Weg zu sich selber – Wellness & Entspannung

Lernen Sie, sich selber zu lieben

Lassen Sie Wunden heilen. Wenn Wunden heilen sollen, müssen Sie „ja“ zu Ihrer Vergangenheit sagen. Da gab es sicherlich, wie bei fast allen Menschen, gute und schlechte Jahre, erfolglose und erfolgreiche Tage, traurige und fröhliche Stunden.

Zu sich selber zurück finden
Sich selber wieder lieben und wertschätzen

Schließen Sie Frieden mit Ihren Schwächen und Fehlern, auch mit den Menschen, die nicht immer besonders warmherzig und liebevoll mit Ihnen umgegangen sind. Dazu zählen vielleicht, neben alten Schulkameraden, auch Lehrer oder Eltern und noch einige andere.

Auch wenn es nur schwer vorstellbar ist, die Wunden, die Ihnen in der Vergangenheit zugefügt wurden, können nur dann heilen, wenn Sie Ihren Frieden mit der Vergangenheit schließen. Rachegefühle vergiften Ihr Leben, die Beziehungen zu anderen Menschen und auch Ihren Körper.

Wenn Sie mit Ihrer Vergangenheit Frieden schließen und den noch vorhandenen Groll begraben, mag es Ihnen vorkommen, als würden Sie denjenigen belohnen, der Sie womöglich schwer verletzt hat.

Hier müssen Sie die Sicht der Dinge ändern. Derjenige, auf den Sie Groll hegen, denkt längst nicht mehr daran, was er Ihnen angetan hat, Ihre Belohnung wird ihn also ohnehin nicht erreichen. Viel wichtiger ist das Geschenk, welches Sie sich selbst durch den Frieden mit der Vergangenheit machen.

Das Leben selbst gestalten

Es wird immer wieder Tage geben, an denen es nicht so gut läuft, bewahren Sie dennoch Ihr Selbstvertrauen und Ihren Optimismus. Im Leben geht es immer auf und ab, das spielt jedoch eigentlich gar keine Rolle. Viel wichtiger ist es, dass morgen ein neuer Tag ist und Sie sich das Selbstvertrauen, sowie die Kraft und die Fähigkeit bewahren, Ihr eigenes Leben selbst zu gestalten, schließlich sind Sie der Kapitän Ihres Lebens.

Nutzen Sie ruhig Ihr Recht, eine eigene Meinung zu haben, diese zu vertreten und, wenn nötig, zu ändern. Wenn Sie etwas nicht möchten, dann sagen Sie mit gutem Gewissen einfach „Nein“. Erlauben Sie sich ausdrücklich, Fehler machen zu dürfen oder andere um einen Gefallen zu bitten, ohne sich dafür zu rechtfertigen. Stehen Sie zu Ihren Ansichten und Wünschen. Treten Sie dabei selbstbewusst und sicher auf.

Andere haben Ihnen nicht vorzuschreiben, was für Sie falsch oder richtig, gut oder schlecht ist. Sie treffen die Entscheidungen in Ihrem Leben so, wie Sie es für richtig halten, das haben andere nicht zu kritisieren. Genau so, wie Sie die Gefühle und Rechte anderer respektieren und ihnen zugestehen so zu leben, wie diese es möchten, so können Sie das Gleiche auch von anderen für sich erwarten.

Geben Sie Ihr Bestes bei allem was Sie tun und seien Sie mit dem zufrieden, was Sie dabei erreicht haben. Stillstand ist Rückschritt, Sie sollten immer versuchen, Ihre Leistungen zu verbessern, jedoch ohne Selbstvorwürfe.

Sie sind ein Gewinner und das liegt daran, dass Sie sich auf veränderte Situationen einstellen können und ständig an sich arbeiten. Denken, handeln und fühlen Sie wie jeder andere Mensch auch, der weiß, was für ihn wichtig ist und wo seine Prioritäten liegen. Bemühen Sie sich, Ihre Vorstellungen vom Leben und Ihre Träume zu verwirklichen.

Setzen Sie sich Ziele und versuchen Sie, diese zu erreichen. Das müssen keine großen Ziele oder Projekte sein, kleine Schritte reichen. Sollte etwas nicht auf Anhieb gelingen, versuchen Sie es ein zweites, drittes, und wenn es sein muss, viertes Mal. Entscheidend ist, dass Sie nicht aufgeben, bevor Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Die Sprüche, dass Sie etwas nicht können oder Dinge für Sie eine Nummer zu groß sind, gehören der Vergangenheit an. Selbstzweifel, auf halber Strecke kehrt machen, oder die Flinte ins Korn werfen war gestern. Heute sind Sie den Aufgaben und Herausforderungen gewachsen und rechnen mit Erfolgen, anstatt über mögliche Misserfolge zu grübeln.

