Tanzen – Sport für jedermann

Tanzen trainiert den Körper schonend

Einen Ausgleichssport braucht heute fast jeder. Wer wasserscheu ist, sich nicht um einen Ball streiten will und bei Musik nicht nur mit dem Fuß wippen möchte, der kann sich durch tanzen beweglich halten.

Tanz trainiert Körper und Seele
Tanzen als Ausgleichssport für jedermann

Einfache Formen, moderne Musik in sportliche Tätigkeit umzusetzen, sind zum Beispiel Aerobic und Jazzgymnastik. Wer aber nicht nur seinen Körper fit halten will, sondern auch Geist und Seele, für den ist das Tanzen besser geeignet.

Für den Gesellschaftstanz fehlende Partner sind kein Problem bei Bühnentanzformen wie Jazztanz, Ballett, Modern-Dance und Stepptanz, bei denen „allein in der Gruppe“ getanzt wird.

Wer gerne moderne Popmusik mag, der ist beim Jazztanz gut aufgehoben. Beim Aufwärmtraining wird der ganze Körper trainiert, und es werden auch Bewegungen geübt, die für die Tanzchoreographie benötigt werden.

Die Stilrichtungen sind dabei vielseitig:  Showtanz oder Musical Dance wie am Broadway, Funky Jazz wie bei Janet Jackson, ruhiger Lyrical Jazz oder auch Streetdance und Hip Hop wie bei VIVA können in einer Stunde vereint sein. Auch der tänzerische Ausdruck wird geübt, der je nach Stück fröhlich, sexy, hart oder melancholisch sein kann.

Wer lieber Tschaikowski oder Chopin mag, dem gefällt vielleicht klassisches Ballett besser. Wenn man Balletttänzerin werden will, muss man natürlich schon als Kind mit der Ausbildung beginnen.

Doch für Hobbytänzer ist es kein Problem, mit dem Ballett anzufangen, wenn sie die vierzig schon überschritten haben. Die Stunde beginnt mit dem obligatorischen Stangentraining, bei welchem der Körper erwärmt und auf die Balletttechnik vorbereitet wird.

Das klassische Ballett vermittelt den Eindruck von Eleganz, Anmut und Leichtigkeit. Wie hart es tatsächlich ist, weiß nur, wer es selbst schon ausprobiert hat. Als Grundlage für andere Tanzformen oder auch Sportarten wie zum Beispiel Eislaufen oder rhythmische Sportgymnastik ist das klassische Ballett immer noch unerlässlich.

Fortgeschrittene Schüler können sich auch an den Spitzentanz wagen. Dazu sollten die Füße jedoch weitgehend ausgewachsen und die Muskulatur durch mehrjähriges Training vorbereitet sein.

Eine eigene Tanzform, die etwa zwischen dem Ballett, Jazztanz und Tanztheater liegt, ist der Modern Dance. Diese Tanzart beruht überwiegend auf dem Wechsel von körperlicher Spannung und Entspannung.

Eine weitere Bühnentanzform ist der Stepptanz. Die Füße tanzen nicht nur, sie spielen auch ein Instrument. Die Stepptanz-Schuhe werden an Ballen und Fersen mit Eisen beschlagen. Wichtig ist vor allem ein gutes Taktgefühl. Fehler sieht man nicht nur, man hört sie auch!

Alle Tanzarten haben einige Gemeinsamkeiten: Der Körper wird schonend trainiert, die Merkfähigkeit geschult, die Entwicklung der Persönlichkeit durch Förderung des Ausdrucks gefördert und es macht Spaß.

Tanzen stärkt also nicht nur die Muskeln, sondern auch den Geist, die Persönlichkeit und die Seele.

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