Wiesenschaumkraut – Wildkräuter

Wiesenschaumkraut – Cardamine pratensis

Synonyme: Milchblume, Semmelmilch, Schotterblume, Wasserkraut, Wiesenkresse

Allgemeines: Das Kreuzblütengewächs (Brassicaceae) ist eine krautige Pflanze. Sie ist mehrjährig und kann 20 bis 40 cm hoch werden. Das Wiesenschaumkraut ist aufrecht wachsend mit grundständigen und unpaarig gefiederten Blättern.

Wiesenschaumkraut - Cardamine pratensis
Wiesenschaumkraut – Cardamine pratensis

Diese bilden eine Rosette. Die weiß-rosa Blüten bestehen aus vier Kronenblättern. Sie stehen traubig in Blütendolden zusammen. Die Blüten erscheinen in den Monaten April bis Juli. Aus den Blüten entwickeln sich die Früchte in Form von aufrechtstehenden Schoten.

Wirkstoffe: Neben Glykosiden sind im Wiesenschaumkraut auch Schwefelverbindungen, Senfglykoside, Mineralsalze und das Vitamin A vorhanden.

Verbreitung/Standort: Diese Pflanzen wachsen in weiten Teilen Europas. Das Wiesenschaumkraut liebt einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit feuchten und nährstoffreichen Boden.

Ernte: Das Wiesenschaumkraut muss kurz vor der Blüte geerntet werden. Man sollte es dann möglichst frisch verwenden. Natürlich kann es auch an einem luftigen und kühlen Ort getrocknet werden. Die Aufbewahrung muss trocken und vor Licht geschützt erfolgen.

Man kann auch Blätter und Triebspitzen einfrieren.

Gesundheit: Wiesenschaumkraut ist für seine reinigende, krampflösende, hustenlösende und kräftigende Wirkung bekannt. Hilfe soll das Kraut auch bei Blutarmut und Rheuma bringen.

Küche: Man kann die frischen Blätter des Wiesenschaumkrauts essen. Der Geschmack ähnelt sehr den der Brunnenkresse. Das Wiesenschaumkraut hat durch die enthaltenen Senfglykoside einen scharfen Geschmack.

Verwendung finden junge Blätter und die Blüten gern in Salaten, Suppen und in Quark.

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