Zitate Marie von Ebner-Eschenbach

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Zitate, Sprüche und Weisheiten von Marie von Ebner-Eschenbach

Marie von Ebner-Eschenbach, geboren am 13.9.1830 bei Kremsier/Mähren, verstorben am 12.3.1916 in Wien, gilt in ihrer Eigenschaft als österreichische Schriftstellerin als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts.

Marie von Ebner Eschenbach
Zitate Marie von Ebner-eschenbach

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  • Alberne Leute sagen Dummheiten. Gescheite Leute machen sie.
  • Alle anderen Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selbst erleben.
  • Alles wird uns heimgezahlt, wenn auch nicht von denen, welchen wir geborgt haben.
  • Alles Wissen geht aus einem Zweifel hervor und endigt in einem Glauben.
  • Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt.
  • Alt werden heißt sehend werden.
  • Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die große Tyrannin Gewohnheit uns knüpft.
  • Am unbarmherzigsten im Urteil über fremde Kunstleistungen sind die Frauen mittelmäßiger Künstler.
  • Am weitesten in der Rücksichtslosigkeit bringen es die Menschen, die vom Leben nichts verlangen als ihr Behagen.
  • Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: Dein Wandern zum Ziel.
  • An das Gute glauben nur die Wenigen, die es üben.
  • An die Stützen, die wir wanken fühlen, klammern wir uns doppelt fest.
  • An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

Andere neidlos Erfolge erringen sehen, nach denen man selbst strebt, ist Größe.

  • Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.
  • Anspruchslosigkeit ist Seligkeit.
  • Arme Leute schenken gern.
  • Ärzte werden gehasst aus Überzeugung oder aus Ökonomie.
  • Auch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen.
  • Auch die Tugend ist eine Kunst, und auch ihre Anhänger teilen sich in Ausübende und bloße Liebhaber.
  • Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich der Verstandesschwäche.
  • Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.
  • Autoren, die bestohlen werden, sollten sich darüber nicht beklagen, sondern freuen. In einer Gegend, in der kein Waldfrevel vorkommt, hat der Wald keinen Wert.
  • Begeisterung spricht nicht immer für den, der sie erweckt, und immer für den, der sie empfindet.
  • Begreifen – geistiges Berühren. Erfassen – geistiges Sichaneignen.
  • Bei den Hottentotten ist nicht einmal Napoleon berühmt.
  • Beim Genie heißt es: Laß dich gehen! Beim Talent: Nimm dich zusammen!
  • Bewunderung der Tugend ist Talent zur Tugend.
  • Bis zu einem gewissen Grade selbstlos sollte man schon aus Selbstsucht sein.
  • Dafür, daß uns am Lob nichts liegt, wollen wir besonders gelobt sein.
  • Das Alter verklärt oder versteinert
  • Das edle „Ich will“ hat keinen schlimmeren Feind als das feige, selbstbetrügerische „Ja, wenn ich wollte!“
  • Das Erfundene kann vervollkommnet, das Geschaffene nur nachgeahmt werden.
  • Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.
  • Das Gefühl schuldiger Dankbarkeit ist eine Last, die nur starke Seelen zu ertragen vermögen.
  • Das Gemüt bleibt jung, solange es leidensfähig bleibt.
  • Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. O nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.
  • Das Leben erzieht die großen Menschen und läßt die kleinen laufen.
  • Das Meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan, in der wir meinten, zu wenig zu tun.
  • Das Mitleid des Schwächlings ist eine Flamme, die nicht wärmt.
  • Das Motiv einer guten Handlung ist manchmal nicht anderes als zur rechten Zeit eingetretene Reue.

Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

  • Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen.
  • Das Vertrauen ist etwas so Schönes, daß selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.
  • Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend; aber wie schnell es vergeht, erfährt man erst im Alter.
  • Demut ist Unverwundbarkeit.
  • Den Menschen, den nur Neider hassen, Den muß der Neid selbst gelten lassen.
  • Den Menschen, die große Eigenschaften besitzen, verzeiht man ihre kleinen Fehler am schwersten.
  • Der abscheulichste Einbruch ist der in die heiligen Gefühle des Menschen.
  • Der alte Satz: Aller Anfang ist schwer, gilt nur für Fertigkeiten. In der Kunst ist nichts schwerer als beenden.
  • Der am unrechten Orte vertraute, wird dafür am unrechten Orte mißtrauen.
  • Der ans Ziel getragen wurde, darf nicht glauben, es erreicht zu haben.
  • Der Arbeiter soll seine Pflicht tun; der Arbeitgeber soll mehr tun als seine Pflicht.
  • Der Arme will nicht für arm, der Reiche nicht für reich gelten, der erste fürchtet verachtet, der zweite ausgebeutet zu werden.
  • Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids und ein Quell unendlichen Trostes.
  • Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.
  • Der Gescheiterte gibt nach! Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
  • Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.
  • Der größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
  • Der Haß ist ein furchtbares, der Neid ein steriles Laster.
  • Der Ignorant weiß nichts, der Parteimann will nichts wissen.
  • Der kleinste Hügel vermag uns die Aussicht auf einen Chimborasso zu verdecken.
  • Der Kritizismus kann dich zum Philosophen machen, aber nur der Glaube zum Apostel.
  • Der Künstler versäume nie, die Spuren des Schweißes zu verwischen, den sein Werk gekostet hat. Sichtbare Mühe ist zu wenig Mühe.
  • Der Mann ist der Herr des Hauses. Im Hause soll aber nur die Frau herrschen.
  • Der Ruhm der kleinen Leute heißt Erfolg.
  • Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.
  • Der Spott endet, wo das Verständnis beginnt.
  • Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seinen Fehler zu verfallen.
  • Der Verstandesmensch verhöhnt nichts so bitter wie den Edelmut, dessen er sich unfähig fühlt.
  • Der Weise ist selten klug.
  • Der Weltmann kennt gewöhnlich die Menschen, aber nicht den Menschen. Beim Dichter ist es umgekehrt.
  • Der Witz ist ein brillanter Emporkömmling von zweifelhafter Abstammung.
  • Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.
  • Die allerstillste Liebe ist die Liebe zum Guten.
  • Die Ambrosia der früheren Jahrhunderte ist das tägliche Brot der späteren.
  • Die Bescheidenheit kriecht aus demselben Loch wie die Eitelkeit.
  • Die Bescheidenheit, die zum Bewußtsein kommt, kommt ums Leben.
  • Die einfachste und bekannteste Wahrheit erscheint uns augenblicklich neu und wunderbar, sobald wir sie zum erstenmal an uns selbst erleben.
  • Die Eitelkeit weist jede gesunde Nahrung von sich, lebt ausschließlich von dem Gifte der Schmeichelei und gedeiht dabei in üppigster Fülle.
  • Die Empfindung des Einsamseins ist schmerzlich, wenn sie uns im Gewühl der Welt, unerträglich jedoch, wenn sie uns im Schoße unserer Familie überfällt.
  • Die Erfolge des Tages gehören der verwegenen Mittelmäßigkeit.
  • Die euch Haß predigen, erlösen euch nicht.
  • Die Frau verliert in der Liebe zu einem ausgezeichneten Manne das Bewußtsein ihres eigenen Wertes. Der Mann kommt erst recht zum Bewußtsein des seinen durch die Liebe einer edlen Frau.
  • Die Frau, die ihren Mann nicht beeinflussen kann, ist ein Gänschen. Die Frau, die ihn nicht beeinflussen will, eine Heilige.
  • Die Gleichgültigkeit, der innere Tod, ist manchmal ein Zeichen von Erschöpfung, meistens ein Zeichen von geistiger Impotenz und immer – guter Ton.
  • Die glücklichen Pessimisten! Welche Freude empfinden sie, sooft sie bewiesen haben, daß es keine Freude gibt!
  • Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
  • Die großen Augenblicke im guten wie im bösen Sinne sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.
  • Die Großen schaffen das Große, die Guten das Dauernde.
  • Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, dass sie seine Liebe erwidere.
  • Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.
  • Die Güte, die nicht grenzenlos ist, verdient den Namen nicht.

