Dystopien auf dem Vormarsch – warum eigentlich?

Die Dystopie ist eine düstere Zukunftsvision und steht damit im krassen Gegensatz zur Utopie.

Derzeit floriert das Geschäft mit der Dystopie, Bücher und Filme wie die Tribute von Panem oder Die Bestimmung machen deutlich, wie sehr der Wunsch nach solchen Geschichten in den Köpfen der Menschen herumspukt.

Warum brauchen wir Dystopien?

Dystopie
Warum sind Dystopien auf dem Vormarsch

Aber warum? Ganz sicher ist: In Ländern, in denen es sozial weniger gerecht zugeht, steht die Dystopie nicht allzu hoch im Kurs. So ist diese Art der Erzählung eher etwas für reiche Industrienationen, in denen es an nichts mangelt.

Haben wir uns zu weit von der Vergangenheit entfernt? Die Generation, die Dystopien liest, hat keine Kriege miterlebt, hat die Gewalt nicht hautnah erfahren oder Angehörige verloren. Grausamkeiten wie im Dritten Reich oder bei der Französischen Revolution übertreffen fast jede Dystopie noch an Härte – trotzdem wollen wir nichts mehr davon hören, als wären sie uns langweilig geworden.

Dystopie, um Utopie zu erreichen?

Manche Leute sind der Ansicht, die Dystopie sei ein Mittel, um mit den Ängsten unserer Zeit umzugehen und Fehler zu vermeiden, um schließlich in einer Utopie zu landen. Letztendlich mag dies auch ein Grund sein, jedoch löst die Dystopie das Problem nicht.

Aber was ist das Problem? Am Ende jeder alten und neuen Geschichte steht der Mensch mit seinen Fehlern – also stellt sich die Frage, ob es nicht immer Zwist, Streit und Kriege geben wird, wo Menschen zusammenleben.

Die Dystopie greift diese Angst unserer noch friedlich zusammenlebenden Industriestaaten auf, denn insgeheim fürchten wir alle den nächsten großen Schlag der Menschheit gegen sich selbst.

Kinder und die Angst vorm Zahnarzt

Der Gang zum Zahnarzt ist für viele Menschen mit Angst und Unwohlsein verbunden. Obwohl viele Praxen mittlerweile hochmoderne Techniken anwenden, meiden immer noch einige Patienten den Weg in eine Zahnarztpraxis.

Zahnarztangst bei Kindern

Zahnarzt mit Kindern
Kinder und ihre Angst vor dem Zahnarzt

Doch damit die Zähne langfristig intakt und gesund bleiben, sollten regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. Somit ist es sinnvoll, dass der Zahnarzt mindestens einmal im Jahr zur Kontrolle aufgesucht wird, bei Beschwerden natürlich unmittelbar und ohne zu zögern.

Doch nicht nur die Erwachsenen sollten die Beziehung zum eigenen Zahnarzt intensiv pflegen, auch Kinder sollten frühzeitig an zahnärztliche Behandlungen herangeführt werden, um mögliche Komplikationen schnell erkennen zu können.

Die Sorgen und Ängste der Erwachsenen bzgl. des bevorstehenden Zahnarztbesuches übertragen sich häufig auch auf den eigenen Nachwuchs. Doch dies ist ein fataler Fehler, denn durch die Sorge der Eltern entwickeln auch die Kleinsten eine gezielte Zahnarztangst und wehren sich nicht selten mit Händen und Füßen vor einer anstehenden Behandlung.

Solch eine Zahnarztangst kann aber durchaus behutsam angegangen werden, sodass die Kinder ihre Angstgefühle zeitnah überwinden können. Die wichtigsten und erfolgreichsten Tipps werden im Folgenden näher erläutert

Schonend gegen Zahnarztangst bei Kindern vorgehen

Frühes Heranführen an eine Zahnarztpraxis

Damit ein Kind eine Beziehung zur Praxis und dem Personal aufbauen kann, sollte es bei Untersuchungen der Eltern stets mitgenommen werden. Vor allem bei Kontrollen wird es erkennen, dass der Zahnarztbesuch nicht zwingend mit Schmerzen in Verbindung steht. Je nach Toleranz der Praxismitarbeiter darf das Kind auch evtl. den Zahnarztstuhl austesten, um auf spielerische Weise mit dem Inventar der Räumlichkeiten in Kontakt zu kommen.

Aufklärung mit Kinderbüchern und Gesprächen leisten

Besonders im Kindergartenalter ist der Nachwuchs gegenüber neuen Kontakten sehr empfindlich. Kinderbücher zum Thema „Mein erster Zahnarztbesuch“ können zum Beispiel helfen das Thema bereits im Vorfeld zu thematisieren. So können Geschichten darüber vorgelesen und Fragen des Kindes im häuslichen (geschützten) Umfeld geklärt werden.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Auch die tägliche Zahnpflege sollte bewusst in den Alltag integriert werden. Diese sollte bereits ab dem ersten Zahn stattfinden. Mit der Zeit erkennt jedes Kind, dass die Zahnpflege ein fester Bestandteil des Alltags und für gesunde Zähne einfach unerlässlich ist. Auch die Eltern haben hier eine große Verantwortung, da sie eine Vorbildfunktion einnehmen sollten, indem sie mit bestem Beispiel vorangehen und die Zahnpflege regelmäßig und gründlich durchführen.

