Zitate & Sprüche Henrik Ibsen

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Zitate, Sprüche und Weisheiten von Henrik Ibsen

Henrik Johan Ibsen, geboren am 20.3.1828 und verstorben am 23.5.1906, war ein norwegisch Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk stellt vermutlich Peer Gynt, ein 1867 verfasstes dramatisches Gedicht dar.

Zitate, Sprüche und Weisheiten von Henrik Ibsen
Zitate von Henrik Ibsen

Stöbern Sie in unserer Sammlung der schönsten Zitate, Sprüche und Weisheiten von Henrik Ibsen:

  • Das Grauenvolle das ist das, was zugleich lockt und schreckt.
  • Das heißt Lebenskunst verstehen auf die rechte Art: Daß ihr – was auch mög geschehen – jung das Herz bewahrt.
  • Das Leben, das hat Erneuerung in sich.
  • Den einen liebt man, und mit dem anderen möchte man gern zusammen sein.
  • Der Einsamste ist nicht der Stärkste, er ist nur einsamer.
  • Dichten – Gerichtstag halten über sich selbst; mit einem sicheren Freispruch.
  • Die fruchtbarste aller Gelegenheiten ist die Not.
  • Die Jugend, sehn Sie, das ist die Vergeltung.
  • Die meisten Leute sterben, ohne je gelebt zu haben. Zum Glück bemerken sie es nicht.
  • Die nordische Sage erzählt von einem uralten streitbaren Recken, der von so wunderbarer Art gewesen, daß er die Kräfte aller Feinde, die er besiegte, in sich aufnahm und so bis an sein spätes Dasein mit stets gesteigerter Kraft auf den Kampfplatz treten konnte.
  • Die zum Denken erforderliche Zucht, die dazu gehört, um Irrtümer zu begreifen, besitzt die Mehrheit des lesenden Publikums nur unvollständig.
  • doch daß er’s tut, niemals vergeblich.
  • Durch die Brille der Erfahrung wirst du bei zweiten Hinschauen klarer sehen.
  • Eine Gemeinschaft ist wie ein Schiff: Jeder sollte bereit sein, das Ruder zu übernehemen.
  • Es ist die Freude, welche die Seelen adelt! Glaubst nicht auch der Schmerz, der große Schmerz? Ja, wenn man über ihn fortkommt.
  • Es ist unzulässig, daß Wissenschaftler Tiere zu Tode quälen. Laßt die Ärzte mit Journalisten und Politikern experimentieren!
  • Es liegt etwas Kräftigendes darin, dem Menschen in seinem Kampfe mit den Elementen zu folgen.
  • Fortschritt ist der Taumel von einem Irrtum zum nächsten.
  • Für einen treuen Freund kann keiner zuviel tun.
  • Glücklicherweise ist es nur eine alte, überkommene Volkslüge, daß die Kultur demoralisiere. Nein, die Verdummung der Armut, die Elendigkeit der Lebensverhältnisse, die sind es, die dieses Teufelswerk verrichten! Der Mangel an Sauerstoff entkräftet das Gewissen.
  • Habt ihr nie an die himmlischen Kräfte geglaubt, an eine starke, verborgene Macht, die die Schicksale der Menschen aneinanderknüpfte?
  • Ich glaube, daß der Mensch, der eine enge Verbindung mit der Zukunft hat, auf dem richtigen Weg ist.
  • Ich habe mir selber den Kerker gemauert.
  • Ich hasse die Macht außer mir, entsetzlich, wenn sie handelt, noch entsetzlicher, wenn sie ruht.
  • Ich höre ja jetzt auch, daß die Gesetze anders sind, als ich glaubte; aber daß die Gesetze gut sein sollen, das will mir nicht in den Kopf.
  • Königliche Geburt erzeugt königliche Pflichten.
  • Lebenskünstler wissen, daß es vor allem darauf ankommt, sich mit den richtigen Leuten zu vergleichen.
  • Man soll nicht lesen, um alles herunterzuschlucken, sondern vielmehr sehen, was man gebrauchen kann.
  • Mit Mühen und Beschwerden wird man allein fertig.
  • Nein, man kann nicht nach jedermanns Pfeife tanzen.
  • Politik ist die wichtigste Sache im Leben – für eine Zeitung.
  • Sehnsucht nach Licht ist des Lebens Gebot.
  • Setz einen Adler in den Käfig und er wird in die Stäbe beißen, ob sie nun von Eisen oder von Gold sind.
  • Um dazuzukommen, Heimstätten für andere zu bauen, muß ich verzichten für alle Zeiten, selber ein Heim zu haben.
  • Was einer tut, ist unerheblich,
  • Wenn auch alle Lichter der Welt erlöschen, der Lichtgedanke lebt doch: es gibt einen Gott.
  • Wenn die Deutschen dereinst doch die Torheit ihrer ewigen Vereinsmeierei begreifen lernen, wird zunächst sicherlich ein Verein zur Abschaffung der Vereine gegründet werden.
  • Wenn es nicht anders geht, muß das Kleinere des Größeren wegen fallen; das Einzelne mag in Gottes Namen der Allgemeinheit geopfert werden.
  • Wie lang das Streiten währen wird? Es währt bis ans Lebensende.
  • Wir, die Männer der praktischen Arbeit, stützen die Gesellschaft, indem wir Wohlstand in möglichst weite Kreise tragen.
  • Wo Leben ist, da darf auch Hoffnung sein.
  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!

Lied des Dichters – Von Henrik Ibsen

Sonnenschein und Blumenbeete,
Alle Blüten sind ja dein!
Denk‘ nicht dran, wie oft verwehte,
Was so schön im Frühlingsschein!
Weiß und rote Apfelblüten
Breiten über dich ihr Zelt;
Kümmert’s dich, daß Stürme wüten
Und die Pracht zu Boden fällt?

Willst du gar nach Früchten fragen
In des Baumes Blütezeit?
Warum seufzen, warum klagen?
Kommt ja ohnehin das Leid!
Mögen bied’re Vogelscheuchen
Klappern doch auf ihrer Stang‘,
Schöner als ein ängstlich Keuchen
Klingt ein lust’ger Vogelsang.

Warum nur den Sperling jagen
Von dem reichen Apfelbaum?
Mag als Sanglohn ihm behagen,
Daß dein Hoffen blieb ein Traum?
Glaube, du gewinnst beim Tausche,
Hast du statt der Frucht Gesang;
Denke, daß die Zeit verrausche! –
Auch die Jugend währt nicht lang.

Ich will leben, ich will singen,
Bis die letzte Hecke kahl.
Mag, wer will den Acker düngen
Mit den Blättern, gelb und fahl!
Auf den Zaun denn! draußen schimmert’s,
Jedes Tierlein sucht sein Fest;
Mir die Blumen; wen bekümmert’s,
Wer da nimmt den toten Rest!

Gerne fügen wir unserer Sammlung weitere schöne Zitate, Sprüche und Weisheiten von Henrik Ibsen hinzu.

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