Die Gutmütigkeit gemeiner Menschen gleicht dem Irrlicht.
Vertraue nur seinem gleißenden Scheine;
es führt dich gewiß in den Sumpf.

  • Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
  • Die jetzigen Menschen sind zum Tadeln geboren. Vom ganzen Achilles sehen sie nur die Ferse.
  • Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.
  • Die kleinsten Sünder tun die größte Buße.
  • Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe leiht Macht.
  • Die Kunst ist im Niedergang begriffen, die sich von der Darstellung der Leidenschaft zu der des Lasters wendet.
  • Die Laster sind untereinander näher verwandt als die Tugenden.
  • Die Leidenschaft ist immer ein Leiden, auch die befriedigte.
  • Die Leute, denen man am wenigsten widerspricht, sind entweder die, welche man am meisten liebt, oder die, welche man am wenigsten achtet.
  • Die Leute, denen man nie widerspricht, sind entweder die, welche man am meisten liebt, oder die, welche man am geringsten achtet.
  • Die Liebe hat nicht nur Rechte. Sie hat auch immer recht.
  • Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.
  • Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht.
  • Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als die verdienen.
  • Die meisten Nachahmer lockt das Unnachahmliche.
  • Die Menschen der alten Zeit sind auch die der neuen, aber die Menschen von gestern sind nicht die von heute.
  • Die Menschen, bei denen Verstand und Gemüt sich die Wage halten, gelangen spät zur Reife.
  • Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben.
  • Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.
  • Die nicht zu danken verstehen, die sind die Ärmsten.
  • Die Reue treibt den Schwachen zur Verzweiflung und macht den Starken zum Heiligen.
  • Die Sitte ist schon gerichtet, zu deren Gunsten wir kein anderes Argument vorzubringen wissen als das ihrer Allgemeinheit.
  • Die Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit.
  • Die Toren wissen gewöhnlich das am besten, was jemals in Erfahrung zu bringen der Weise verzweifelt.
  • Die unerträglichsten Heuchler sind die, die jedes Vergnügen, das ihnen geboren wird, von der Pflicht zur Taufe tragen lassen.
  • Die Unschuld des Mannes heißt Ehre. Die Ehre der Frau heißt Unschuld.
  • Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.
  • Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.
  • Die Wahrheit hat Kinder, die sie nach einiger Zeit verleugnet: Sie heißen Wahrheiten.
  • Die Willenskraft der Schwachen heißt Eigensinn.
  • Die Wortkargen imponieren immer. Man glaubt schwer, daß jemand kein anderes Geheimnis zu bewahren habe als das seiner Unbedeutendheit.
  • Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.
  • Du wüßtest gern, was deine Bekannten von dir sagen? Höre, wie sie von Leuten sprechen, die mehr wert sind als du!
  • Echte Propheten haben manchmal, falsche Propheten haben immer fanatische Anhänger.
  • Edle Menschen sehen ihren geistigen wie ihren materiellen Reichtum als ein anvertrautes Gut an.
  • Ehen werden im Himmel geschlossen, aber daß sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen.
  • Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette.
  • Ein Dichter, der einen Menschen kennt, kann hundert schildern.
  • Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.
  • Ein kleines Lied, wie geht’s nur an, daß man so lieb es haben kann, was liegt darin? Erzähle! Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.
  • Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche, ein hochmütiger schreibt es sich zu.
  • Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.
  • Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.
  • Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: Alle dummen Männer.
  • Eine stillstehende Uhr hat doch täglich zweimal richtig gezeigt und darf nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurückblicken.
  • Eine stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg.
  • Eine ungeschickte Schmeichelei kann uns tiefer demütigen als ein wohlbegründeter Tadel.
  • Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.

Einen Menschen kennen, heißt ihn lieben oder ihn bedauern.

