So halten Sie ihre guten Vorsätze ein

„The same procedure as every year.“ Die beiden berühmten Sätze aus „Dinner for One“ passen auch in diesem Fall hervorragend. Von allen Seiten sind Aussagen wie „In diesem Jahr werde ich meine Zeit besser nutzen, produktiver sein, mich gesünder ernähren, Sport treiben, eine große Reise unternehmen, viel lesen“ usw. zu hören, motiviert verkündet von Freunden, Kollegen und Partnern.

Vorsätze fürs neue Jahr – „The same procedure as last year?“

Gute Vorsätze einhalten
Was sind Ihre guten Vorsätze für 2016

In den ersten Wochen des neuen Jahres strengen sich viele auch an, um sich dann aber doch schnell geschlagen zu geben. Das Problem: Viele Menschen nehmen sich einfach zu viel vor. Natürlich ist es gut, darüber nachzudenken, was man im Alltag verbessern könnte. Die gesetzten Ziele sollten aber auch erreichbar sein, damit die Motivation nicht schon nach einigen Tagen oder Wochen schwindet.

Die Klassiker: Sport und gesunde Ernährung

Eine aktuelle Statistik besagt, dass die häufigsten „guten Vorsätze“ nach wie vor ‚mehr Sport treiben‘ und ‚gesünder ernähren‘ sind, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Den dritten Platz teilen sich Menschen, die mehr Zeit mit Freunden und ihrer Familie verbringen möchten, mit jenen, die sich gar nichts vornehmen, weil sie glauben, es ohnehin nicht einhalten zu können. Andere Vorsätze beziehen sich dann auf die Karriere, die Liebe, Laster wie Alkoholkonsum und Rauchen, Reisen, Familienplanung und neue Hobbys.

Die kleinen Vorsätze

Der Teil „Sonstiges“ mag in der offiziellen Statistik keinen großen Stellenwert einnehmen. Für den einzelnen sind aber die kleinen Vorsätze viel wichtiger. Nachfolgend einige aktuelle Beispiele:

Das Handy beim Reden und Essen zur Seite legen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, das Smartphone oder Tablet zur Seite zu legen, wenn man sich mit jemandem unterhält. Ist es aber nicht. Vielmehr bekommt der Gesprächspartner so etwas wie „Erzähl ruhig, ich höre zu“ gesagt. Während dieser dann voller Stolz berichtet, dass er sein Studium erfolgreich beendet hat oder gerade Vater geworden ist, starrt der andere wie gebannt auf sein Handy (und bekommt eben nichts mit). Das ist sehr unhöflich, leider aber eine „Krankheit“ der heutigen Zeit.

E-Mails schneller beantworten

Das Versenden von E-Mails dauert nur wenige Minuten und bringt Informationen auf schnellstem Wege von A nach B. Doch einige Menschen lassen sich sehr viel Zeit mit dem Beantworten von Nachrichten. Natürlich sitzt nicht jeder täglich am PC und ruft seine E-Mails ab. Doch wer beruflich mehrere Stunden am Rechner verbringt, tut dies in der Regel. Klassische Ausreden wie „Vermutlich wurde die Mail in den Spam-Ordner verschoben“ oder „Ich habe Ihre E-Mail übersehen, weil ich sehr viel um die Ohren hatte“ müssen nicht sein. Jeder freut sich über eine schnelle Rückmeldung, vor allem wenn es sich um eine berufliche Angelegenheit handelt.

Mehr Zeit für sich selbst

Mehr Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen, ist ein sehr guter Vorsatz. Man sollte aber auch sich selbst nicht vergessen. Es ist gar nicht so schwer, hin und wieder kleine Pausen einzulegen, um etwa einen Spaziergang zu machen, sich ein Saunabad zu gönnen oder ein Eis zu essen. Jeder Mensch hat andere Interessen und sollte diese nicht aus den Augen verlieren. Schließlich machen die kleinen Freuden das Leben erst lebenswert.

Dankbar sein

Dankbarkeit ist etwas, was in der heutigen Zeit immer häufiger zu kurz kommt. Sollten wir nicht dankbar sein für die Menschen, die unser Leben bereichern, für positive Erfahrungen, für Nahrung und ein Dach über den Kopf? Vielleicht sollten wir uns ein Beispiel an jene Menschen nehmen, die kaum etwas besitzen und trotzdem glücklich sind. Sie schätzen nicht die materiellen Dinge, die sie besitzen, sondern das Leben selbst und die Erfahrungen, die sie sammeln.

