UNICEF – Hilfe für Mädchen in der Dritten Welt

Mädchen in der Dritten Welt

Kinder haben in der Dritten Welt allgemein eine schlechte Prognose auf ein glückliches und gesundes Leben. Jungen haben bereits bei ihrer Geburt vor allem in China und Indien einen ganz anderen Status als Mädchen.

UNICEF – Mädchen in der dritten Welt
UNICEF – Mädchen in der dritten Welt

Die Tötung von Mädchen in Asien ist das höchste Extrem; vor allem in China und Indien werden Mädchen durch selektive Abtreibung getötet und wenn dies nicht durchgeführt wird, werden sie sowohl körperlich wie auch sozial vernachlässigt. Durch diese menschenunwürdige Praxis fehlen bereits heute mehr als 160 Millionen Frauen in den asiatischen Ländern.

Während man früher von kulturellen Gründen für dieses Vorgehen ausging, werden heute eher ökonomische Gründe vermutet.

Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein. In China sollen die Menschen aufgrund der vorgeschriebenen Ein-Kind-Politik das Bevölkerungswachstum regulieren.

Außerdem streben die Menschen einen Stammhalter als Nachwuchs an, beide Faktoren sorgen dafür, dass im Jahre 2020 alleine in China zwischen 30 und 40 Millionen Frauen fehlen werden, die dann in einem Alter zwischen 10 und 29 Jahren alt sind.

Auch in Indien werden Mädchen durch die selektive Abtreibung getötet, jedoch aus anderen Gründen. Hier ist es üblich, bei der Verheiratung von Mädchen eine Mitgift zu zahlen, was bei den meisten Familien zur Überschuldung führt. Weil Mädchen heiraten und damit aus der Familie ausziehen und die Eltern nicht im Alter versorgen können, werden sie ebenso geringer geschätzt.

Gleichgültig aus welchem Grund Eltern die Tötung ihrer Tochter vornehmen lassen, es sollten Wege gefunden werden, wie dieses Unrecht verhindert werden kann. Denn auch die Folgen können als verheerend angesehen werden. Dort wo zu wenig Frauen leben steigt die Mordrate, blüht der Kinderhandel und die Prostitution steigt an. Außerdem werden Mädchen von Menschenhändlern entführt und verschleppt, sie werden nach Vietnam, von dort nach China oder von Taiwan nach Südkorea gebracht.

UNICEF hilft allen Kindern

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF tritt schon seit 60 Jahren für die Rechte von Kindern ein. Es wurde gegründet, und hilft mittlerweile in ca. 150 Ländern auf der Welt Kindern von Geburt an zu unterstützen. Das kann durch die Verteilung von Impfstoffen gewährleistet werden, die in vielen armen Ländern überhaupt nicht eingesetzt werden können.

Aber auch für die spätere Gesundheitsvorbeugung und die Behandlung von Erkrankungen leistet die Organisation große Hilfe. Sie wird dabei von Partnern und Sponsoren unterstützt, denn alleine könnte UNICEF das wohl nicht schaffen. Jede Spende von klein bis groß wird eingesetzt, um Kinder zu fördern und vor allem zu schützen. Das ist besonders im Bereich der Kinderschutzgesetze wichtig. Der Hilfeaufruf von UNICEF lautet: Millionen Mädchen werden getötet, nur weil sie Mädchen sind.

Hilf UNICEF, dieses Unrecht zu bekämpfen. Damit werden die modernen Medien genutzt, um deutlich auf die Missstände und auf das Elend in vielen Ländern hinzuweisen, dem Kinder dort ausgesetzt sind. Gemeinsam kann die Welt für alle Kinder verändert werden, es muss nur in das Bewusstsein aller Menschen eindringen. Gerade wenn wieder einmal eine Naturkatastrophe die Ärmsten der Armen getroffen hat, wird deutlich, wie sehr vor allem Kinder Hilfe benötigen.

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