  • Einen mit Weisheit Gesalbten darf man nie warm werden lassen, sonst trieft er.
  • Eingebildete Übel gehören zu den unheilbaren.
  • Eiserne Ausdauer und klaglose Entsagung sind die zwei äußersten Pole der menschlichen Kraft.
  • Elend sein und glücklich scheinen, ist die größte Qual.
  • Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie selbst ihnen anerzogen haben.
  • Erstritten ist besser als erbettelt.
  • Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.
  • Es gibt ein Buch, das viele, die es auswendig wissen, nicht kennen.
  • Es gibt eine nähere Verwandtschaft als die zwischen Mutter und Kind: Die zwischen dem Künstler und seinem Werke.
  • Es gibt eine schöne Form der Verstellung, die Selbstüberwindung, und eine schöne Form des Egoismus, die Liebe.
  • Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.
  • Es gibt leider nicht sehr viele Eltern, deren Umgang für ihre Kinder wirklich ein Segen ist.
  • Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen.
  • Es gibt Menschen im Zopfstil: Viele hübsche Einzelheiten, das Ganze abgeschmackt.
  • Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunklen sie.
  • Es gibt nichts Böses, aber auch kaum etwas Gutes, das nicht schon aus Eitelkeit getan worden wäre.
  • Es gibt überall verschämte Arme, nur nicht in der Literatur.
  • Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.
  • Es glaube doch nicht jeder, der imstande war, seine Meinung von einem Kunstwerk aufzuschreiben, er habe es kritisiert!
  • Es hat noch niemand etwas Ordentliches geleistet, der nicht etwas Außerordentliches leisten wollte.
  • Es ist die Frage, was man im Leben sucht, Unterhaltung oder Liebe. Im ersten Falle darf man es nicht allzu genau mit der moralischen, im zweiten nicht allzu genau mit der geistigen Beschaffenheit der Menschen nehmen, mit denen man sich umgibt.
  • Es ist ein Unglück, daß ein braves Talent und ein braver Mann so selten zusammen kommen!
  • Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den andern langweilt.
  • Es ist schwer, den, der uns bewundert, für einen Dummkopf zu halten.
  • Es kommt alles auf die Umgebung an. Die Sonne im lichten Himmelsraume hat eine viel geringere Meinung von sich als die Unschlittkerze, die im Keller brennt.
  • Es stände besser um die Welt, wenn die Mühe, die man sich gibt, die subtilsten Moralgesetze auszuklügeln, an die Ausübung der einfachsten gewendet würde.
  • Es würde viel weniger Böses auf Erden getan, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.
  • Feuer läutert, verdeckte Glut frißt an.
  • Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso gewiß wie übermäßigem Genuß.
  • Freundeslob und Feindestadel Sind von zweifelhaftem Adel.
  • Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.
  • Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.
  • Für die Anspruchsvollen plagt man sich, aber die Anspruchslosen liebt man.
  • Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
  • Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, daß man nicht begreift.
  • Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
  • Gelassenheit ist die angenehmste Form des Selbstbewußtseins.
  • Gemeinsame geistige Tätigkeit verbindet enger als das Band der Ehe.
  • Gleichgültigkeit jeder Art ist verwerflich, sogar die Gleichgültigkeit gegen uns selbst.
  • Gutmütigkeit ist eine alltägliche Eigenschaft. Güte die höchste Tugend.
  • Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.
  • Hoffnungslose Liebe macht den Mann kläglich und die Frau beklagenswert.
  • Im Alter sind wir der Schmeichelei viel zugänglicher als in der Jugend.

Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

  • Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.
  • Im Laufe des Lebens verliert alles seine Reize und seine Schrecken; nur eines hören wir nie auf zu fürchten: das Unbekannte.
  • Im Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.
  • Immer wird die Gleichgültigkeit und die Menschenverachtung dem Mitgefühl und der Menschenliebe gegenüber einen Schein von geistiger Überlegenheit annehmen können.
  • In der großen Welt gefällt nichts so sehr wie die Gleichgültigkeit dagegen, ob man ihr gefällt.
  • In der Jugend lernt, im Alter versteht man.
  • In der Jugend meinen wird, das Geringste, das die Menschen uns gewähren können, sei Gerechtigkeit. Im Alter erfahren wird, daß es das Höchste ist.
  • In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meint.
  • In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meinte.
  • In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit.
  • Je mehr du dich selbst liebst, desto mehr bist du dein eigener Feind.
  • Je ungebildeter ein Mensch, desto schneller ist er mit einer Ausrede fertig.
  • Jeder Dichter und alle ehrlichen Dilettanten schreiben mit ihrem Herzblut. Aber wie diese Flüssigkeit beschaffen ist, darauf kommt es an.
  • Jeder Künstler soll es der Vogelmutter nachmachen, die sich um ihre Brut nicht mehr bekümmert, sobald sie flügge geworden ist.
  • Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an.
  • Jeder Weltmann verkehrt lieber mit einem wohlerzogenen Bösewicht als mit einem schlechterzogenen Heiligen.
  • Jedes brave eheliche Verhältnis endet mit Freundschaft.
  • Jung sein ist schön, alt sein ist bequem.
  • Kein Leiden braucht so viel Teilnahme und findet so wenige wie das selbst verschuldete.
  • Kein Mensch steht so hoch, daß er anderen gegenüber nur gerecht sein dürfte.
  • Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.
  • Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft.
  • Kinder und Greise fabeln. Die ersten, weil ihr Verstand die Herrschaft über die Phantasie noch nicht gewonnen, die zweiten, weil er sie verloren hat.
  • Klarheit ist Wahrhaftigkeit in der Kunst und in der Wissenschaft.
  • Künstler haben gewöhnlich die Meinung von uns, die wir von ihren Werken haben.
  • Künstler, was du nicht schaffen mußt, das darfst du nicht schaffen wollen.
  • Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
  • Macht ist Pflicht – Freiheit ist Verantwortlichkeit.
  • Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
  • Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.
  • Man fordere nicht Wahrhaftigkeit von den Frauen, solange man sie in dem Glauben erzieht, ihr vornehmster Lebenszweck sei zu gefallen.
  • Man hat einen zu guten Ruf oder einen zu schlechten; nur den Ruf hat man nicht, den man verdient.
  • Man kann viele Dinge kaufen, die unbezahlbar sind.
  • Man muß das Gute tun, damit es in der Welt sei.
  • Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.
  • Man sagt „in jungen Jahren“ und „in alten Tagen“: Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.
  • Manche Ehen sind ein Zustand, in dem zwei Leute es weder mit noch ohne einander durch längere Zeit aushalten können.
  • Manche Menschen haben ein Herz von Eisen und drin ein Fleckchen so weich wie Brei.
  • Manche Tugenden kann man erwerben, indem man sie lange Zeit heuchelt. Andere zu erringen, wird man umso unfähiger, je mehr man sich den Anschein gibt, sie zu besitzen. Zu den ersten gehört der Mut, zu den zweiten die Bescheidenheit.
  • Manuskripte vermodern im Schranke oder reifen darin.
  • Mehr noch als nach dem Glück unserer Jugend sehnen wir uns im Alter nach den Wünschen unserer Jugend zurück.
  • Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tische setzen.
  • Menschen, die viel von sich sprechen, machen – so ausgezeichnet sie übrigens sein mögen – den Eindruck der Unreife.
  • Menschenverachtung: Ein Panzer, der mit Stacheln gefüttert ist.
  • Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
  • Mit unseren Eltern begraben wir die Vergangenheit, mit unseren Kindern die Zukunft.
  • Mitleid ist Liebe im Negligé.
  • Mut des Schwachen, Milde des Starken – beide anbetungswürdig!
  • Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.
  • Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind! Wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.
  • Nicht bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten.
  • Nicht jeder große Mann ist ein großer Mensch.

Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

  • Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
  • Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.
  • Nichts entfernt zwei innerlich wenig verwandte Menschen mehr voneinander als das Zusammenleben.
  • Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.
  • Nichts ist weniger verheißend als Frühreife; die junge Distel sieht einem zukünftigen Baume viel ähnlicher als die junge Eiche.
  • Nichts lernen wir so spät und verlernen wir so früh, als zugeben, daß wir unrecht haben.
  • Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
  • Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.
  • Nur der Denkende erlebt sein Leben. Am Gedankenlosen zieht es vorbei.
  • Nur die allergescheitesten Leute benützen ihren Scharfsinn zur Beurteilung nicht bloß anderer, sondern auch ihrer selbst.
  • Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer Silbernen Hochzeit noch nicht wissen.
  • Ohne Phantasie keine Güte, keine Weisheit
  • Respekt vor dem Gemeinplatz! Er ist seit Jahrhunderten aufgespeicherte Weisheit
  • Rücksichtslosigkeiten, die edle Menschen erfahren haben, verwandeln sich in Rücksichten, die sie erweisen.
  • Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum erstenmal, und du bist unsterblich.
  • Schaffen führt zum Glauben an einen Schöpfer.
  • Schüchterne Dummheit und verschämte Armut sind den Göttern heilig.
  • Schwächliche Grämlichkeit, die alle fünf gerade sein läßt, ist die Karikatur der Resignation.
  • Sehr geringe Unterschiede begründen manchmal sehr große Verschiedenheiten.
  • Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.
  • Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich, als sein bester Freund von ihm hält.
  • Sich glücklich fühlen, auch ohne Glück – das ist Glück.
  • Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.
  • Sich von einem ungerechten Verdacht reinigen zu wollen, ist entweder überflüssig oder vergeblich.
  • Siege, aber triumphiere nicht.
  • So mancher meint, ein gutes Herz zu haben, und hat nur schwache Nerven.
  • Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.
  • Solange es mehr faule als fleißige Menschen gibt, bleibt der sozialistische Staat eine Utopie.
  • Soweit die Erde Himmel sein kann, soweit ist sie es in einer glücklichen Ehe.
  • Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.
  • Steril ist der, dem nichts einfällt. Langweilig ist, wer ein paar alte Gedanken hat, die ihm alle Tage neu einfallen.
  • Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
  • Traurigkeit ist Stille, ist Tod. Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.
  • Treue Liebe kann zwischen Menschen von sehr verschiedenem, dauernde Freundschaft nur zwischen Menschen von gleichem Werte bestehen. Aus diesem Grunde ist die zweite viel seltener als die erste.
  • Treue üben ist Tugen, Treue erfahren ist Glück.
  • Tue deine Pflicht so lange, bis sie deine Freude wird!
  • Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst!
  • Um ein öffentliches Amt glänzend zu verwalten, braucht man eine gewisse Anzahl guter und schlechter Eigenschaften.
  • Um in eine Versammlung feiner Leute treten zu dürfen, muß man den Frack tragen, die Uniform oder die Livree.
  • Unerfüllbare Wünsche werden als „fromme“ bezeichnet. Man scheint anzunehmen, daß nur die profanen in Erfüllung gehen.
  • Uns ist nicht immer klar, worin Taktgefühl sich äußert. Aber wir merken, wenn es fehlt.
  • Unser Stolz auf den Besitz irgendeiner guten Eigenschaft erleidet einen argen Stoß, wenn wir sehen, wie stolz andere auf das Nichtbesitzen derselben guten Eigenschaft sind.
  • Vaterlandsliebe ist erweiterte Familienliebe.
  • Vertrauen ist Mut und Treue ist Kraft.
  • Vertrauensselig – ein schönes Wort. Vertrauen macht selig den, der es hat, und den, der es einflößt.
  • Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler erst eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen.
  • Vieles erfahren haben, heißt noch nicht Erfahrung besitzen.
  • Vorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre.
  • Während ein Feuerwerk abgebrannt wird, sieht niemand nach dem gestirnten Himmel.
  • Was andere uns zutrauen ist meist bezeichnender für sie als für uns.
  • Was du wirklich besitzest, das wurde dir geschenkt.
  • Was ein Kind tut, soll nicht als eine Handlung, sondern als ein Symptom aufgefaßt werden.
  • Was ist Reue? Eine große Trauer darüber, daß wir sind, wie wir sind.
  • Was liegt dem Narren an einem vernünftigen Menschen? Die wichtige Person für ihn ist der andere Narr, der ihn gelten läßt.
  • Was Menschen und Dinge wert sind, kann man erst beurteilen, wenn sie alt geworden.
  • Was nennen die Menschen am liebsten „dumm“? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
  • Was noch zu leisten ist, das bedenke; was Du schon geleistet hast, das vergiss.

Was uns an der sichtbaren Schönheit entzückt, ist ewig nur die unsichtbare.

