Versöhnungssex mit dem Partner

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Versöhnungssex – was steckt dahinter?

Viele haben es wohl schon einmal erlebt: Nach einem heftigen Streit ist der Sex, wenn sich die Gemüter erst einmal abgekühlt haben, besser und leidenschaftlicher denn je. Der vielgerühmte Versöhnungssex also. Aber was steckt eigentlich dahinter?

Was bedeutet Versöhnungssex und was passiert da genau?
Versöhnungssex ist besonders intensiv

Versöhnungssex – was genau passiert da eigentlich?

Warum Versöhnungssex sich so besonders schön anfühlt, dafür gibt es körperliche und seelische Gründe. Rein körperlich werden bei einem Streit zahlreiche Hormone ausgeschüttet, zum Beispiel Adrenalin, um den Körper auf eine Konfrontation einzustellen.

Die selben Hormone sorgen aber auch dafür, dass sämtliche Sinneseindrücke geschärft werden – also auch die Empfindlichkeit für Berührungen, Gerüche, Geräusche… Das wiederum lässt den Sex noch viel intensiver wirken.

Noch wichtiger sind aber die seelischen Aspekte. Ein schlimmer Streit führt zu vielen negativen Emotionen, zum Beispiel Angst und Wut – die folgende Versöhnung lässt einen die Nähe zum Partner dann als noch viel beruhigender und tröstender empfinden. Neben heißer Erotik vermittelt Versöhnungssex also auch ein tiefes Gefühl der Geborgenheit, und genau darin liegt seine Besonderheit.

Dieses Gefühl der Nähe geht vielen Partnerschaften über die Zeit verloren. Erst beim Versöhnungssex nach einem wilden Streit kommt es wieder zum Vorschein. Gepaart mit den abflauenden Emotionen und den vielen Hormonen im Blut fühlt sich der Sex dann noch viel intensiver und aufregender an als gewöhnlich.

Außerdem kann Versöhnungssex als eine Art Abschluss für einen Streit wirken, als sichtbares Zeichen, dass der Streit beigelegt ist und man sich wieder verträgt. Dementsprechend kann man sich auch körperlich wieder nahe kommen und sich gegenseitig seine Liebe und Zuneigung zeigen.

Funktioniert das mit dem Versöhnungssex immer?

Genau wie es nicht nach jedem Streit eine vollständige Versöhnung gibt, ist auch Versöhnungssex nicht immer optimal. Immerhin werden durch prickelnde Erotik und heiße Spiele zwischen den Laken nicht die Gründe behoben, die den Streit ursprünglich verursacht haben.

Außerdem sollte auch der beste Versöhnungssex nicht zum Dauerzustand in einer ansonsten kriselnden Beziehung werden. Egal, wie gut sich Versöhnungssex anfühlt, er ist kein Allheilmittel und darf nicht ein klärendes Gespräch ersetzen. Ob man das nun vor oder nach dem Höhepunkt führt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Immerhin ist man nach dem Versöhnungssex wunderbar entspannt.

Wie findet man den richtigen Zeitpunkt?

Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach, das optimale Timing für heißen Versöhnungssex zu finden. Beginnt man seine Avancen allzu kurz nach einem schlimmen Streit, läuft man Gefahr, sich eine schroffe Abfuhr einzuhandeln.

Wartet man aber zu lange, sind die heftigen Emotionen schon abgeflaut und aus dem Versöhnungssex wird eben ganz normaler 08/15-Sex. Besonders kompliziert an der Sache: Bei jedem Menschen verhält sich die Gefühlslage nach einem Streit unterschiedlich. Einige sind vielleicht nach fünf Minuten schon in der Stimmung für prickelnde Erotik, andere nach einer Stunde noch nicht.

Wichtig ist hierbei also, die eigenen Emotionen und die des Partners zu beachten. Solange man selber noch Wut spürt, die Muskeln angespannt sind, der Puls rast, ist definitiv nicht der richtige Zeitpunkt. Erst wenn man wieder ruhig durchatmen kann, beginnt, sich zu fragen, warum man eigentlich gestritten hat, dem Partner ins Gesicht schaut und dort den Anflug eines Lächelns aufblitzen sieht – dann stehen alle Zeichen auf eine prickelnde Versöhnung.

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