Elternsprechtag in der Schule

Elternsprechtag Vorbereitung – aber wie?

Der Elternsprechtag dient dazu, dass Eltern sich über das Verhalten und die Leistungen ihres Kindes informieren und bei Problemen gemeinsam mit dem Lehrer Lösungen erarbeiten können. Meist hat sich der Lehrer vorab schon Gedanken gemacht, wie lange das Gespräch mit den einzelnen Eltern verläuft.

Die richtige Elternsprechtag Vorbereitung
Auf den Elternsprechtag richtig vorbereiten

Sollten Sie im Vorfeld schon einige Fragen erarbeitet haben und wissen, dass sie mehr Zeit benötigen, kündigen Sie dieses vorher an, damit genügend Zeit zur Verfügung steht.

Können Sie nicht erscheinen, dann versuchen Sie, Ihr Anliegen telefonisch zu klären. Holen Sie sich hierfür ebenfalls einen Termin, damit der gewünschte Lehrer auch genügend Zeit einräumen kann. Während der Schulzeit wird dies sicherlich nicht möglich sein.

Das Kind zum Elternsprechtag mit einbeziehen

Eine gute Vorbereitung ist die Basis für einen erfolgreichen Elternsprechag. Das Kind sollte beim Gespräch einbezogen werden, denn es geht schließlich um seine Belange. So fühlt sich jedes Kind ernst genommen und lernt gleichzeitig sich zu den eigenen Leistungen und dem eigenen Verhalten zu äußern. Manchmal steckt etwas hinter dem Leistungsabfall oder dem auffälligen Verhalten, was nur in einem offenen Gespräch gelöst werden kann.

Wollen Sie jedoch offen und befreit reden und vielleicht auch Kritik üben, dann sollte der Termin ohne Kind wahrgenommen werden. Dennoch sollte hinterher mit dem Kind besprochen werden, was das Gespräch ergeben hat und wie es verlief.

5 Tipps für einen guten Elternsprechtag

  • Klare Ziele: Überlegen Sie sich vorher, was Sie sich von dem Gespräch erhoffen. Sollen Probleme angesprochen  werden?
  • Das Gespräch mit dem Kind: Fragen Sie Ihr Kind, wie es sich selbst einschätzt und wo es Probleme hat.
  • Lehrer sehen nicht alles: Belastet Ihr Kind etwas? Sprechen Sie das Thema an, dann kann auch der   Lehrer da Verhalten Ihres Kindes besser einschätzen.
  • Gespräch ohne Schuldzuweisungen: Viele Eltern haben Angst, dass Ihnen Schuld zugesprochen wird, wenn die Leistungen des Kindes sich verschlechtern oder das Benehmen in der Schule stark zu Wünschen übrig lässt. Ein Elterngespräch soll die Fakten auf den Tisch bringen und für Lösungen sorgen. Es geht somit nicht um die Schuldfrage.
  • Lehrer sind Lehrer und keine Therapeuten: Für spezielle Erziehungsfragen ist der Schulpsychologe oder ein anderer Experte der passende Ansprechpartner. Hier erteilt Ihnen die Schule sicherlich gerne Auskunft.

Entspannter Umgang mit der Lehrkraft am Elternsprechtag

Insgesamt soll es doch ein entspanntes Gespräch werden, das für eine gute Zusammenarbeit in Sachen Erziehung und Förderung des Kindes sorgen soll. Eine angespannte Atmosphäre hilft nicht weiter. Auch wenn das Kind Kritik gegenüber der Schule oder dem Lehrer geäußert hat, sollten diese Punkte ebenfalls in Ruhe und mit dem nötigen Respekt angesprochen werden.

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