Spielideen für drinnen

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Spielende Kinder – Unsere Zukunft

Kinder sind das Wichtigste, was eine Gesellschaft hat, denn sie sind die Zukunft. Angesichts dieses Wissens sollte besonders beim Kinderspielzeug auf absolute Qualität geachtet werden. Kinder brauchen Spielzeug, um sich zu entwickeln. Kinder erhalten durch das geeignete Spielzeug eine Vorstellung von Formen und Farben. Beim Spielen trainieren sie ihre Geschicklichkeit. Aber auch sämtliche Sinne werden beim Spielen aktiviert, angesprochen und geprägt.

Sicheres Spielzeug
Sicheres Spielzeug aus Holz

Spielen verbessert die Motorik und die Kommunikation. Kinder spielen bestimmte Szenen aus dem Erwachsenenleben nach, um sie verarbeiten und einordnen zu können. Spielzeug ist sehr wichtig für die Entwicklung von Kindern.

Es gibt ein Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Kinder lernen in jungem Alter schnell, spielerisch, leicht und unbeschwert. Spielzeug hilft beim Lernen. Kurz gesagt: Beim Spielen entdecken Kinder spielerisch die Welt, um ganz nebenbei eine Menge zu lernen.

Babys lieben Greiflinge

Spielzeug sollte deshalb genau auf die jeweilige Altersgruppe abgestimmt sein. Generell muss es robust, sicher, vielseitig und vor allem kinderfreundlich sein. Deshalb sollte genau auf die Herstellerangaben geachtet werden. Ein Baby oder ein Kleinkind braucht anderes Spielzeug, als ein Schulkind. Deshalb empfehlen Hebammen für Babys als erstes Greiflinge. Das ist Spielzeug, bei denen Babys das Greifen trainieren. Mit dem Greifen trainieren die Babys ihren Tastsinn und die Motorik.

An den Greiflingen riechen die Babys, nehmen sie in den Mund, um sie zu schmecken und wenn sie ihnen nicht mehr gefallen, dann werfen sie das Spielzeug weg. Auch werfen ist ein Spiel, welches die Babys gern probieren. Das Spielen hilft bereits den Babys ihre Umgebung kennenzulernen und das Selbstbewusstsein zu steigern.

Nur sicheres und geprüftes Spielzeug kaufen

Wie bereits erwähnt nehmen Babys und Kleinkinder Spielsachen gern in den Mund. Deshalb sollte das Spielzeug absolut schadstoffgeprüft sein. In der Vergangenheit kam es häufig vor, dass Spielsachen aus Asien „zurückgerufen“ wurden, weil in ihnen lebensbedrohliche Schadstoffe (Chemikalien) gefunden wurden. Meist ist dieses Spielzeug preiswert, aber gefährlich.

Bevorzugt werden sollten daher Spielsachen: „Made in Germany“. Deutsches Spielzeug ist auf Schadstoffe und Sicherheit geprüft. Ein Richtwert ist dabei die EU-Norm EN 71/EN 12586. Bei Babys und Kleinkindern sollte zudem auf Kleinteile geachtet werden. Nicht selten kommt es vor, dass Babys Kleinteile verschlucken. Auch in Ohren oder Nasen können solche Teile landen.

Spielsachen für Babys sollten deshalb weich sein und aus einem Stück bestehen. Am besten eignet sich hier ein schadstofffreier gummiartiger Stoff. Wenn das Baby auf das Spielzeug fällt, dann besteht keine Verletzungsgefahr. Babys und Kleinkinder lieben kräftige Farben. Gummibücher aus einem Stück, welche Bilder enthalten mit Tieren, Gegenständen oder Pflanzen, die die Kinder bereits kennen, sind sehr beliebt.

Das Kind freut sich, wenn es Dinge wieder erkennt. Immer noch beliebt sind so genannte „Beißringe“ aus Plastik. Die Kinder nutzen sie zum spielen und beißen, wenn die ersten Zähnchen kommen. Der Kinderwagen lässt sich gut mit Ketten bestücken, die leise rasseln, mit bunten Figuren versehen sind und sich bewegen. Dann kann das Baby auch unterwegs spielen und seine Sinne trainieren. Auch am Schnuller lässt sich eine bunte Kette befestigen. Das Kinderzimmer kann ähnlich dekoriert werden. Wenn über dem Baby Bettchen eine Schwingfigur hängt, die sich beim „aufziehen“ dreht und Musik macht, dann ist die Aufmerksamkeit des Babys gebannt.

