Was tun bei einer Tic-Störung?

Eine Tic-Störung kommen bei etwa zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen vor. Meist sind sie harmlos und verschwinden nach ein paar Monaten völlig. Manchmal werden sie aber auch chronisch oder wachsen sich zu dem Tourette-Syndrom aus.

Tic-Störung oder Tourette-Syndrom?

Tic-Störung oder Tourette?
Tic Störungen bei Kindern

Dies ist eine sehr belastende Erkrankung, die meist mit drei oder vier verschiedenen Tics einhergeht, sowohl in Form von nicht kontrollierbaren Bewegungen als auch durch Lautäußerungen wie Tierimitationen, pfeifen, räuspern oder das Rufen von Schimpfwörtern.

Letzteres führt oft zur Ausgrenzung des betreffenden Kindes und kann nur mit viel Geduld und Toleranz vom Umfeld aufgefangen werden.

Tic-Störungen beziehen sich meist nur auf ein oder zwei motorische Tics. Ganz wichtig ist hierbei, dem Kind mit Gelassenheit zu begegnen und es nicht ständig zu ermahnen.

Ursachen einer Tic-Störung

Die Ursachen einer Tic-Störung kann man nicht immer eindeutig klären. Oft tritt ein Blinzel-Tic nach einer Bindehautentzündung auf, bei der das Kind gesagt bekommt, es darf sich nicht im Auge reiben, da es sonst seine Bakterien überall verteilt.

Das Jucken führt zum Blinzeln, das Blinzeln kann auch nach Abheilen der Bindehautentzündung noch eine Weile bestehen bleiben oder sogar chronisch werden, das wäre dann eine klassische Tic-Störung.

Nicht selten tritt aber ein Tic auch aus innerer Spannung heraus auf. Ein Trauma oder ein anderes belastendes Erlebnis kann hierfür Ursache sein. Besorgte Eltern sollten einfach ihren Kinderarzt um Rat fragen, wenn sie das Gefühl haben, ein Tic könnte auch eine seelische Ursache haben. Ansonsten ist Geduld und Zeit das Mittel der Wahl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.