Wie schwer sind Wolken?

Was wiegen Wolken? Wiegen Wolken überhaupt etwas?

„Mama, was wiegen Wolken?“ – „Nichts“, sage ich und schaue in den Himmel mit den Schönwetterwolken. Glaube ich zumindest – sonst würden sie ja herunterfallen.

Haben Wolken ein Gewicht?
Was wiegen Wolken?

Hm? „Aber da ist doch Wasser drin“, sagt meine Tochter, die gerade in der dritten Klasse den Wasserkreislauf durchgenommen hat. „Wolken müssen etwas wiegen.“

Ihr strenger Tonfall erlaubt keine Ausflüchte. Meine Nachforschung im Netz klärt das Rätsel auf. Wolken wiegen tatsächlich etwas.

Etwas ist noch untertrieben! Gewitterwolken schaffen es bis auf ein Kampfgewicht von 1,5 Millionen Tonnen. „Das ist nicht nichts“, gebe ich zu. Aber wie kann man überhaupt bestimmen, was Wolken wiegen?

Schönwetterwolke gegen Gewitterwolke – welche wiegt mehr?

Um das Wolkengewicht zu bestimmen, muss man zwei Dinge wissen. Erstens: Wie groß ist die Wolke, zweitens wie viel Wasser enthält sie. Letzteres lässt sich mit der Wolkenart bestimmen, denn eine Schönwetterwolke enthält weniger Wasser als eine Gewitterwolke.

Also ist sie natürlich verhältnismäßig leichter. Eine durchschnittlich hohe Schönwetterwolke in der Größe eines halben Fußballplatzes wiegt ungefähr 600-1500 Kilogramm. Das Problem am Wolken-Wiegen ist das Problem der Wolkengröße, denn die ist nicht immer so klar umrissen.

Regenwolken erscheinen endlos, wo setzt man an? Also muss man die Größe dafür einfach selbst bestimmen, um auf einen Standard zu gelangen. Übrigens: Ein Tropensturm kann es beim theoretischen Wiegen seiner Wolken auch durchaus in den Milliardenbereich schaffen!

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