Sudoku online spielen – kostenlos

Sudokus benötigen weder viel Material (Papier und Stift reichen aus), noch gibt es komplexe Regeln zu beachten. Es geht ganz einfach darum, jede der Ziffern von eins bis neun in jede der neun Zeilen des Quadrats so einzusetzen, dass sie nur je einmal vorkommt. Sie darf auch innerhalb jeder der neun Spalten des Quadrats nur je einmal vorkommen.

Sudoku online spielen – Tipps und Tricks

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Sudoku Rätsel kostenlos online spielen – Regeln und Kurzanleitung

Und innerhalb der kleinen, neun Felder zählenden Quadrat im großen Quadrat darf jede Ziffer auch nur je einmal vorhanden sein.

Um es ganz klar und deutlich zu sagen: Es gibt keinen Trick

Manche Menschen probieren einfach aus, bis sie eine passende Lösung gefunden haben. Andere Menschen starren das Sudoku mehr oder weniger lange stumm an und „sehen“ die Lösung dann einfach.

Selten gibt es nur eine einzige Lösung. Und natürlich sind Sudokus, bei denen viele Ziffern bereits vorgegeben sind, einfacher als solche, bei denen nur wenige vorgegeben sind.

Sudokus für Kinder arbeiten mit kleineren Quadraten (vier, neun, sechszehn oder fünfundzwanzig Felder) und mit Farben oder Symbolen anstelle der Ziffern.

Das Standard-Sudoku besteht aus 9 Quadraten mit jeweils 9 Blöcken für Zahlen. In einigen dieser Felder sind Zahlen vorgegeben. Ziel ist es , jedes dieser 81 Felder mit Zahlen von 1 bis 9 auszufüllen, wobei es in keinem der neun Quadrate zwei Blöcke mit der gleichen Zahl geben darf und jede Zahl in einer waagrechten und senkrechten Spalte nur einmal vorkommen darf.

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Was ist Sudoku?

Sudokus entwickelten sich aus den Zahlenrätseln des Schweizers Leonhard Euler (18. Jahrhundert), die als mathematische Spielerei galten. Er nannte die Quadrate, die mit Zahlen gefüllt werden sollten, noch so, wie sie aussahen: carré latin, lateinisches Quadrat.

Die heute innenliegenden Quadrate von drei mal drei Feldern gab es noch nicht. In französischen Magazinen des 18. und 19. Jahrhunderts wurden diese lateinischen Zahlenquadrate immer mal wieder veröffentlicht, aber so wirklich erfolgreich waren sie noch nicht.

Gerüchteweise wird der Ursprung des Sudoku nach Japan gelegt. Dabei ist Su-Do-Ku nur eine Abkürzung (eine Kombination des jeweils ersten Kanji eines mehrwortigen Satzes) und gar nicht die richtige Bezeichnung des Rätsels, das in voller Länge übersetzt soviel heißt wie: Isolieren Sie die Zahl.

Für diejenigen, die ihre mentalen Fähigkeiten weiter trainieren wollen, hier auch die volle japanische Bezeichnung: 数字は独身に限る – Sūji wa dokushin ni kagiru.

In Japan geht man davon aus, dass das regelmäßige Gehirntraining beim Lösen der Rätsel Demenzerkrankungen vorbeugen kann. Westliche Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das gar nicht so falsch ist – generell gilt geistige Mobilität und tägliches Training mithilfe von Rätseln und Logikaufgaben als gute Prävention.

Heutige Sudokus sehen etwas anders aus als Eulers carré latin

Damit ist auch schon eine Arbeitsanweisung gegeben, die einzige. Sudokus bestehen in der heute bekannten Form seit etwa 1979, sie gehen in der neun mal neun Felder messenden, in sich wiederum in Quadrate von je neun Felder geteilten Form auf den US-Amerikaner Howard Garns zurück, der in genanntem Jahr das erste Rätsel in einem amerikanischen Magazin veröffentlichte.

Das Rätsel hieß number puzzle und ist heute in Japan oft genug noch unter diesem Titel bekannt. Wirklich erfolgreich wurden die Zahlenrätsel in den Jahren 1984 bis 1986, und heute gibt es sogar kleine Computer, die die Rätsel erstellen, Anwendungen für verschiedene Spielekonsolen, Computerspiele und online-Versionen des Rätsels.

Interessanterweise nimmt man in Deutschland nach wie vor an, dass Sudokus aus Japan kommen und eine jahrhundertealte Tradition haben. Vielleicht sind sie deshalb so erfolgreich? Immerhin boomt seit einigen Jahren alles, was aus Asien stammt. Auch das ist keine neue Erscheinung, eine ähnliche Bewegung gab es anfangs des 20. Jahrhunderts schon einmal.

Da es auf das Funktionsprinzip der Zahlenrätsel kein Patent gibt, keinerlei Urheberrechte damit verbunden sind, steht es im Grunde genommen jedem frei, ein Rätsel zu erstellen und zu veröffentlichen. Ob das dann unter dem Titel carré latin, als number puzzle oder als Sudoku geschieht, ist nicht zuletzt eine Frage des Marketings.

Viele Varianten sorgen für Abwechslung

  • Das sogenannte Killer-Sudoku hat neben dem üblichen Layout noch kleine Zahlen eingeschrieben, die Summen ergeben. So wird das Kopfrechnen trainiert.
  • Beim X-Sudoku dürfen die Ziffern auch in den beiden Diagonalen des großen Quadrats nur jeweils einmal vorkommen.
  • Beim Samurai-Sudoku besteht das Zahlenfeld aus fünf an den Ecken teilweise überlappenden Quadraten, die x-förmig angeordnet sind.
  • Das Treppen-Sudoku ist treppenförmig aufgebaut – und natürlich gibt es noch unzählige andere Varianten, die eigentlich in ihrer Gesamtheit nur eines beweisen: Der Mensch spielt gerne. Auch mit Zahlen.

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