Zitate Karl Marx

Zitate, Sprüche und Weisheiten von Karl Marx

Karl Marx, geboren am 5.5.1818 in Trier, verstorben am 14. 3.1883 in London, ist Begründer der Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie des Marxismus und zusammen mit Friedrich Engels Verfasser von „Das kommunistische Manifest“.

Karl Marx Statue
Zitate und Sprüche von Karl Marx

Stöbern sie in der Sammlung der bekanntesten Zitate, Sprüche und Weisheiten von Karl Marx:

  • Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen.
  • An die Stelle der alten lokalen und nationalen Selbstgenügsamkeit und Abgeschlossenheit tritt ein allseitiger Verkehr, eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander. Und wie in der materiellen, so in der geistigen Produktion.
  • Arbeit ist das Feuer der Gestaltung.
  • Auf den ersten Blick erscheint der bürgerliche Reichtum als eine ungeheure Warensammlung, die einzelne Ware als sein elementarisches Dasein.
  • Das Geld wird abgeschafft. Ich kenn´ schon einen, der nichts mehr hat.
  • Das Kapital ist verstorbne Arbeit, die sich nur vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und um so mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt.
  • Das Leiden gehört zum Selbstgenuß des Menschen.

Das Reich der Freiheit beginnt da, wo Arbeit aufhört.

  • Das Volk, daß ein anderes unterjocht, schmiedet seine eigenen Ketten.
  • Der Arbeiter wird eine umso wohlfeilere Ware, je mehr Waren er schafft.
  • Der christliche Sozialismus ist nur das Weihwasser, womit der Pfaffe den Ärger der Aristokraten einsegnet.
  • Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Hässlichen eingeschlossen).
  • Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.
  • Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen.
  • Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen.
  • Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben.
  • Die Bourgeoisie hat in der Geschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt. Erst sie hat bewiesen, was die Tätigkeit der Menschen zustande bringen kann.
  • Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften ist die Geschichte von Klassenkämpfen.
  • Die Gesellschaft findet nun einmal nicht ihr Gleichgewicht, bis sie sich um die Sonne der Arbeit dreht.
  • Die Gewalt ist der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht.
  • Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.
  • Die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.
  • Die Kommune war eine Revolution gegen den Staat selbst, gegen diese übernatürliche Fehlgeburt der Gesellschaft.
  • Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.
  • Die Menschen machen ihre eigene Geschichte aber nicht auf die Art und Weise, wie sie ihnen gefällt, sondern durch Umstände, die sie nicht selbst gewählt haben.
  • Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.
  • Die Philosophie verhält sich zum Studium der realen Welt wie das Onanieren zur sexuellen Liebe.
  • Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer anderen.
  • Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben dafür eine Welt zu gewinnen.
  • Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.
  • Die Revolution beginnt im Kopf der Philosophen.
  • Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.

Die unmittelbare Wirklichkeit des Gedankens ist die Sprache.

  • Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.
  • Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht einfach darin, dass sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld.
  • Diese Arbeiter, die sich stückweise verkaufen müssen, sind eine Ware wie jeder andere Handelsartikel.
  • Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.
  • Es gibt keine Landstraße für die Wissenschaft, und nur diejenigen haben Aussicht ihren hellen Gipfel zu erreichen, die die Ermüdung beim Erklettern ihrer steilen Pfade nicht scheuen.
  • Es gibt nur eine Medizin gegen seelisches Leiden, den physischen Schmerz.
  • Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.
  • Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann.
  • Geld ist das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, und dieses fremde Wesen beherrscht ihn, und er betet es an.
  • Gewalt ist die Hebamme der Geschichte.
  • Hegel bemerkte irgendwo, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.
  • In seinem Sessel behaglich dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum.
  • Je weniger du bist, je weniger du dein Leben äußerst, um so mehr hast du, umso größer ist dein entäußertes Leben.
  • Jede Befreiungsbewegung verändert ihren Charakter, wenn sie von der Utopie zur Realität übergeht.
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„Proletarier aller Länder, vergebt mir“ – Die Theorien von Karl Marx sind umstritten
  • Jeder Mensch und jedes Buch läßt sich auf drei Seiten zusammenfassen, und diese drei Seiten lassen sich auf zwei Zeilen reduzieren.
  • Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.
  • Jeder Schritt echter Bewegung ist wichtiger als ein Dutzend Programme.
  • Man muß das Volk vor sich selbst erschrecken lehren, um ihm Courage zu machen.
  • Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.
  • Neue Menschen brauchen wir.
  • Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben das Bewusstsein.
  • Proletarier aller Länder vereinigt euch!
  • Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen.
  • Religion ist Opium für das Volk.
  • Revolution: ruckartige Nachhholung verhinderter Entwicklung.
  • Sie wissen es nicht. Aber sie tun es.
  • Was hätte man davon, wenn man klein täte; es hülfe doch niemand aus der Not, und der Mensch ist so glücklich, wenn er bedauern kann.
  • Wenn der Zweck die Mittel heiligt, dann ist der Zweck unheilig.
  • Wer ein Programm für die Zukunft verfaßt, ist ein Reaktionär.
  • Wer nichts achtet, ächtet sich selbst.
  • Wie es selten Komplimente gibt ohne Lüge, so finden sich auch selten Grobheiten ohne alle Wahrheit.
  • Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andere. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats.

Gerne fügen wir dieser Sammlung weitere Zitate, Sprüche und Weisheiten von Karl Marx hinzu!

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