Tipps gegen Muskelkater

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Was tun gegen den Muskelkater?

Papa will’s allen zeigen: Er trainiert für den Stadtmarathon. Mama hat gute Vorsätze, im Aerobic-Kurs will sie den überflüssigen Pfunden zu Leibe rücken. Sohnemann ist mit dem neuen Fahrrad auf großer Tour. Und Töchterchen macht Sondertraining für die Jazztanz-Vorführung.

Tipps gegen den Muskelkater
Junge Frau beim Fitness Training

Außer dem Nachnamen hat die Familie eine schmerzliche Gemeinsamkeit: Den Muskelkater. Die ungewohnten Belastungen führen nicht nur zu einem Anstieg der Milchsäure, die früher für die Beschwerden verantwortlich gemacht wurde.

Wie man heute weiß, werden die Schmerzen vor allem durch kleine Risse und Entzündungen im Muskelgewebe verursacht.

Gemeinsames Jammern hilft der Psyche. Doch wirkliche Schmerzlinderung bringt vor allem Wärme. Ein entspannendes Rheuma- Moor- oder Rosskastanienbad regt die Durchblutung an, ebenso der Saunabesuch.

Auch wärmende Salben mit Arnika oder die äußerliche Anwendung von Arnika-Schnaps und Franzbranntwein können die Beschwerden mildern. Wenn die Familienmitglieder sich die Salbe gegenseitig leicht einmassieren, hilft sie sicher besonders gut, sowohl gegen die Schmerzen als auch für das seelische Wohlbefinden.

Doch sollte Papa nicht zu stark in Mamas Waden greifen. Zum einen wird sie sonst vor Schmerz jaulen, zum anderen führt kräftige Massage zu Irritationen der Muskulatur und verzögert den Heilungsprozess. Dasselbe gilt für Omas Rat, die Zähne zusammenzubeißen und über den Schmerz drüber zu trainieren.

Wenn die Familie zum Essen noch auf Bier, Wein und Cola verzichtet und stattdessen zu Kirschsaftschorle greift, wird sicher bald alles wieder gut.

Die Antioxidantien im Sauerkirschsaft wirken entzündungshemmend. Auch zur Vorbeugung hat er sich bewährt. Am besten aber wäre es, beim nächsten Mal das Training langsam anzugehen, um die Muskeln auf die Belastung vorzubereiten.

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