Weitere Vorsätze

Die Liste ist lang. Neben den genannten gibt es viele weitere Vorhaben, die die Menschen im neuen Jahr umsetzen wollen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • mehr Zeit draußen verbringen, häufiger spazieren gehen

  • die Eltern/Großeltern häufiger besuchen

  • weniger im Internet surfen

  • weniger arbeiten

  • besser Ordnung halten

  • ehrenamtliches Engagement

  • Geld sparen

  • umweltfreundlicher leben

  • mehr Entspannung und Wellness

Und was sind Ihre Vorsätze fürs neue Jahr?

Was ändert sich für Familien in 2016

Jahr für Jahr werden die deutschen Gesetze angepasst und geändert. Auch Familien sind häufig davon betroffen. Die neuesten Änderungen beziehen sich auf die Themen Kindergeld, Bafög und Unterhalt. Daneben ändern sich aber auch einige Dinge, die jeden Bürger betreffen.

Familie – Was ändert sich ab 2016

Änderungen in 2016
Das alles ändert sich im Jahr 2016 – nicht nur für Familien

Seit September 2015 ist das Kindergeld pro Kind um 4 Euro gestiegen. Für das erste und zweite Kind erhalten Eltern damit 188 Euro. Für das dritte Kind bekommen sie 194 Euro. Und ab dem vierten gibt es jeweils 219 Euro.

Ab Januar 2016 kommen noch einmal 2 Euro pro Kind hinzu. Damit Eltern das Kindergeld fortlaufend erhalten, müssen Sie künftig bei der Familienkasse die Steuer-Identifikationsnummer ihres Kindes vorlegen.

Die Steuer-Identifikationsnummer fürs Kindergeld

Ab 2016 erhalten Eltern von den Familienkassen nur noch Kindergeld, wenn sie eine Steuer-ID vorweisen können. Dies gilt auch für Elternteile, die Kindergeld beziehen. Die Steuer-Identifikationsnummer für Kinder wurde ins Leben gerufen, um doppelte Beantragungen und Zahlungen zu vermeiden. Wer nicht weiß, ob die Familienkasse über die notwendigen Informationen zur Identifikationsnummer verfügt, kann direkt nachfragen. Auch eine eigene Überprüfung ist möglich, denn die Nummer ist auch auf der elektronischen Gehaltsbescheinigung zu finden.

Sollte es notwendig sein, die Identifikationsnummer nachzureichen, muss dies schriftlich erfolgen. Zu beantragen ist diese schriftlich beim BZSt, dem Bundeszentralamt für Steuern. Zwar kann die Bearbeitung einige Wochen in Anspruch nehmen. Dennoch muss niemand panisch reagieren. Das Bundeszentralamt weist eindeutig darauf hin, dass das Kindergeld von den Familienkassen auch ohne Steuer-ID weitergezahlt wird. Für das Nachreichen der Nummer steht den Eltern das gesamte Jahr 2016 zur Verfügung.

Änderungen beim Bafög und Unterhalt

Sowohl beim Bafög als auch beim Unterhalt für Kinder gibt es Neuerungen. Bereits seit August 2015 gilt:

  • Ein Bezug von Bafög ist auch dann möglich, wenn es eine vorläufige Zulassung zu einem Masterstudium gibt. Allerdings muss die Universität innerhalb eines Jahres verbindlich zusagen. Anderenfalls wird das Bafög in voller Höhe zurückgefordert. Viele Studenten, die sich zwischen dem Bachelorstudium und dem Masterstudium befanden, waren von der Finanzierungslücke betroffen, die durch diese Gesetzesänderung geschlossen werden soll.

  • Trennungskinder erhalten mehr Unterhalt. Nach fünf Jahren wurde die Düsseldorfer Tabelle wieder einmal aktualisiert. Die Erziehungsberechtigten erhalten demnach rund 3,3 Prozent mehr Kindesunterhalt. 2016 wird es eine erneute Anpassung geben.

Für jeden interessant: Was sich 2016 sonst noch ändert

  1. Flugreisende müssen sich an den Flughäfen weiterhin auf stärkere Kontrollen einstellen. Damit soll die Flugsicherheit erhöht werden.

  2. Der Mindestlohn im Baugewerbe steigt für ungelernte Kräfte im Osten auf 9,25 Euro und im Westen auf 10,80 Euro.

  3. Die Kfz-Abgasnormen werden verschärft, was für die Autohersteller höhere Kosten mit sich bringt. Vermutlich werden erstzugelassene Autos damit künftig teurer.

  4. Im Scheidungsrecht gibt es eine Änderung im Bereich „Gewinne“. Bei der Auflösung einer Ehe werden die in dieser Zeit entstandenen Gewinne gleichmäßig aufgeteilt. Schulden, die die Partner mit in die Ehe gebracht haben, zählen nicht dazu. Diese werden mit dem Zugewinn nicht mehr verrechnet.

  5. Inline-Skater dürfen nur noch auf ausgewiesenen Wegen fahren. Sie werden den Fußgängern gleichgestellt und dürfen diese nicht behindern.

