Taufe des Babys – Christliches Fest

Die Taufe – das erste Fest im Leben

Christen kennen die Taufe, die auch heute noch zu den kirchlichen Ritualen zählt. Sie kann zwar unterschiedlich aufgefasst und durchgeführt werden, dient aber zur Eingliederung des Täuflings in die christliche Gemeinschaft und ist damit ein Glaubensbekenntnis.

Die Taufe eines Babys
Was bedeutet die Taufe?

Meistens werden Kinder noch im Babyalter getauft, auch wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht selbst dafür oder dagegen entscheiden können. In der heutigen Zeit warten manche Eltern aus dem gleichen Grund, bis das Kind alt genug ist, sich selbst zu entscheiden.

Wenn das Kind jedoch die Erste Heilige Kommunion feiern möchte, muss es vorher getauft sein. Auch die im späteren Leben kirchlichen Ereignisse erschließen sich nur, wenn die Taufe durchgeführt wurde.

Die Taufentscheidung nach der Geburt

Eltern, die das Ritual der Taufe nicht so selbstverständlich sehen, wie vielleicht die Generation vorher, haben heute ganz neue Möglichkeiten. Manchmal möchten besonders junge Eltern zunächst einmal für sich herausfinden, wie sie selbst zum Glauben an Gott stehen. Wer noch nicht in seinem Glauben gefestigt ist, sucht nach Antworten, die er jedoch in aller Ruhe finden kann. Die Taufe ist keine Handlung, die in den ersten Wochen nach der Geburt vorgenommen werden muss.

Das war vor einigen Jahrzehnten durchaus noch üblich, und auch in den letzten Jahrhunderten wurden Kinder gleich in den ersten Lebenstagen nach der Geburt getauft. Vielleicht hatte dies zu jener Zeit andere Gründe, denn die Lebensumstände waren nicht immer rosig und die Gefahr, dass das Neugeborene die ersten Lebenstage nicht überleben würde, war groß.

Diese Gefahren bestehen heute in dieser Form nicht mehr und Taufen finden nach gründlicher Planung und Vorbereitung voller Freude und Zuversicht in den ersten Lebenswochen des Kindes statt. Manche Eltern möchten dieses Fest aus tiefer religiöser Überzeugung feiern, andere übernehmen das Ritual selbstverständlich, weil es für sie einfach dazugehört.

Die Ausrichtung der Taufe kann ebenso unterschiedlich sein, rund um dieses schöne Fest gibt es tolle Vorschläge für den Ablauf des Festes. Die rituelle Handlung wird seitens der Kirche durchgeführt, je nach Pfarrer können hier große Unterschiede in der Gestaltung vorkommen. Grundsätzlich ist es den Eltern freigestellt, wo sie ihr Kind taufen lassen möchten, solange die Taufe in einer Kirche stattfindet.

Die katholische Taufe wird durch höchstens 2 Taufpaten begleitet, die mindestens 16 Jahre alt sein müssen. Zur Anmeldung für die Taufe wird die Geburtsurkunde des Kindes benötigt, außerdem die Namen und Adressen der Taufpaten.

Die Zeit vor der Taufe und die Feier danach

Die Vorbereitungen für das Fest der Taufe können wenig oder viel Arbeit mitbringen, je nachdem, wie groß die Gästeschar ist, die eingeladen wird. Aber auch wenn die Feier nach der Taufe in einem Restaurant stattfindet und die Eltern sich nicht um die Bewirtung der Gäste kümmern müssen, gibt es einiges, woran zu denken ist:

  • Taufkerze kaufen oder selbst gestalten
  • Lieder für den Gottesdienst aussuchen
  • Taufspruch auswählen
  • Einladungskarten basteln
  • Tischkarten basteln
  • Taufkleid für das Baby
  • Kleidung für die Eltern/Geschwister

Die Taufpaten organisieren sehr gerne mit oder helfen bei der Gestaltung der Taufkerze, der Einladungs- und Tischkarten mit. Wenn die Tauffeier zu Hause stattfindet, sollte auch der Blumenschmuck nicht vergessen werden. Die Tischdekoration sollte frisch und fröhlich bunt aussehen, ein bisschen festlich darf sie sein.

Manche Eltern finden es schön, wenn alles kindgerecht und bunt zugeht, ganz locker und ohne strenge Konversionen. Sie legen Wert auf die Taufhandlung und eine schöne Zeremonie und bewirten die Gäste zu Hause in gemütlicher Atmosphäre.

Wenn die Gästeliste fertig ist, werden die Einladungen geschrieben. Das sollte rund drei Wochen vor dem Tauftermin geschehen sein. Wenn weit entfernt wohnende Angehörige kommen, müssen auch die Übernachtungsmöglichkeiten geklärt sein. Wenn Sie unsicher sind, wen Sie einladen sollen, folgen Sie einfach Ihrem Herzen.

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