Zitate Joachim Ringelnatz

Zitate, Sprüche und Weisheiten von Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz, geboren am 7.8.1883 und verstorben am 17.11.1934, hieß mit bürgerlichem Namen Hans Gustav Bötticher und war ein deutscher Schriftsteller und Kabarettist.

Zitate von Joachim Ringelnatz
Ringelnatz Brunnen in Wurzen, seinem Geburtsort

Stöbern Sie in unserer Sammlung der schönsten Zitate, Sprüche und Weisheiten von Joachim Ringelnatz:

  • Alt ist geworden, wer das Leben fühlt.
  • Am Ende – sagen die Götter – siegen doch die Spötter.
  • Auch die besessendsten Vegetarier beißen nicht gern ins Gras.
  • Bücher werden, wenn man will, lebendig. Über Bücher kann man ganz befehlen. Und wer Bücher kauft, der kauft sich Seelen, Und die Seelen können sich nicht wehren.
  • Der Nachruf ist meistens besser als der Ruf.
  • Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
  • Der Strom trug das ins Wasser gestreute Laub der Bäume fort. Ich dachte an alte Leute, die auswandern ohne ein Klagewort.
  • Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
  • Die besten Vergrößerungsgläser für die Freuden dieser Welt sind die, aus denen man trinkt.
  • Die gerechte Entrüstung ist leider viel seltener als die ungerechte Rüstung.
  • Die Kindheit ist keine Vorbereitungszeit, sondern besitzt Eigenwert.
  • Die schmerzhaftesten Wunden sind die Gewissensbisse.
  • Die Stunden, nicht die Tage, sind die Stützpunkte unserer Erinnerungen.
  • Ein Blick ins Glas gibt mehr Sehschärfe als das beste Scherenfernrohr.
  • Ein Fest naht, ein Fest wie kein anderes. für alle, die guten Willens sind. Ein Fest, dessen Geist die Welt umspannt und über Berge und Täler die Botschaft verkündet: Christ ist geboren.
  • Eine Jungfrau ist etwas sehr schönes, vorausgesetzt, sie bleibt es nicht.
  • Einst waren wir reich und mächtig. Jetzt sind wir niederträchtig.
  • Fäule, Feuchtigkeit oder feiner Humor bringen immer wieder Leben hervor.
  • Für die Mode, nicht dagegen. Sei der Mensch! – Denn sie erfreut.
  • Geld soll man sich nur von Pessimisten borgen. Die erwarten sowieso nicht, daß sie es jemals wiederkriegen.
  • Großer Dichter, die Welt ist nur durch eine rosarote Brille zu ertragen. Meine ist der Schnaps.
  • Hab Mut! Jedoch nicht, um ihn zu beweisen.
  • Heute dünn und morgen dick: das ist das weibliche Geschick.
  • Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.
  • Ich warne euch, ihr Brüder Jahns, vor jeder Form des Fußballwahns!
  • Jeder spinnt auf seine Weise – der eine laut, der andere leise.
  • Lieben macht das Leben wichtig.
  • Manche Leute sind wie Uhren. Wenn man sie aufzieht, gehen sie.
  • Mode lebt und Leben modelt, so haben beide Sinn
  • Paßbilder sind die Rache des Fotografen.
  • Schenke mit Geist ohne List! Sei eingedenk, daß dein Geschenk du selber bist!
  • Schlechte Menschen ohne Geist, ohne Geschmack, Wenn sie noch so reich sind, bleiben nur Pack.
  • Schöne Fraun und Katzen pflegen häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind, weil sie weich sind und mit Grazie sich bewegen.
  • Sich selbst verschläft und sich selbst verfrißt, Wer aus Geiz das Leben vergißt.
  • Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.
  • So vor ein Stammbuch hingezerrt, Bringt oft Verdruß. Man fühlt sich aufs Klosett gesperrt, Obwohl man gar nicht muss.
  • Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit, und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit.
  • Unsereiner wird immer kleiner, je tiefer er ins Leben geguckt hat.
  • Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus.
  • Was du als richtig empfunden, das sage und zeige. Oder schweige!
  • Was wohl Katzen hören, wenn Caruso singt?
  • Wenn Amtsgeheimnisse gelüftet werden, gibt es Stunk.
  • Wenn man an dicken Frauen tastet, Dann spürt man erst, was sie belastet.
  • Wer das Licht der Welt erblickt, wird das Dunkel schon noch kennenlernen.
  • Wer immer die Wahrheit sagt, wird kein Gedächtniskünstler.
  • Wie vieles Wünschen und Verlangen wird unerfüllt, unmerklich weggespült.

Ameisen auf Reisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee,
Da taten ihnen die Beinchen weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.


Gerne fügen wir unserer Sammlung weitere schöne Zitate, Sprüche und Weisheiten von Joachim Ringelnatz

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