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Zierfische im Aquarium als Haustiere

Fische stehen auf der Beliebtheits-Skala in Deutschland auf Platz fünf unter den Haustieren. Das gar nicht mal so schlechte Abschneiden hat seinen Grund. Kaum eine Tätigkeit entspannt so sehr, als vor einem gut besetzten Aquarium zu stehen und den Fischen beim lustigen Treiben im nassen Element zuzusehen und zu bewundern, wie das Grün der Wasserpflanzen im Luftstrom der Pumpe beinahe zu schweben scheint.

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„Wenn da bloß nicht die ganze Arbeit wäre!“, lautet einer der Gründe, weshalb sich nicht noch mehr Menschen dem Hobby der Aquaristik widmen. Schade.

Denn wenn man das Becken von Anfang an gut plant, halten sich die Pflegemaßnahmen in Grenzen.

Eines muss dem Aquarianer bewusst sein: Fische und Wasserpflanzen sind Lebewesen, die an ihren Lebensraum spezielle Anforderungen stellen.

Dies betrifft unter anderem die Größe des Beckens, den Lichteinfall, die Wassertemperatur, die Wasserhärte, den Sauerstoffgehalt, das Nährstoffangebot und den Bodengrund. All diese Faktoren lassen sich durch eine sorgfältige Auswahl des Beckens und der Einrichtung, durch den Einsatz von technischem Zubehör sowie die Standortwahl beeinflussen.

Am einfachsten gestaltet sich die Pflege des Aquariums, wenn die gegebenen Verhältnisse nicht groß verändert werden müssen. Es lohnt sich also vor dem Kauf, sich eingehend mit den zahlreichen Arten an Zierfischen und Wasserpflanzen zu beschäftigen und solche mit ähnlichen Ansprüchen auszuwählen.

Das Aquarium stellt den künftigen Wohnraum der Fische und Pflanzen dar. Grundsätzlich sollte der Aquarianer bestrebt sein, deren natürliche Lebensbedingungen so identisch wie möglich nach zu gestalten. Unterschieden werden beispielsweise Fische, die im Süß- und Brackwasser leben und solche, die zum Leben Salzwasser benötigen.

Zudem bevorzugen einige das Kaltwasser, während diejenigen aus exotischen Regionen im warmen Wasser leben. Einige Arten leben in Schwärmen, andere fühlen sich ohne Rivalen im Becken wohler. Daneben gibt es friedfertige und aggressivere Arten, Letztere lassen sich nur bedingt vergesellschaften.

Wer auf das Wohl seiner Zierfische bedacht ist, stimmt auch die Besatzdichte auf die Beckengröße ab. Zu viel Platz zum Schwimmen kann es für die Fische nicht geben. Ein kleines Aquarium hingegen wird schnell zu eng, weil die im Fachhandel oder beim Züchter erworbenen Fische meist noch wachsen.


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Es soll nicht verschwiegen werden, dass Zierfische bei einer falschen Haltung oder Fütterung an Farbenpracht verlieren und durchaus auch krank werden können.

Schon aus diesem Grunde sollte der Aquarianer über die Anatomie der Fische Bescheid wissen und die Symptome zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der Tiere kennen. Dann nämlich kann er frühzeitig eingreifen, die Heilungsphase verkürzen und seinen Zöglingen viel Leid ersparen.

Besser ist es jedoch, wenn der Entstehung von Krankheiten vorgebeugt wird. Das hierfür erforderliche Wissen will unsere Seite den Leserinnen und Lesern vermitteln. Sie richtet sich an Einsteiger in das neue Hobby genauso wie an Aquarianer, die bereits über ein wenig Erfahrung verfügen und ihre Kenntnisse vertiefen wollen.

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