Einladendes Ambiente der Zahnarztpraxis und freundliches Personal

Viele Kinder scheuen sich vor der klassischen Artpraxis: Weiße Wände und ein „steriler“ Geruch. Mit kleinsten Veränderungen lässt sich dieses Gesamtbild allerdings leicht abändern, so dass eine aufgelockerte Atmosphäre entsteht. Mit bunten Bildern, Kindermusik oder auch Spielzeugen lassen sich Kinder sehr schnell und erfolgreich ablenken. Da Eltern auf die Einrichtung einer Zahnarztpraxis logischerweise keinen Einfluss haben, sollten sie am besten von Anfang an eine Praxis wählen, welche freundlich gestaltet ist.

Selbstverständlich ist es dabei aber immer noch wichtig, dass alle Gerätschaften funktional sind und den Standards entsprechen. Beim Online-Dentalfachhandel dentalkauf24.de finden Zahnärzte beispielsweise sämtliche dentalmedizinischen Geräte, welche für die tägliche Arbeit in der Praxis benötigt werden. Auf diese Weise lässt sich jede Praxis ganz individuell und auf die Bedürfnisse der Patienten hin einrichten, auch unter Berücksichtigung der kleinsten Besucher.

Ebenso wie die gesamte Praxisgestaltung sollte auch das Personal auf eine neutrale Berufskleidung achten, welche nicht unbedingt die Farbe Weiß haben sollte. In vielen Kinderarztpraxen wird dieses Verfahren bereits mit Erfolg durchgeführt. Entsprechende Kleidung in grün, rosa oder blau wirkt wahre Wunder: So sind die Kleinen direkt ruhiger und entspannter, was sich dann auch direkt auf die anstehende Behandlung auswirken kann.

Der Weg zum speziellen Kinderzahnarzt

Kinder, die an einer besonders intensiven Form der Zahnarztangst leiden, sollten unbedingt zu einem speziellen Kinder-Zahnarzt gehen, der womöglich sogar noch auf Angstpatienten spezialisiert ist. Viele dieser Ärzte wenden auch spezielle schonende Behandlungsmethoden wie Meditation und ähnliches an.

Abläufe anschaulich erklären

Oftmals lässt sich die Angst der Kleinen bereits im Vorfeld eindämmen, wenn ihnen der genaue Ablauf eines Zahnarztbesuches geschildert wird. Eine konkrete Darstellung am Gebiss oder am eigenen Plüschtier verhilft dazu, dass die Kinder die bevorstehende Behandlung einschätzen können und dabei erkennen, dass der Zahnarzt die Zähne lediglich untersucht und bei Bedarf entsprechende Tätigkeiten durchführt.

Kleine Präsente als Belohnung

Um den Kleinen die letzte Angst vor dem Zahnarztbesuch zu nehmen, werden bereits Vielerorts kleine Präsente verteilt. Nach erfolgreicher Behandlung werden die Kinder entsprechend belohnt, was sich auch positiv auf die weiteren Arztbesuche auswirken dürfte. Denn nicht selten freuen sich manche Kinder derart auf die anschließenden Geschenke, dass sie die Behandlung ohne große Zwischenfälle überstehen. Kleine Präsente können zum Beispiel Sticker oder kleine Ausmalhefte sein. Auf Süßigkeiten als Belohnung sollte beim Zahnarzt logischerweise verzichtet werden.

Angststörung bei Kindern

Kinder haben Angst. Das ist völlig normal. Schließlich sind sie gerade dabei, die Welt um sich herum zu entdecken. Da bleibt es nicht aus, dass ihnen viele neue Dinge Angst machen. Außerdem leben die Kleinen oft noch in ihrer eigenen bunten Fantasiewelt.

Angststörungen bei Kindern: Wann ist es Angst, wann eine Störung?

Umgang mit Angststörung bei Kindern
Angststörung bei Kindern – Angst oder Störung?

Von Zeit zu Zeit müssen die Eltern gruselige Monster aus dem Schrank vertreiben oder den „schwarzen Mann“ verjagen, damit sie ruhig schlafen können. Derartige Ängste gehören zum Erwachsenwerden dazu.

Etwas völlig anderes sind Angststörungen, von denen Kinder ebenfalls betroffen sein können. Kinderärzte und Kinderpsychologen schlagen diesbezüglich Alarm. Immer häufiger stellen sie bei Kindern die Diagnose „Angststörung“.