Schauen Sie vorwärts und denken Sie daran, was Ihnen im Leben noch alles an Schönem bevorsteht und dass Sie sich eine erfolgreiche Zukunft wünschen, dann kann Sie niemand aufhalten.

Es ist wichtig, dass Sie über Ihr Handeln, Ihr Leben, Ihre Gefühle und ganz besonders über Ihre Gedanken die Kontrolle behalten. Gestalten Sie Ihr Leben nach Ihren Wünschen, jetzt, heute, übermorgen, nächste Woche, nächstes Jahr. Bestimmen Sie Ihr Schicksal und Ihre Zukunft, Sie haben es in Ihrer Hand und entscheiden, wie Sie mir Ihrer Zeit und Energie umgehen.

Diese Entscheidungen stehen jeden Tag aufs Neue an, Sie sind der Kapitän, der die Richtung bestimmt. Die Zeit, in der Sie nur Zuschauer im Spiel um Ihr Leben waren, sind endgültig vorbei. Jetzt spielen und gestalten Sie mit im Spiel Ihres Lebens und haben hoffentlich bereits gemerkt, dass es mehr Spaß macht Gestalter zu sein, als Opfer.

Suchen Sie neue Kontakte, Bekannte und Freunde sind wichtig und unterscheiden sich von Verwandten dadurch, dass man sie sich aussuchen kann. Legen Sie Wert darauf, dass diese Menschen interessiert sind, an dem was Sie sagen und denken, gerne mit Ihnen zusammen sind. Natürlich gilt das auch umgekehrt.

Erleben und spüren Sie die Reaktion der anderen auf Sie, Ihr Denken, Handeln, das gesunde Selbstvertrauen und die positive Selbstachtung. Wenn Sie die richtige Auswahl getroffen haben, werden Sie sich in der Gegenwart der anderen Menschen wohlfühlen und ebenfalls gerne mit ihnen zusammen sein.

Wenn Sie all diese Ratschläge beherzigen, dann brauchen Sie sich nicht mehr einsam und ungeliebt fühlen, Angst vor anderen Menschen haben oder sich nicht trauen, Ihre Meinung zu äußern. Die herzlichen und vertraulichen Beziehungen zu anderen Menschen bringen ihre und deren liebenswerte Seiten hervor, dies umso mehr wenn Sie lernen, Ihre Gefühle offen auszudrücken.

Natürlich kann es immer noch vorkommen, dass man Sie geringschätzig, arrogant und von oben herab behandelt. Das ist kein Grund für sie, verunsichert zu sein. Auch mit neuem Selbstbewusstsein können Sie nicht erwarten, dass Sie jeder Mensch liebt. Solche Ablehnungen haben nichts mit Ihnen zu tun und sagen nichts über Ihren Wert oder Ihre Art aus. Sie sagt lediglich etwas über denjenigen aus, der Sie ablehnt. Über seine moralischen Werte, seine Erwartungen und seinen Geschmack.

Es spielt aber auch eigentlich keine Rolle, wie die anderen Sie behandeln. Entscheidend ist, dass Sie sich gut behandeln und zwar so, wie man von einem guten Freund behandelt werden möchte. Halten Sie immer und jederzeit zu sich, ganz besonders dann, wenn Sie ein paar tröstende Worte, Unterstützung oder Aufmunterung benötigen, wenn man Sie kritisiert oder ablehnt.

Lassen Sie sich niemals im Stich! Brechen Sie den Kontakt zu Menschen, die Ihnen nicht gut tun ab und vertrauen Sie darauf, bessere und neue Freunde zu finden, die auch bereit sind, Sie zu unterstützen. Und im Notfall gibt es immer noch den Spiegel.

Sollte Ihnen jemand ein Kompliment machen, dann bedanken Sie sich freundlich und mit einem guten Gefühl. Es liegt kein Grund vor, verlegen zu werden. Sie haben offensichtlich etwas sehr gut gemacht und werden dafür gezielt gelobt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Einzigartigkeit akzeptieren, auch dann, wenn andere Ihnen irgendwo überlegen sind.

Sollte dies der Fall sein und Sie möchten das, was andere haben auch besitzen, dann üben Sie sich nicht in Neid, sondern nach Möglichkeiten, sich dies ebenfalls anzueignen. Auch Sie können das lernen, was andere können. Dazu sind Geduld, Training, Ausdauer und Zeit notwendig, Sie werden es ebenfalls erreichen, wenn Ihre Energie ausreicht. Wenn es Ihnen wichtig genug ist, werden Sie Möglichkeiten finden, das Ziel zu erreichen.

