Kapuzinerkresse – Gartenblumen

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Kapuzinerkresse – Tropaeolum majus L.

Allgemeines: Das Kapuzinerkressegewächse (Tropaeolaceae) stammt aus Südamerika. Man findet es hier von Peru bis Kolumbien.

Tropaeolum majus
Kapuzinerkresse

Hauptsächlich werden Hybriden der Art mit Tropaeolum peltophorum Benth. gezogen. Sie haben rundlich-schildförmige Blätter und verschieden rote oder gelbe Blüten, die einzeln an kurzen Stielen aus den Blattachseln hervorgehen und einen langen Sporn tragen. Es gibt auch gefüllte Blüten. Man unterscheidet hohe, kletternde bzw. langkriechende Sorten und die nicht rankenden, nur 30 cm hohen Zwergsorten.

Blütezeit: Juli bis Oktober

Kulturansprüche: Kapuzinerkresse ist schon lange in Gartenkultur, wo sie auf jedem nährstoffreichen Boden in sonniger oder auch halbschattiger Lage gedeiht. Die langen, rankenden Sorten werden zum Beranken von Spalieren, Zäunen, Mauern verwendet.

Die Zwergsorte dient auf Sommerblumenbeeten als Einfassung oder Einsprengsel oder wird auch für Schalenbepflanzung und Balkonkästen verwendet.

Da die Pflanzen sehr frostempfindlich sind, gehen sie bereits bei den ersten Herbstfrösten zugrunde und können nur als Einjahrsblume dienen.

Man sät auch nicht vor Anfang Mai direkt an Ort und Stelle im Reihenabstand von 25 bis 30 cm aus. Der Samen geht schnell auf und die Pflanzen entwickeln sich rasch, so dass bereits Anfang Juli die ersten Blüten erscheinen.

Die Kapuzinerkressenblüten werden auch als Schnittblume in kleinen Sträußen verwendet, die aber nicht lange haltbar sind.

Es gibt auch eine ausdauernde Art, Tropaeolum tuberosum Ruiz et Pav., mit Knollen, die im Herbst herausgenommen und wie Dahlien überwintert werden können.

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