Wenn Kinder unter Angststörungen leiden

Angststörungen zählen im Kindes- und Jugendalter zu den am häufigsten auftretenden psychiatrischen Erkrankungen. Kinderpsychologen gehen davon aus, dass rund 10 bis 15 Prozent der Kinder davon betroffen sind. Häufig ist von einer „generalisierten“, allumfassenden Angststörung die Rede. Daneben gibt es aber auch Ängste, die sich auf bestimmte Situationen beziehen, zum Beispiel Prüfungen oder Klassenarbeiten.

Generalisierte Störungen äußern sich beispielsweise in übermäßigen Sorgen um alltägliche Dinge sowie in extremen Trennungsängsten (etwa bei Schul- oder Kindergartenbesuchen). Aber auch die Angst, sich vor Schulkameraden oder Freunden zu blamieren, zählt dazu. In solchen Fällen versuchen die Kinder häufig, jene angstauslösenden Situationen zu umgehen.

Die Folgen sind nicht selten schlechtere Schulnoten und zerbrochene Freundschaften bis hin zum gänzlich fehlenden Kontakt zu anderen Kindern. Sie weigern sich plötzlich, in die Schule oder den Kindergarten zu gehen. Sie schreien, weinen und schlagen grundlos um sich. Und auch das Familienleben kann darunter leiden. Auftretende Bauch- und Kopfschmerzen sowie Schwindelgefühle und Schlafstörungen sind in diesem Zusammenhang ebenfalls keine Seltenheit.

Symptome der Angststörung rechtzeitig erkennen

Angststörungen bei Kindern zu erkennen, ist nicht leicht. Sie vermögen es nicht, Ängste rational mit ihrem Verstand zu erfassen. Dementsprechend schaffen sie es nur selten, ihre Pein in Worten auszudrücken und zu kontrollieren. Spezifische Ängste bleiben deshalb oft verborgen oder machen sich durch andere Symptome erkennbar. Kinder sprechen in der Regel nicht über ihre Ängste. Vielmehr äußern sich mögliche Probleme über Verhaltensauffälligkeiten.

Ist ein Kind häufig nervös oder besonders lebhaft, kann dies durchaus auf eine Angststörung hinweisen. Eine sichere Diagnose kann hier aber nur ein Facharzt stellen. Zu den auffälligen Symptomen von Kinder-Angststörungen zählen:

  • schwindende Neugierde
  • Vergessen bereits gelernter Fähigkeiten wie Sauberkeit oder Sprache
  • Hyperaktivität oder Passivität
  • gewollte Isolation
  • selbstverletzende Verhaltensweisen (Trichotillomanie, Haare ausreißen)
  • zwanghaftes Verhalten
  • Atemnot, Zittern
  • Stottern

Generell deuten zwei Verhaltensauffälligkeiten stark auf Angststörungen hin: Wenn ein eigentlich ruhiges Kind plötzlich aggressiv wird oder aber verstummt, und zwar in einem Maße, das für seine Entwicklungsstufe untypisch ist, sind dies wichtige Alarmsignale.

Mögliche Ursachen der Ängste

Vielfach sind die Ursachen von Angststörungen im familiären Umfeld zu finden. Ein schlechtes Familienklima sowie eine schwierige finanzielle Situation stellen große Risikofaktoren für die Entstehung von Ängsten dar. Ökonomische und gesellschaftliche Probleme beeinflussen die Gesundheit von Kindern schon den ersten Lebensjahren. Das heißt: Gewalt- und konfliktreiche Familienverhältnisse, sozialer Abstieg, materielle Armut sowie ein bildungsarmes Umfeld erhöhen das Risiko für das Auftreten von Angststörungen und weiteren psychischen Erkrankungen.

Familiäre Probleme müssen aber nicht zwangsläufig der Auslöser für Angststörungen sein. Häufig trägt das vorhandene oder fehlende Verständnis der Eltern für die Not ihres Kindes entscheidend dazu bei, ob es die eigenen Ängste überwinden kann oder diese sich im Laufe der Zeit zu einer Störung entwickeln. Ferner gehen Mediziner davon aus, dass auch eine genetische Veranlagung das Risiko, an einer Angststörung zu erkranken, erhöhen kann.

Weitere, auf bestimmte Lebenserfahrungen basierende Ursachen können sein:

  • Scheidung/Trennung der Eltern
  • schwere Krankheiten in der Familie oder beim Haustier
  • eigene Erkrankungen (Unfälle, Leukämie etc.)
  • bedrohliche Ereignisse, wie Brände oder Umweltkatastrophen

Wann muss ein betroffenes Kind zum Arzt?

Das Verhalten von Kindern ändert sich häufig, was völlig normal ist. Starke Wesenswandel oder Verhaltensauffälligkeiten, die ohne erkennbare Ursache auftreten, können aber ein Zeichen für Angststörungen sein. Hier sorgt ein Beratungsgespräch bei dem Kinderarzt des Vertrauens für Klarheit. Weiterhin sind Psychologen und Erziehungsberatungsstellen geeignete Ansprechpartner. Im Rahmen des Gesprächs wird sich herausstellen, ob eine Therapie notwendig ist oder nicht.