Brückentage 2016

Brückentage nutzen: 2016 wird arbeitnehmerfreundlich!

Brückentage im Jahr 2016
Brückentage 2016 rechtzeitig einplanen

Wer seine Urlaubstage optimal zum Einsatz bringen möchte und gerne auch einmal über ein verlängertes Wochenende einen Ausflug plant, darf sich freuen: Das Kalenderjahr 2016 wartet mit sieben langen Wochenenden auf und bietet drei Mal die Möglichkeit für einen Brückentag

Gleich zu Beginn verlängert frei: Neujahr 2016

Das neue Jahr startet direkt mit einem langen Wochenende: Der Neujahrstag fällt auf einen Freitag, sodass in der Silvesternacht ausgelassen gefeiert werden kann – es bleiben danach drei Tage zur Erholung.

In den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ist zudem der 6. Januar ein Feiertag – ein Mittwoch, an dem die Heiligen Drei Könige gefeiert werden. Wer hier also zwei Urlaubstage für den 4. und 5. Januar einsetzt, hat im Resultat sechs Tage am Stück frei und startet gemütlich ins neue Jahr.

Die üblichen Verdächtigen: Ostern und Pfingsten

Aufgrund von Karfreitag und Ostermontag bietet Ostern jährlich ein 4-tägiges Wochenende, das gern für Ausflüge oder Familienbesuche genutzt wird. Auch Pfingsten beschert uns standardmäßig jedes Jahr ein verlängertes Wochenende.

Ostern 2016 findet vom 25. bis 28. März statt, eine gute Reisezeit für Kurtrips ans Mittelmeer. Städte wie Barcelona, Neapel oder Marseille sind jetzt noch nicht überlaufen, begrüßen ihre Gäste aber bereits mit angenehm milden Temperaturen.

Das Pfingstwochenende 2016 entfällt wiederum auf den 14. bis 16. Mai. Der Wonnemonat eignet sich hervorragend für einen Ausflug auf die Baleareninsel Mallorca. Ab Mai steigen dort die Temperaturen deutlich an und das Wasser ist dann meist schon 20 Grad warm.

Langes Wochenende im Sommer

Die Bayern und Saarländer kommen dank Mariä Himmelfahrt am 15. August in den Genuss, im schönsten Sommermonat ein langes Wochenende genießen zu dürfen, da der Feiertag 2016 auf einen Montag fällt. Also Räder raus und rein ins Grün!

Lange Wochenenden im Herbst

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt 2016 auf einen Montag und sorgt bundesweit für ein langes Wochenende. Wenn der Goldene Herbst seinem Namen alle Ehre macht, bietet sich der Feiertag für einen ausgedehnten Waldspaziergang mit der ganzen Familie an. Dabei können Blätter, Kastanien, Eicheln und allerlei Naturmaterialien gesammelt werden, um später aus ihnen kleine Kunstwerke zu basteln.

Wer von der herbstlichen Stimmung nicht genug bekommt und zudem in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen wohnt, kann am Ende des Monats noch einmal ein langes Herbstwochenende genießen: Der Reformationstag am 31. Oktober fällt 2016 nämlich auf einen Montag.

Langes Weihnachtswochenende 2016

Am Ende des Jahres sorgt Weihnachten noch einmal für ein langes Wochenende. Der 26. Dezember ist dann nämlich ein Montag und verlängert somit das Weihnachtswochenende um einen Tag.

Brückentage 2016

Drei Feiertage im Kalenderjahr 2016 fallen auf einen Dienstag oder Donnerstag, sodass sich mit dem davor liegenden Montag bzw. dem darauf folgenden Freitag eine Brücke zum Wochenende schlagen lässt. Mit dem Einsatz von nur einem Urlaubstag hat man so vier Tage am Stück frei.

Das erste Mal ist das an Christi Himmelfahrt 2016 der Fall. Dieser findet am 5. Mai statt und ist wie immer ein Donnerstag. Die nächste Gelegenheit bietet Fronleichnam am 26. Mai, von dem aber nur die Bewohner von Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland profitieren. Der Feiertag fällt 2016 auf einen Donnerstag.

Schließlich sorgt Allerheiligen am 1. November noch einmal für die Möglichkeit auf einen Brückentag. Der auf einen Dienstag fallende Feiertag wird von den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland begangen.

Die freien Tage optimal nutzen

Viele Menschen nutzen die kleinen Auszeiten gern für Städtetrips, Ausflüge und Kurzurlaube. Wer weniger reisefreudig ist, verbringt die Zeit im Kreise seiner Familie und geht familiären Traditionen nach oder widmet sich einfach nur seinem Hobby. Alles, was der Erholung dient, ist angebracht – denn in unserem Grundgesetz ist verankert: „Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt.“ (Art. 139, GG).