Tauchen – Sport für Anfänger und Profis

Sporttauchen als Hobby

Unter dem Begriff Sporttauchen versteht man in der Regel das Tauchen als Breitensport. Sporttauchen ist eine sehr anspruchsvolle Schwimmdisziplin die eine seriöse Ausbildung mit einer anschließsenden Brevetierung erfordert.

Tauchen als Sport
Sporttauchen als Hobby

Man unterscheidet beim Sporttauchen grundsätzlich zwischen dem Gerätetauchen und dem Apnoetauchen das ohne technische Hilfsmittel betrieben wird. Apnoetauchen wird auch in verschiedenen Disziplinen wie Zeittauchen und Streckentauchen als Leistungssport betrieben.

Für die meisten ist das Tauchen jedoch ein Hobby bei dem die körperliche Betätigung, die Freude an der Unterwasserwelt, und der Spass an erster Stelle steht.

Andere Schwimmdisziplinen wie Wassergymnastik, Synchronschwimmen, Turmspringen, oder Schwimmen bieten zwar ebenfalls viel Spaß und körperliche Betätigung, können aber jedoch keinen Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt vermitteln, die man beim Tauchen genießen kann.

Ohne Ausbildung geht beim Tauchen gar nichts

Da das Gerätetauchen nicht ganz ungefährlich ist, benötigt jeder angehende Taucher eine seriöse Ausbildung. Der Inhalt und der organisatorische Aufbau dieser Tauchausbildung kann von Land zu Land unterschiedlich sein. Die Mindestanforderungen an eine Tauchausbildung sind jedoch ISO genormt.

Es ist sehr empfehlenswert sich vor der Tauchausbildung, und danach im jährlichen Turnus, bei einem Tauchmediziner einer Tauchtauglichkeitsprüfung zu unterziehen. Auf Tauchbasen sind Brevets und ärztliche Atteste, eine Voraussetzung um Geräte für das Tauchen ausleihen zu können, oder auf Tauchgänge mitgenommen zu werden.

Technisches Tauchen

Das technische Tauchen ist eine Form des Tauchens bei dem spezielle Atemgase verwendet werden. Diese speziellen Atemgase ermöglichen eine Erhöhung der Tauchtiefe ohne dass der Organismus davon in negativer Weise beeinträchtigt wird. Spezielle Atemgase werden jedoch auch verwendet um die Dekompressionszeiten zu verkürzen.

Unter der Dekompressionszeit versteht man den Zeitraum der mindestens benötigt wird, um einen Organismus ohne jeglichen Schaden von einem hohen Druckniveau auf ein niedrigeres Druckniveau zu bringen. Technisches Tauchen stellt schwierigere Bedingungen, daher verlassen sich Taucher noch weit mehr auf ihre Ausrüstung, unter anderem auch auf Tauchcomputer speziell für das Mischgas.

Eistauchen

Was das Eistauchen so gefährlich macht ist die Tatsache dass der Tauchgang nicht ohne weiteres abgebrochen werden kann. Unterkühlung ist ebenfalls eine häufig unterschätzte Ursache für Tauchkomplikationen.

Bergseetauchen

Das Wasser in den Bergseen enthält, wegen der geringen Temperaturen oft kaum Schwebeteilchen, was Sichtweiten von bis zu über 60 Metern möglich macht. Je nach Jahreszeit ist in Bergseen ein Kälteschutz unumgänglich.

Apnoetauchen

Apnoetauchen, also das Eintauchen in’s Wasser ohne Gerät dürfte zweifellos die älteste und ursprünglichste Form des Tauchen’s sein. Schon in der Steinzeit haben Apnoetaucher auf diese Weise nach Perlen gesucht und Fische mit Speeren gejagt. Heutzutage wird es manchmal auch bis zum Extremsport betrieben.

Sporttauchen kann eine faszinierende und auch sichere Freizeitbeschäftigung sein, so lange man sich an die Sicherheitsvorkehrungen hält.

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