Menschen.
  • Nach einem trefflichen Mittagessen ist man geneigt, allen zu verzeihen.
  • Natürlich sein heißt allzu verständlich sein. Und allzu verständlich sein heißt unkünstlerisch sein.
  • Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen unsere Liebe.
  • Nichts geht über die Jugend. Die in den mittleren Jahren sind dem Leben verpfändet, die Alten sind in der Rumpelkammer des Lebens, aber die Jugend ist die Herrin des Lebens.
  • Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.
  • Nichts macht die Frauen heutzutage so altern wie die Anhänglichkeit ihrer Bewunderer.
  • Nichts sollte imstande sein, uns zu berauben, denn wir besitzen in Wirklichkeit nichts als das, was wir in uns haben.
  • Nichts von dem, das sich tatsächlich ereignet, ist von irgendwelcher Bedeutung.
  • Nichtstun ist die schwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt
  • Nur die Auktionäre können alle Kunstarten gleichermaßen und unparteiisch bewundern.
  • Nur die ganz Stumpfsinnigen sind schon beim Frühstück geistreich.
  • Nur die Mittelmäßigkeit macht Fortschritte. Ein Künstler bewegt sich in einem Kreis von Meisterwerken, von denen das erste nicht weniger vollkommen ist als das letzte.
  • Nur die Oberflächlichen kennen sich selbst.
  • Nur durch Liebe, nicht durch deutsche Philosophie versteht man den Sinn dieser Welt.
  • Nur eine Sache ist schlimmer als beredet zu werden: wenn niemand über einen redet.
  • Nur wer seine Rechnungen nicht bezahlt, darf hoffen, im Gedächtnis der Kaufleute weiterzuleben.
  • Obwohl es paradox erscheinen mag […], ist es darum nicht weniger wahr, dass das Leben die Kunst weit mehr nachahmt als die Kunst das Leben.
  • Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bringen die Zeit in Bewegung.
  • Popularität setzt immer Mittelmäßigkeit voraus.
  • Pünktlichkeit stiehlt uns die beste Zeit.
  • Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.
  • Schicksalsschläge lassen sich ertragen – sie kommen von außen, sind zufällig. Aber durch eigene Schuld leiden – das ist der Stachel des Lebens.
  • Selbstaufopferung sollte polizeilich verboten sein. Sie wirkt so demoralisierend auf die Menschen, für die man sich aufopfert.
  • Selbstlosigkeit bedeutet, die anderen Menschen ihr Leben leben zu lassen und sie nicht zu stören.
  • Selbstsucht liegt nicht darin, daß man nach eigenem Gutdünken lebt, sondern darin, daß man von anderen jene Lebensführung verlangt, die man sich selbst gesetzt hat.
  • Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht.
  • Sicherlich liegt der Anfang aller ästhetischen Kritik darin, seine eigenen Eindrücke darzustellen.

So etwas wie ein sittliches oder unsittliches Buch gibt es nicht. Bücher sind entweder gut geschrieben oder schlecht geschrieben. Weiter nichts.

