Strom sparen beim Kochen

Beim Kochen Energie sparen

Auch in der Küche gibt es gewisse Faktoren, die die monatlichen Kosten in die Höhe treiben können. Brennpunkt ist dabei nicht nur der Herd, sondern auch Backofen und Mikrowelle (falls vorhanden).

Energie & Geld sparen in der Küche
Tipps zum Energie sparen beim Kochen

Kaufen sie passende Töpfe

Omas Gusspfanne, die nicht nur zum Kochen, sondern auch als ideale „Mordwaffe“ dienen könnte, ist zwar damals häufig in Gebrauch gewesen, aber heute schon längst „out“.

Sparen sie viel Energie, indem sie in passende Töpfe und Pfannen investieren. Vom Preis her mögen diese etwas teuer sein im Vergleich zu den „normalen“ Herdutensilien. Doch lohnt es sich mit der Zeit deutlich sie zu verwenden. Denken sie daher nicht nur an kurzzeitig auftretende Kosten, sondern auch längerfristiger.

Praktisch sind Pfannen und Töpfe, deren Boden 3-6mm dicken Boden besitzen, wobei 6mm die äußerste Grenze darstellt. Dadurch, dass der Boden so dünn ist, kann die Wärme viel schneller ihre Wirkung zeigen.

Dadurch sparen sie viel Energie, aber es kommt noch besser! Wenn sie einige Dampfkochtöpfe oder Pfannenaufsätze mit „Schnellkochfunktion“ kaufen, können sie nicht nur ca. 30% Energie einsparen, sondern in vielen Fällen sogar bis zu 50% der Zeit. Dadurch holen sie einen enormen Nutzungseffekt aus ihren Herdplatten heraus.

Saubermachen ist das A und O

Schmutzige Herdplatten oder verschmutzte Topf- und Pfannenböden machen es der Energie immer schwerer ihre Wirkung zu entfalten. Reinigen sie daher ihre Kochgeräte gründlich und möglichst nach jeder Benutzung.

Dadurch sparen sie längerfristig Geld ein. Nutzen sie zum Reinigen aber keinen Geschirrspüler, sondern weichen sie auf Wasser und oder Herdreiniger aus.

Mikrowelle oder doch lieber Backofen?

Damit es sich auch lohnt die Mikrowelle neben den Backofen zu verwenden, sollten sie abwägen, welches Gerät am besten für eine Mahlzeit wäre. Lassen sie sich daher nicht von ihrer Faulheit leiten, sondern schauen sie, dass die Mikrowelle alles bis 500 Gramm bearbeitet, wobei der Backofen alles nach dem halben Kilogramm garen sollte.

So sparen sie auch eine Menge Geld ein, denn eine Mikrowelle tut sich schwerer, je mehr Material sie hinein schieben. Ab einer gewissen Grenze hat der Backofen einen sehr hohen Energievorteil.

Nachwärme ist Gratiswärme

Herdplatten können unglaublich heiß werden, besonders wenn sie keinen Induktionsherd besitzen, werden sie dank Nachwärme viel Energie einsparen können. Ältere Herdplatten heizen sich unglaublich auf und sind noch nach vielen Minuten unglaublich heiß.

Das sollten sie sich zu eigen machen und während des Kochens auch einmal getrost die Herdplatten ausschalten. Wichtig ist nur, dass die Restwärme ausreicht, um die Zubereitung des Gerichtes fertig zu stellen. Sie sollten daher klein anfangen und so langsam ein Gefühl für ihren Herd entwickeln.

Besonders bei Suppen und Eintöpfen, kann dieses Verfahren sehr praktisch sein. Bei Fleischgerichten sollten sie ihren Herd allerdings ungefähr einschätzen können, nicht das sie noch einmal die Herdplatten anwerfen müssen, was einer Energieverschwendung beinahe gleich käme.

Passender Topf, für passende Platte

Achten sie unbedingt darauf, dass ihre Herdplatte nicht zu groß oder zu klein ist. Nicht umsonst stehen ihnen verschiedene Größen meist zur Verfügung. Wenn die Herdplatte zu groß ist und der Topf Beispiels zu klein, dann verschwenden sie maßlos Energie.

Bestimmte Herde mit Ceranfelder können mittels Sensortechnik die Größe des Topfes bestimmen und sich diesem anpassen. Doch für andere Herde gilt die Faustregel: Immer passend die Töpfe verteilen, so gut es eben geht. Natürlich zählt dies nicht nur für Töpfe, sondern auch für die Pfannen.

Glücklicherweise haben die Hersteller von Kochutensilien und Herdplatten sich eine gewisse Größen-Norm angeeignet, so dass sie möglichst energieeffizient kochen können.

Vielen Dank für Ihre Kommentare!