Einer für Alle – Alle für Einen

Aber es geht auch nicht nur um Sie. Es ist wichtig, dass es nicht nur Ihnen gut geht, sondern auch Ihren Kindern, Ihrem Partner und Freunden. Sie können nur dann gewinnen, wenn es auch den anderen gut geht und diese auch gewinnen. Achten Sie also nicht nur auf Ihren eigenen Vorteil. Behandeln Sie die Menschen so, wie Sie auch behandelt werden möchten. Wenn man Ihre Hilfe benötigt und Sie in der Lage sind zu helfen, dann sollten Sie das auch tun.

Sicherlich kennen Sie das Sprichwort: „Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu.“ Sagen Sie den Menschen, an deren Wohlergehen Ihnen gelegen ist, dass Sie Ihnen wichtig sind. Gehen Sie auf deren Bedürfnisse und Wünsche ein und sprechen Sie auch über Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Durch die Reaktion anderer Menschen auf uns erhalten wir die Möglichkeit, auch unsere Schattenseiten wahrzunehmen und da, wo wir das für richtig halten, Änderungen in die Wege zu leiten. Schwächen, die Sie an sich erkennen sollen nicht dazu führen, dass Sie sich deswegen verurteilen oder abwerten. Sie sollen Sie einfach nur erkennen und an einer Lösung arbeiten. Durch dieses Verhalten übernehmen Sie auch Verantwortung dafür und sorgen für Ehrlichkeit mit sich selbst.

So gelangen Sie zu der Erkenntnis, dass sie nun einmal gewisse Schwächen haben und dass Sie bereit sind, sich damit auseinanderzusetzen. Das sollte ohne Schuldgefühle gelingen, die wären ein Hinweis darauf, dass Sie sich Schwächen oder Fehler nicht verzeihen können, was, wie schon mehrfach erwähnt, falsch ist.

Zu den typischen Schwächen gehören Undankbarkeit, negative Sichtweise, Zeitverschwendung, Verurteilungen, Rechthaberei, übermäßiges Kritisieren, nicht Verzeihen können, Ungeduld, Nachlässigkeit, Unehrlichkeit, Sturheit, Mutlosigkeit und Bequemlichkeit, sowie einiges mehr. Achten Sie darauf, dass Sie die Schuld für diese Schwächen nicht auf andere übertragen, und beginnen Sie, an sich zu arbeiten, um ein selbstverantwortliches und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Die positive psychologische Übung

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Leider verfolgen die meisten Menschen in diesem Zusammenhang die falsche Strategie. Sie konzentrieren sich darauf, Schwächen zu korrigieren oder suchen nach Gründen für ihre Schwächen. Dabei wäre es wesentlich sinnvoller, sich auf die eigenen natürlichen Stärken und Talente zu besinnen, wie beispielsweise Fantasie, gutes Zeichnen, Musikalität oder einfaches Erlernen von Fremdsprachen. Auch bei den Charakterstärken sollte man sich auf das konzentrieren, was einem sozusagen „im Blut“ liegt, wie zum Beispiel Hilfsbereitschaft, Mut oder auch Führungsqualitäten.

Man fühlt sich immer dann gut, wenn man sich auf die eigenen Stärken konzentriert. Dann kann man gute Leistungen erbringen, ist zufrieden und auch für andere produktiv. Diese Übung soll Ihnen helfen, sich auf Ihre Stärken zu konzentrieren, das Selbstwertgefühl zu steigern und für eine positive Lebensperspektive sorgen.

Notieren Sie drei Ihrer Charakterstärken oder Talente auf einem Blatt Papier (Sie können die Übung selbstverständlich auch in einem Schreibprogramm des PC ausführen). Um die Stärken oder Talente herauszufinden, können folgende Fragen hilfreich sein:

  • Womit beschäftigen Sie sich am liebsten?
  • In welchen Bereichen eignen Sie sich das notwendige Wissen schnell an?

In welchen Lebensbereichen fühlen Sie sich kompetent?

Wenn Sie die drei Themen ermittelt haben, erzählen Sie zu jeder der drei von Ihnen definierten Talente oder Charakterstärken eine dazugehörige Geschichte, die verdeutlicht, wie Sie von dieser Stärke profitiert haben und welche Auswirkungen sie auf Ihr Leben und das anderer hatte. Jede Geschichte sollte nach dem folgenden Schema aufgebaut sein und detailliert beschreiben:

  • Was haben Sie getan?
  • Wie haben Sie sich dabei gefühlt?
  • Welche Wirkung hatte Ihr Handeln?
  • Was war daran für Sie befriedigend?
  • Welche Möglichkeiten haben Sie in Ihrer jetzigen Lebenssituation, von dieser Stärke Gebrauch zu machen?Lesen Sie sich Ihre Geschichten noch einmal in Ruhe durch und bewahren Sie sie auf, um jederzeit darauf zurückgreifen zu können.

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