  • So wird jenen, die die Wahrheit mehr lieben als die Schönheit, das letzte Geheimnis der Kunst immer verborgen bleiben.
  • Sobald die Kunst auf ihr schöpferisches Ausdrucksmittel verzichtet, gibt sie alles auf.
  • Solange man den Krieg als ein Verbrechen betrachtet, wird er die Menge immer geheimnisvoll anlocken. Wenn er etwas Vulgäres geworden ist, wird man aufhören, sich um ihn zu kümmern.
  • Sprich nie verächtlich über die Gesellschaft! Nur wem es nicht gelingt, hineinzukommen, spottet darüber.
  • Treue Ehemänner sind alle furchtbar langweilig. Die ungetreuen werden affektiert.
  • Tugendhafte Arme kann man wohl bemitleiden, aber unmöglich bewundern.
  • Über der Pforte der antiken Welt stand geschrieben: „Erkenne dich selbst“. Über der Pforte unserer neuen Welt sollte geschrieben stehen: „Sei du selbst“.
  • Überall, wo es einen Mann gibt, der Autorität ausübt, gibt es auch einen, der seiner Autorität widerstrebt.
  • Um manche Delikte zu begreifen, genügt es, die Opfer zu kennen.
  • Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die eigentliche Tugend des Menschen. Durch Ungehorsam entstand der Fortschritt, durch Ungehorsam und Aufsässigkeit.
  • Ungewißheit allein ist die Quelle romantischer Empfindung.
  • Unsere Gesichter sind Masken, die uns die Natur verlieh, damit wir unseren Charakter dahinter verbergen.
  • Unzufriedenheit ist der erste Schritt in der Entwicklung von Menschen und Völkern.
  • Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg.
  • Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!
  • Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Munde zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.
  • Vollkommenheit ist des Künstlers Ziel.
  • Von der Literatur verlangen wir Würde, Bezauberung, Schönheit und Phantasie.
  • Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.
  • Vulgär ist immer das Benehmen anderer.
  • Wären die Armen nur nicht so hässlich, dann wäre das Problem der Armut leicht gelöst.
  • Was ist Wahrheit? In Fragen der Religion jene Anschauung, welche den Sieg gewann. In der Wissenschaft bedeutet Wahrheit die jüngste Erfahrung, die eben Aufsehen macht. In der Kunst nennen wir unsere Stimmungen so.
  • Wenn die Armen nur Profil hätten, gäbe es keine Schwierigkeiten, das Problem der Armut zu lösen.
  • Wenn die Kritiker uneins sind, ist der Künstler mit sich einig.
  • Wenn die Leute mir zustimmen, habe ich immer das Gefühl, ich muss mich irren.
  • Wenn die Leute mit mir über das Wetter reden, bin ich mir stets sicher, daß sie etwas ganz anderes meinen.
  • Wenn ein Mann etwas ganz Blödsinniges tut, so tut er es immer aus den edelsten Motiven.
  • Wenn eine Wahrheit zum Faktum wird, verliert sie jeden intellektuellen Wert.
  • Wenn ich erregt bin, gibt es nur ein Mittel, mich völlig zu beruhigen: Essen.
  • Wenn man die Wahrheit sagt, kann man sicher sein, früher oder später ertappt zu werden.
  • Wenn man ein Buch nicht immer und immer wieder zu seiner Freude lesen kann, hat es keinen Wert, es überhaupt zu lesen.
  • Wenn man einen Charakter verderben will, braucht man ihn nur verbessern zu wollen.
  • Wenn man über eine Sache nicht redet, ist sie nicht geschehen. Nur wenn wir sie in Worte kleiden, geben wir den Dingen Wirklichkeit.
  • Wenn man verliebt ist, beginnt man sich selbst zu betrügen. Und endet damit, dass man andere betrügt.
  • Wenn wir glücklich sind, sind wir immer gut. Aber nicht jeder, der gut ist, ist glücklich.
  • Wenn wir Männer die Frau bekämen, die wir verdienen, könnte uns nichts Schlimmeres passieren.
  • Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.
  • Wer es dahin gebracht hat, dem eigenen Leben zuschauen zu können, ist den Leiden des Lebens entronnen.
  • Wer in schönen Dingen hässliche Absichten entdeckt, ist verdorben, ohne reizvoll zu sein. Wer in schönen Dingen schöne Absichten entdeckt, ist kultiviert. Für ihn besteht Hoffnung. Die Auserwählten sind die, für die schöne Dinge einzig und allein Schönheit bedeuten.
  • Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.
  • Wer nicht die Frauen hinter sich hat, bringt es in der Welt zu keinem Erfolg.
  • Wer sich zum Lernen völlig unfähig erweist, lehrt sogleich. Aus dieser Tatsache entspringt unser Enthusiasmus für Erziehung.
  • Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.
  • Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen zuviel lesen, um weise zu sein, und zuviel denken, um schön zu sein.
  • Wir leben in einer Zeit, in der nur die Dummen ernst genommen werden, und ich habe die entsetzliche Angst, daß ich nicht mißverstanden werden könnte.
  • Wir sind nur dann aufrichtig gegen uns selbst, wenn wir inkonsequent erscheinen.
  • Witz ist ein Intellekt auf dem Bummel.
  • Ziel der Kunst ist es einfach, eine Stimmung zu erzeugen.
  • Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.
  • Zu einer glücklichen Ehe gehören meist mehr als zwei Personen.
  • Zwanzig Jahre Romantik machen Frau zu einer Ruine. Zwanzig Jahre Ehe machen sie fast zu einem öffentlichen Gebäude.

Gerne nehmen wir weitere Zitate und Sprüche von Oscar Wilde in unsere Liste mit auf!

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