  • Welcher Autor darf sagen, dass der Gedanke an die Oberflächlichkeit der meisten Leser ihm stets ein peinlicher und nicht mitunter auch ein tröstlicher sei?
  • Wenn alberne Leute sich bemühen, ein Geheimnis vor uns zu verbergen, dann erfahren wir es gewiss, so wenig uns auch danach gelüstet.
  • Wenn die Großmut vollkommen sein soll, muß sie eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten.
  • Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen.
  • Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.
  • Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
  • Wenn die, die uns nachfolgten, uns nicht mehr erreichen können, schwören sie darauf, daß wir uns verirrt haben.
  • Wenn du heute nicht etwas besser bist, als du gestern warst, bist du gewiss etwas schlechter.
  • Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
  • Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen.
  • Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.
  • Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein.
  • Wenn man nicht aufhören will, die Menschen zu lieben, darf man nicht aufhören, ihnen Gutes zu tun.
  • Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.
  • Wenn mein Herz nicht spricht, dann schweigt auch mein Verstand, sagt die Frau. Schweige, Herz, damit der Verstand zu Worte komme, sagt der Mann.
  • Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler gewinnt uns doch.
  • Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehaßt.
  • Wer die materiellen Genüsse des Lebens seinen idealen Gütern vorzieht, gleicht dem Besitzer eines Palastes, der sich in den Gesindestuben einrichtet und die Prachtsäle leerstehen läßt.
  • Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer, Kraft.
  • Wer hat nicht schon das, was er sich zutraut, für das gehalten, was er vermag.
  • Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.
  • Wer in Gegenwart von Kindern spottet oder lügt, begeht ein Verbrechen.
  • Wer nichts weiß, muß alles glauben.
  • Wer sich gar zu leicht bereit findet, seine Fehler einzusehen, ist selten der Besserung fähig.
  • Wer sich keine Annehmlichkeiten versagen kann, wird sich nie ein Glück erobern.
  • Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.
  • Wer von Schaffensfreude spricht, hat höchstens Mücken geboren.
  • Wie jammervoll und nüchtern erscheint mir eine Kinderstube, aus der das Märchen verbannt ist.
  • Wie jede schöne Daseinsblume verwelkt im Alter auch der Ehrgeiz; perennierend aber ist die elende Klette Eitelkeit.
  • Wie lang‘ hat sich geübt im Täuschen und im Lügen, wer endlich sagen darf: Mich kann man nicht betrügen?
  • Wie teuer Du eine schöne Illusion auch bezahltest, Du hast doch einen guten Handel gemacht.
  • Wie weise muß man sein, um immer gut zu sein!
  • Wir müssen immer lernen, zuletzt auch noch sterben lernen.
  • Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit.
  • Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln. Unter der Bedingung, daß niemand einstimmt.
  • Wir sind so eitel, daß uns sogar an der Meinung der Leute, an denen uns nichts liegt, etwas gelegen ist.
  • Wir sollen immer verzeihen: Dem Reuigen um seinetwillen, dem Reuelosen und unseretwillen.
  • Wir sträuben uns gegen das Leiden. Wer aber möchte nicht gelitten haben?
  • Wir unterschätzen das, was wir haben, und überschätzen das, was wir sind.
  • Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere Fehler sich bequemer breitmachen können.
  • Wir werden alt, unsere Eitelkeit wird immer jünger.
  • Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft. Es kommt auf das Material an.
  • Wo gibt es noch einmal zwei Dinge so entgegengesetzt und doch so nahe verwandt, so unähnlich und doch so oft kaum voneinander zu unterscheiden wie Bescheidenheit und Stolz.
  • Wo wäre die Macht der Frauen, wenn die Eitelkeit der Männer nicht wäre?
  • Zu späte Erfüllung einer Sehnsucht labt nicht mehr! Die lechzende Seele zehrt sie auf wie glühendes Eisen einen Wassertropfen.
  • Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde die gescheiterte Willenskraft.

Gerne fügen wir unserer Sammlung weitere Zitate, Sprüche und Weisheiten von Marie von Ebner-Eschenbach bei!

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