Wellness für Baby und Kleinkind

Wellness für Kinder und Babys

In Amerika sind Spas und Wellnessanwendungen für Babys und Kinder schon seit längerer Zeit weit verbreitet und auch in Deutschland gewinnen Angebote, die Entspannung für die Kleinsten versprechen, stetig an Beliebtheit.

Wellness für Babys
Wellness für Babys und Kleinkinder

Für Eltern stellt sich dadurch häufig eine ganze Reihe von wichtigen Fragen: Braucht mein Sprössling mehr Entspannung? Ist Babywellness überhaupt sinnvoll – oder vielleicht sogar schädlich?

Fakt ist, dass nicht jedes Wellnessangebot für Kinder Sinn macht – so lässt sich über die Notwendigkeit einer teuren Kaviar-Gesichtsmaske für eine Dreijährige natürlich durchaus diskutieren.

Fakt ist jedoch auch, dass Wellness und Entspannung auch für Kleinkinder und Babys wichtig sind und zum Wohlbefinden beitragen. Babymassagen beispielsweise stärken das Immunsystem, fördern die Durchblutung, können die Beschwerden eines aufgeblähten Bauchs lindern und beim Einschlafen. Doch Baby- und Kinderwellness kann noch viel mehr …

Wellness und Entspannungsübungen für Zuhause

Ein kleines Wellnessprogramm für den Nachwuchs lässt sich auch zu Hause ohne großen Aufwand auf die Beine stellen: Dazu gehören eine entspannte Atmosphäre, angenehme Temperatur, gedämpftes Licht und gerne auch leise Musik.

Den Anfang kann zum Beispiel ein wohltuendes, warmes Bad mit einem milden, duftenden Badezusatz machen – Lavendel oder Kamille wirken besonders beruhigend. Dem folgt eine Massage aus langsam kreisenden Bewegungen mit Babyöl oder einem milden Massageöl. Die sanften Berührungen entspannen, vermitteln Liebe und Geborgenheit und stärken auf natürliche Art und Weise die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Kurse für Massagen und Entspannung

Wer sich selbst noch nicht so recht an die Babymassage herantraut, kann auch einen Babymassage-Kurs belegen. Hier lernen Eltern auch, wie sie bestimmte Beschwerden, die bei Säuglingen auftreten können, mit den richtigen Bewegungen einfach „wegmassieren“ können.

Die Massagetechniken werden durch geschulte Fachkräfte – in der Regel Hebammen oder Kinderschwestern mit entsprechender Zusatzqualifikation – vermittelt. Das Angebot an verschiedenen Massageformen ist mit dem für Erwachsene durchaus vergleichbar: Am ursprünglichsten ist übrigens die aus Indien stammende, im Ayurveda begründete Form der Kindermassage namens Kumara Abhyanga.

Eine interessante Alternative zur klassischen Babymassage bietet Baby-Shiatsu. Shiatsu stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Die Lehre besagt, dass den Körper zwölf Hauptmeridiane durchziehen, die mit den Organen in Verbindung stehen.

Stimuliert man diese im Rahmen des Shiatsu durch Hand- und Fingerdruck oder Körperübungen, lassen sich dadurch positive Effekte für die Gesundheit erzielen. Die im Kurs vermittelten und erlernten Shiatsu-Techniken lassen sich selbstverständlich auch zuhause anwenden.

Das Baby-Yoga setzt hingegen auf leichte Dehnübungen in der Atmosphäre einer Krabbelgruppe. Yoga hat seinen Ursprung in Indien und legt den Schwerpunkt auf die Kombination von Körperhaltungen und Atemführung. Beim Baby-Yoga handelt es sich um eine spielerische Abwandlung, bei der Beweglichkeit, Kraft und Gleichgewichtssinn des Babys geschult werden.

Ebenfalls einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Neugeborenen hat das klassische Babyschwimmen. Dabei geht es nicht darum, schon den Kleinsten das Schwimmen beizubringen – stattdessen steht das Wohlfühlen und Planschen im warmen Wasser an erster Stelle.

Im warmen Wasser entspannen Babys nämlich besonders gut, da sie die Umgebung an die Zeit im Mutterleib erinnert. Und vielleicht knüpft der Nachwuchs bei dieser Gelegenheit ja auch schon erste zarte Freundschaften zu anderen Babys und Kindern.

Babywellness im Urlaub

Wer regelmäßige Wellness und Entspannungsübungen bereits fest in Familienalltag integriert hat oder wer Kinder- und Babywellness erst einmal testen möchte, trifft mit einem Urlaub in einem Wellness- oder Kinderhotel mit Angeboten speziell für Kinder eine gute Wahl.

In der ohnehin schon entspannten Atmosphäre eines Familienurlaubs lassen sich einzelne Anwendungen austesten oder die Wellnessroutine erhalten und bereichern: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Aromaölbad, einer Massage oder einem ganzen Tag voll Wellness und Spaß mit Mama oder Papa?

Im Urlaub entfaltet sich übrigens auch das Gleichgewicht und Wechselspiel zwischen Eltern und Kindern besonders deutlich: Sind die Eltern entspannt, so wirkt sich das auch auf die Stimmung des Kindes aus. Entspannte und ruhige Kinder hingegen führen auch zu gut gelaunten Eltern. Ein familienfreundlicher Wellnessurlaub ist damit eine echte Bereicherung für Eltern und Kinder!

Tipp: Eltern sollten sich, bevor Sie ein Angebot für Babywellness in Anspruch nehmen, beim Anbieter erkundigen, ob es für das Baby bereits geeignet ist. So sind einige Anwendungen erst für Kinder ab einem gewissen Alter geeignet.

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