Gefürchtete Trotzphase ist wichtig für Kinder

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Trotzphase ist für Eltern ein Reizwort, vor allem, wenn sie zu Hause selbst einen kleinen Tyrannen großziehen, der sich je nach Lust und Laune – fast beinahe willkürlich – schreiend auf Boden wälzt, weil die Lieblingsjeans gerade in der Wäsche ist.

Trotzphase – besser als ihr Ruf

Trotzphase
Die Trotzphase bei Kindern

Im Allgemeinen beginnt die Trotzphase mit circa zwei Jahren und endet ungefähr mit vier. Allerdings sind die Grenzen fließend, ebenso wie die Heftigkeit, mit der der Trotz zur Schau gestellt wird.

Was bei den einen mehr eine stille Rebellion ist, ist bei anderen lautes Treten, Schreien, Schlagen und Zetern. Manche Eltern sind nach so einem Anfall schweißgebadet und brauchen selbst eine kleine Auszeit. Wichtig zu wissen: Die Trotzphase ist ein notwendiger Entwicklungsschritt im Leben des Kindes.

Trotzphase – Gratwanderung zwischen Autorität und Geduld

Kinder lernen in der Trotzphase zunächst einmal den eigenen Willen kennen. Dass der nicht immer im Einklang mit der Umwelt steht, zeigt sich zum Beispiel an der Wursttheke, wenn das Kind statt Lyoner ein Stück Fleischwurst bekommt und sich anschließend schreiend auf dem Boden kugelt.

Für Eltern beginnt eine Gratwanderung zwischen Autorität und Geduld. Was lasse ich meinem Kind noch durchgehen, wo greife ich ein. Das Schreiend-auf-dem-Boden-Wälzen tut niemandem weh, stört höchstens ein paar kinderlose Kunden.

Anders sieht es aus, wenn Kinder in der Trotzphase anfangen zu schlagen, zu treten oder zu beißen. Hier muss man Kinder natürlich entsprechend reglementieren. Es gibt heutzutage eine Fülle von Erziehungsratgebern, auch zum Thema Trotzphase.

So eine Anschaffung kann sinnvoll sein, gerade, wenn man selbst in seinen Reaktionen unsicher ist – einen kleinen Trost gibt es auch: Man ist nicht allein!

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