Zitate & Sprüche Bertolt Brecht

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Zitate und Sprüche von Bertolt Brecht

Bertolt Brecht geboren am 10.2. 1898 in Augsburg als Eugen Berthold Friedrich Brecht, verstorben am 14.8.1956 in Berlin,  gehört zu den bekanntesten deutschen Dramatikern und Lyrikern des 20. Jahrhunderts.

Bertold Bertold Brecht
Zitate von Bertolt Brecht

Zu Bertolt Brechts bekanntesten Werken zählen Trommeln in der Nacht, Die Dreigroschenoper, Der gute Mensch von Sezuan oder Die heilige Johanna der Schlachthöfe.

Stöbern Sie in unserer Sammlung von Zitaten und Sprüchen von Bertolt Brecht: 

  • Alle großen Ideen scheitern an den Leuten.
  • Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei punkten die krumme sein.
  • Auch der Haß gegen Ungerechtigkeit verzerrt die Züge.
  • Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungskraft für kommende Leiden ist fast noch geringer.
  • Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.
  • Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.
  • Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?
  • Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.
  • Der junge Alexander eroberte Indien. Er allein? Cäsar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?

Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen.

  • Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, als die Regierungen Kriege machen können; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.
  • Die Verführung, die von einem Beweis ausgeht, ist zu groß. Ihr erliegen die meisten, auf die Dauer alle.
  • Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität.
  • Ein Mann hat immer Angst vor einer Frau, die ihn zu sehr liebt.
  • Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.
  • Es ist schlimm, in einem Lande zu leben, in dem es keinen Humor gibt. Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben, in dem man Humor braucht.
  • Es regnet, und ich reite auf meinen Dramen herum. Dabei liege ich auf dem Diwan. Die großen Dichter liegen immer auf dem Diwan.
  • Es setzt sich nur soviel Wahrheit durch, wie wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.
  • Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!
  • Ich glaube an den Menschen, und das heißt, ich glaube an seine Vernunft! Ohne diesen Glauben würde ich nicht die Kraft haben, am Morgen aus meinem Bett aufzustehen.
  • Ich halte dafür, daß das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeiten der menschlichen Existenz zu erleichtern.
  • Ich verachte die Leute, deren Gehirn nicht fähig ist, ihren Magen zu füllen.
  • In meinem Lied ein Reim käme mir fast vor wie Übermut.
  • Nur belehrt von der Wirklichkeit können wir die Wirklichkeit ändern.
  • Sehet die Jungfraun und sehet die Blüte! Seht sie am Morgen im herrlichen Mai! Betet zu Gott, daß er sie behüte Ist sie gepflückt, dann ist es vorbei.

So gut es ist, sich den guten Ratschlägen zu unterwerfen, so gefährlich ist es, sich den guten Ratgebern zu unterwerfen.

  • Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.
  • Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, daß es häufig vorkommt.
  • Vertrauen wird dadurch erschöpft, daß es in Anspruch genommen wird.
  • Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.
  • Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war.
  • Wer auf großem Fuße lebt, dem bezahlen sie auch den größten Stiefel.
  • Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!
  • Wer für den Kommunismus kämpft, hat von allen Tugenden nur eine: Daß er für den Kommunismus kämpft.
  • Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.
  • Wer kocht ihn ab, der alle abkocht? Weiber!
  • Wer nicht fähig ist, über andern getanes Unrecht zornig zu werden, der wird nicht für große Ordnung kämpfen können.
  • Will man schweres bewältigen, muß man es leicht angehen.
  • Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

Gerne nehmen wir weitere Zitate und Sprüche von Bertolt Brecht in unsere Sammlung auf!

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