Auch bunte Kinderzimmeruhren sind bei den Kleinen beliebt. Wenn Babys kriechend die Welt entdecken, dann werden Gegenstände interessant, die sich bewegen. Schiebe- Nachzieh- und Watscheltiere kommen diesen Interessen entgegen. Aber auch ein einfacher Gummiball wird dem Kleinkind viel Freude bereiten.

Es ist kaum zu glauben, was es dem Kind für einen Spaß bereiten kann, wenn der Ball beim an stupsen vorwärts rollt. Etwas komplexer sind Fahrzeuge. Sie haben jedoch den gleichen Effekt. Kinder können sie vorwärts bewegen und damit wunderbar spielen.

Mit Puzzles und Memory spielend lernen

Bereits für Kleinkinder gibt es Puzzlespiele. Ein Puzzle hat einen besonders großen Lerneffekt. Das Kind versucht ein Bild nachzustellen. Das trainiert die Lernprozesse. Das Kind lernt, sich bestimmte Teile einzuprägen. Wichtig ist auch, dass das Puzzle ein interessantes Motiv enthält, wie z.B. einen Bauernhof. So lernt das Kind spielend leicht die Namen aller Tiere. Die ersten Puzzles eines Kindes sollten unbedingt einfach sein und aus wenigen Teilen bestehen.

Nur durch Erfolgserlebnisse behalten Kinder ihren Eifer beim spielenden Lernen. Ist das Puzzle zu schwer, dann verlieren Kinder schnell die Lust, auch wenn die Eltern beim puzzeln helfen. Einen ähnlichen Effekt, wie das Puzzle hat das Spiel Memory. Hier muss sich das Kind ebenfalls Bilder merken und diese dann an Hand der Konstellation der Memory Karten wiedererkennen. Die Sprache wird trainiert, wenn das Kind die Gegenstände, welche es auf dem Bild sieht laut sagt.

Mit Bausteinen eigene Spiele-Welten erschaffen

Zu den Lernspielzeugen gehören auch Holzbausteine. Hier können sich die kleinen Baumeister im Nu selbst verwirklichen. Schnell lernen sie verschiedene Techniken, welche das Bauwerk stabil machen. Und wenn es nicht mehr gefällt, dann wird das Bauwerk einfach eingerissen. Auch das ist für Kinder ein Erlebnis. Holzbausteine haben den Vorteil, dass sie problemlos übereinander gestapelt werden können. Da muss der eine Stein nicht unbedingt zum anderen passen.

Holzbausteine lassen sich durch Tiere und andere Figuren erweitern. So kann das Kind seinen eigenen Zoo bauen und anschließend damit spielen. Kleine Autofahrer werden gern Garagen aus Holzbausteinen herstellen. Einen ähnlichen Effekt, wie Holzbausteine haben Lego-Bausteine. Diese Bausteine sind ebenfalls qualitätsgeprüft. Legobausteine müssen ineinander gesteckt werden. Das hat den Vorteil, dass das Bauwerk Stabilität erhält. Legobausteine sind in verschiedenen Größen erhältlich. Umso älter das Kind wird, umso komplizierter können auch die Legobauwerke werden. Lego bietet alles, was das Kinderherz begehrt. Ganze Welten lassen sich aus den Bausteinen erschaffen.

Eigene Bilder malen

Doch Kinder mögen es gern noch kreativer. Dies wird durch Farben möglich. Auch hier sollte auf Schadstofffreiheit geachtet werden. Am besten eignen sich Wasserfarben. Die Kinder können mit den Farben ihre Kreativität ausleben. Entweder sie erschaffen ein eigenes Kunstwerk oder bemalen selbst gebastelte Figuren. Für geschicktere, ältere Kinder gibt es Vorlagen, z.B. Malen nach Zahlen. Hier können wahre Gemälde entstehen, die an richtige Kunstbilder erinnern. Das Gute daran ist, dass Kinder mit schwierigen Techniken leicht vertraut werden. So lernen sie, wie ein Tier (z.B. Pferd) gemalt oder ein Portrait angefertigt wird. Auch lernen die Kinder so Geduld und Durchhaltevermögen.

Im Grunde ist die Welt des Spieles grenzenlos. Und es lässt sich so viel dabei erlernen. Mädchen lieben Puppen. Bis heute gehört die Barbie, das Modepüppchen, zu den beliebtesten Puppen. Mädchen, die häkeln, stricken und nähen lernen, können sich als kleine Schneiderinnen ausprobieren, indem sie ihrer Barbie eigene Kleider schneidern. Das ist völlig unkompliziert und macht Spaß. Selbst geschaffene Werke erhöhen das Selbstbewusstsein ungemein.

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